Schnelle Hilfe bei Blähungen beim Baby

Ein Baby ist das wahre Wunder und für viele frischgebackenen Eltern ergibt sich der Sinn des Lebens, wenn sie das erste Mal in die Augen ihres Neugeborenen blicken können. Diese Zeit ist magisch und prägt ein Leben lang. Selbstverständlich möchten die Eltern alles dafür tun, dass es ihrem Kind gut geht. Vor allem gesundheitlich soll es dem hilflosen Sprössling an Nichts mangeln. Leider kommt es bei frisch geborenen Kindern häufig zu starken Bauchkrämpfen, Bauchschmerzen, Verdauungsproblemen und Blähungen. Warum dies so ist, und was Eltern als Sofort-Maßnahme tun können, damit die Blähungen beim Baby gelindert werden können, das erfahren Sie hier.

Darum leiden Babys an Blähungen

In den ersten Lebensmonaten kommt es bei Säuglingen immer wieder zu starken Blähungen. Die Ursache dafür ist in den meisten Fällen die Umstellung des Körpers. Zuvor wurde der Organismus über die Nabelschnur versorgt. Jetzt muss der kindliche Körper mit Milchnahrung oder der Muttermilch fertig werden. Außerdem ist auch die Verdauung von Babys zum Zeitpunkt der Geburt noch nicht komplett ausgereift und nicht vollständig entwickelt. Dazu kommt, dass Babys meist viel Luft beim Trinken schlucken. Die noch nicht ausgeprägte Darmflora muss sich erst nach und nach aufbauen. Dies alles führt zu Blähungen, welche sogar in Koliken gipfeln können. Viel Eltern sind dann überfordert, vor allem wenn es das erste Kind ist.

Besorgt wiegen sie das schreiende Baby in den Armen und wissen sich nicht zu helfen. Ansprechpartner sollten in verzweifelten Situationen immer der Kinderarzt oder die Hebamme sein. Bitte berücksichtigen Sie stets diesen Leitsatz: Lieber einmal zu viel zum Arzt als einmal zu wenig! Was Babys und Kinder betrifft kann man nie genug um Hilfe fragen und nie genug Hilfe und Rat in Anspruch nehmen. Zieht das Baby die Beine an und verkrampft, hat einen harten Bauch und schreit, so braucht es sofortige Hilfe.

Dies können Eltern gegen Blähungen beim Kind tun

Nicht alle Tipps helfen bei jedem Kind gleich, aber viele Tricks haben sich in der Praxis einfach bewährt. Diese möchten wir heute an Sie weitergeben. Ganz wichtig ist, dass Sie Ruhe bewahren. Handelt es sich wirklich um Blähungen können Sie sofort etwas dagegen unternehmen, damit Ihr Kind sich schnell besser fühlen kann. Sollten die Blähungen, Schmerzen und Krämpfe nicht vergehen, müssen Sie einen Arzt aufsuchen!

Grundregel nach dem Stillen, trinken oder der Flasche: Aufstoßen! Das berühmte Bäuerchen nach der Fütterung des Kindes darf niemals vergessen oder vernachlässigt werden. Denn durch das Saugen nehmen Babys viel Luft beim Schlucken auf. Diese muss zwingend wieder ausgestoßen werden. Verbleibt sie im Körper und sammelt sich an, kann dies schmerzhafte Folgen für Ihr Kind haben. Nehmen Sie dazu das Kind nach dem Füttern auf den Arm, den Kopf sanft an Ihre Schulter gelegt, wippen Sie das Kind sanft und klopfen sie leicht auf den Rücken des Babys. Erst wenn deutlich aufgestoßen wurde, ist zu viel geschluckte Luft entwichen. Diese kann keine Blähungen mehr verursachen.

Griffe, Tricks und Maßnahmen bei Blähungen beim Baby

Mit dem Fliegergriff, eine Tragehaltung für Säuglinge, kann bei vielen Neugeborenen schnelle Abhilfe bei akuten Blähungen gesorgt werden. Legen Sie dazu das Baby bäuchlings auf Ihren Unterarm und halten Sie den Kopf in Ihrer Ellenbeuge. Die Arme und Beine hängen einfach locker rechts und links seitlich herab. Das Kind wird mit dem zweiten Arm fixiert und bitte halten Sie Ihr Kind fest! Nun wird das Baby einfach herumgetragen. Die Körperwärme sorgt für eine Entspannung des Bauches, während der sanfte Druck die Blähungen ausleiten kann. Die Mutter sollte unebdingt darauf achten, dass sie keine blähenden Lebensmittel isst, während sie stillt, denn diese Stoffe finden sich auch in der Muttermilch wieder und können dem Kind starke Blähungen bescheren. Beim Füttern sollte das Kind vor Stress und Hektik bewahrt werden.

Dies ist übrigens einen generelle Regel: Je weniger Stress das Kind hat, desto entspannter ist auch die Verdauung. Milchpulver sollte in der Flasche nicht geschüttelt werden, sondern lieber Wasser und Pulver mit einem langen Löffel vermengen. So entstehen keine Luftblasen, welche das Baby nicht mitschlucken muss. Zudem gibt es spezielle Anti-Kolik-Flaschen, die helfen können Blähungen beim Füttern und trinken zu verhindern. Wärme hilft nicht nur den Erwachsenen, sondern natürlich auch Baby bei Blähungen. Ein angewärmtes Kirschkernkissen kann eine wohltat sein. Hier auf jeden Fall die Temperatur vorher kontrollieren. Das Kissen darf auf keinen Fall zu heiß sein und bitte berücksichtigen Sie, dass Babys auf Temperaturen viel empfindlicher reagieren.

Die Bauchmassage ist eine bewährte Methode, um das Kind sanft von Blähungen zu befreien. Dabei wird die Hand angewärmt und flach auf den Bauch des Säuglings aufgelegt. Nun mit sanftem Druck und langsamen, kreisenden Bewegungen im Uhrzeigersinn für mehrere Minuten den Bauch massieren. Zu guter Letzt noch einen Tipp: Tees aus Anis, Fenchel und Kümmel wirken entblähend. Ein Tee eignet sich sowohl für Babys als auch für Erwachsene. Wer diesen Tee nicht selbst zubereiten möchte, findet fertige Tee-Pulver-Mischungen in der Apotheke, dem Reformhaus und dem Drogeriemarkt in der Säuglingsabteilung.

Dieser Beitrag stellt in keiner Weise ein Ersatz für professionelle Beratungen oder Behandlungen durch ausgebildete und anerkannte Ärzte dar und ist lediglich als unverbindliche Information anzusehen. Für die Erstellung eigenständiger Diagnosen kann und darf dieser Beitrag nicht herangezogen werden. Für Schäden, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, wird gegen-blaehungen.de weder direkt noch indirekt zur Verantwortung gezogen. Die Betreiber dieser Seite raten allen Benutzern mit Gesundheitsproblemen dazu auf, immer einen Arzt aufzusuchen, der Sie beraten kann, welche Behandlung in Ihrem konkreten Fall sinnvoll ist. Wir raten von Behandlungen ohne ärztliche Aufsicht ab.

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