Verzichten Sie auf diese Lebensmittel: Ihr Darm wird es danken

Zucker

Essen sollte Genuss sein. Was aber, wenn anschließend der Körper rebelliert und sich schmerzhafte, und mitunter sehr unangenehme und peinliche, Blähungen bemerkbar machen? Dann wird es Zeit die eigene Ernährung einmal ernsthaft zu durchleuchten. Wir konsumieren jeden Tag Dinge ,die eigentlich überhaupt nicht so gut für unsere Verdauung sind. Durch eine hohe Belastung bestimmter Stoffe im Magen-Darm-Trakt kann es dazu kommen, dass der Verdauungsprozess verlangsamt wird. Dies wiederum hat zur Folge, dass sich verstärkt Gase im Darmbilden. Schmerzhafte von Krämpfen begleitete Blähungen können das Resultat darstellen. Das muss aber nicht sein, denn wir können jeden Tag entscheiden, unserer Verdauung, und damit uns und unserem gesamten Organismus, etwas Gutes zu tun.

Salz und Zucker sollten nicht in Massen auftauchen

Der Speiseplan sollte abwechslungsreich und ausgewogen sein. Und zwar täglich. Leider schieben wir uns gerne zwischen den Mahlzeiten noch einen Schokoriegel, ein paar Bonbons oder auch einen leckeren Muffin zwischen die Zähne. Was lecker und hier etwas lustig klingt, ist Alltag. Die Süßwarenindustrie macht jährlich unfassbare Umsätze. Dabei bemerken wir oftmals gar nicht, wie wir zu viel Zucker greifen. Doch genau er ist ein großer Übeltäter, wenn es um eine aus dem Lot geratene Darmflora und Verdauung geht. Zucker ist schon längst in Verruf geraten. Noch vor wenigen Jahren galt er als stärkendes Mittel und man sollte es sogar Kindern regelmäßig verabreichen.

Er galt als gesund und wurde gerne üppig genutzt. Das Ergebnis kam dann nur wenige Jahre später: Krankheiten, Fettleibigkeit und starke Verdauungsstörungen, um nur ein paar wenige davon zu nennen. Besser ist es auf Alternativen aus der Natur zurückzugreifen. Je weniger Zucker wir zu uns nehmen, desto besser ist dies für unseren gesamten Körper, denn anstatt, dass er uns fit macht, macht er uns träge, müde und belastet den Stoffwechsel. Lieber weniger als mehr, das ist ist die Devise bei Industrie-Zucker.

Das Gleiche gilt übrigens auch für Salz. Es entstammt zwar der Natur, kann aber bei übermäßigem Verzehr ernsthafte Probleme verursachen. Salz liefert Mineralstoffe, welche wir vor allem im Sommer durch Schwitzen, oder auch beim Sport schnell verlieren. Dennoch sollten wir Salz gut dosieren und nicht damit übertreiben. Wer nun sagt: „Aber dann schmeckt mir das Essen nicht mehr“, der hat wohl Recht. Allerdings ist dies eine reine Sache der Gewohnheit, denn auch unsere Geschmacksnerven lassen sich umtrainieren. Einfach die Dosis immer etwas herunterfahren und schon ist der „Salzentzug“ weniger schlimm. Im Körper bindet Salz Wasser und entzieht dem Organismus Flüssigkeit. Dies kann dazu führen, dass sich der Magen und Darm aufblähen.

Eigentlich gesund: Aber nur auf Raten

Gemüse ist natürlich sehr gesund. Es liefert wichtige Nährstoffe und versorgt den Körper mit essentiellen Stoffen. Das Problem ist nur, dass es Gemüsesorten gibt, die zu starken Blähungen führen können. Hülsenfrüchte sind wertvolle Vital- und Nährstoffquellen. Allerdings bringen sie auch den Darm dazu, bei der Verdauung starke Blähgase zu bilden. Wer gerne Kohl isst, dem sei gesagt, dass er hier die Blätter erst vorkochen sollte und diese dann zur Kohlspeise seiner Wahl weiterverarbeiten sollte. Kümmel kann als Gewürz und Zugabe in die blähenden Gerichte gegeben werden.

Wer die Körner nicht im Essen haben möchte, der kann sie einfach in einem Teeei mitkochen und danach ganz unkompliziert und restlos herausnehmen. Doch warum blähen eigentlich Hülsenfrüchte, wie Bohnen und Linsen so stark? In Hülsenfrüchte sind die Zuckermoleküle Rhamnose, Raffinose und Stachyose enthalten. Der Dünndarm kann diese aber nicht verarbeiten. Das heißt sie werden erst im Dickdarm weiterverarbeitet. Dabei kommt es dazu, dass die Darmbakterien mehr Gase produzieren. Wer Hülsenfrüchte einfach länger kocht, der zerstört die Zuckermoleküle, sodass die Verdauung geschont wird. Übrigens: Besser ist es Kohl und Hülsenfrüchte gut vorzukochen und das Kochwasser anschließend abzugießen und dann die Produkte in frischem Wasser weiterzuverarbeiten. So lassen sich Blähungen direkt vermeiden. Sie werden sehen: Es funktioniert!

Roh oder garen?

Bei Gemüse gilt ähnliches. Hierbei sollte es möglichst schonend gegart werden. Denn der Körper kann dies dann deutlich besser zersetzen und weiterverarbeiten. Rohes Gemüse kann zu starken Blähungen führen, die mitunter von sehr schmerzhaften Krämpfen begleitet werden. Übrigens auch rotes, fettes Fleisch oder Milchprodukte können hin und wieder zu Blähungen führen. Diese Lebensmittel bleiben fast dreimal länger als Obst und Gemüse in der Verdauung.

Besser für die Verdauung ist Geflügel und weißer Fisch. Wer bei Milchprodukten oder Milch generell überreagiert, kann Alternativen aus Soja ausprobieren. Eine Umstellung der Ernährung sollte allerdings langsam und schrittweise erfolgen, denn durch eingefahrene Ernährungsmuster kann die Verdauung bei einer abrupten Umstellung schnell überfordert sein und tendiert dann zu vermehrten Blähungen, die ja eigentlich verschwinden sollen.

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