Warum viel trinken gegen Blähungen helfen kann

Bevor wir in den Bereich der Wasserzufuhr einsteigen, möchten wir noch kurz dazu sagen, dass es hier um vermehrte Blähungen geht. Wer also unter stark riechenden, vielleicht sogar schmerzhaften Blähungen leidet, die mit Durchfall oder immer wieder kommenden Verstopfungen einhergehen, so könnte der Grund darin in einem aus dem Lot geratenen Flüssigkeits-zustand, beziehungsweise Flüssigkeitshaushaltes des Körpers liegen.

Ein kleines Plus gibt es hier für alle Damen: Durch ausreichend Wasser wird auch Falten vorgebeugt, aber dazu später mehr. Dann wollen wir uns einmal ansehen, warum genügend Wasserzufuhr am Tag sich positiv auf die Verdauung auswirken kann und welche negativen Aspekte es hat, wenn dem Organismus die tägliche Dosis Wasser vorenthalten wird.

Müde, schlapp und Darmprobleme

Grundlegend spielt Wasser eine wichtige Rolle in unsrem gesamten Körper. Der Stoffwechsel benötigt die richtige Menge an Wasser, um Giftstoffe aus den Zellen zu transportieren, um Nährstoffe dorthin zu bringen, und um den Blutkreislauf sprichwörtlich am Laufen zu halten. Führen wir unserem Körper zu wenig Wasser zu, so lagern sich Stoffe ab, welche eigentlich aus dem Körper transportiert werden sollten. Darüber hinaus verlieren wir an Energie, denn der Transport innerhalb unseres Organismus ist deutlich verlangsamt. Wir bekommen unsere Vital- und Nährstoffe also viel langsamer dorthin geliefert ,wo wir sie brauchen. Dabei funktioniert unser Körper nach einem ganz einfachen System: Er versorgt zu Erst alle lebensnotwendigen Bereiche, wie beispielsweise das Gehirn, sodass alle wichtigen Funktionen, die uns am Leben halten, versorgt sind.

Zumindest in dem Maß, in dem es ihm möglich ist. Ein wichtiger Fakt ist: Dass ein Mensch ohne Nahrung viel länger auskommen kann, als ohne Wasser! Die eingelagerten Stoffe, sowie der langsame Stoffwechsel sorgen dafür, dass wir uns abgeschlagen, müde, antriebs- und energielos sowie kraftlos fühlen. Zudem kann noch eine Lustlosigkeit und in manchen Fällen sogar eine depressive Verstimmung auftreten, wenn über einen längeren Zeitraum dem Körper zu wenig Wasser bereit gestellt wird. Und dann kommt das Problem mit der Verdauung noch hinzu!

Warum zu wenig Wasser den Darm schädigen kann

Da wir bereits in Erfahrung bringen konnten, dass die zugeführte Flüssigkeit so etwas wie unser Transportmittel für den Körper ist, sollte der Rückschluss zugelassen werden, dass zu wenig Wasser den Darm lahm legen kann. Denn er besteht zu einem sehr großen Teil aus Schleimhäuten und benötigt für eine reibungslose Funktion Flüssigkeit als Schmiermittel. Bekommt er zu wenig davon ab, dann bleibt der Nahrungsbrei länger als nötig im Darm liegen, wird also zu langsam weiter transportiert und kann sogar im schlimmsten Fall nur sehr schlecht verdaut werden. Das bedeutet auch, dass sich verstärkte Gase bilden und die zugeführten Nährstoffe überhaupt nicht richtig aufgeschlossen werden können. Daraus resultiert, dass wir unserem Körper vielleicht durch die Nahrung sogar sehr hochwertige Stoffe zuführen, diese aber unverwertet wieder ausgeschieden werden.

Nach und nach können so auch Mängel entstehen, welche ebenfalls weitere Schäden verursachen können. Bekommt der Darm zu wenig Wasser pro Tag, so kann dies auch zu starken Verdauungsstörungen führen. Neben Blähungen, die ein deutliches Warnsignal darstellen, können Verstopfung und Durchfall an der Tagesordnung stehen. Entziehen wir unserem Körper zusätzlich noch Flüssigkeit, wie beispielsweise durch schwitzen, scharf gewürztes Essen oder Getränke, wie Kaffee, so führt dies mit Sicherheit zu einer sehr ungünstigen Darmsituation. Außerdem kann so auch das gesamte Immunsystem geschädigt werden. Darüber hinaus verliert auch die Haut an Feuchtigkeit und damit an Spannkraft. Von kleinen Fältchen bis hin zu tiefen Falten ist so alles möglich.

Die einzige Möglichkeit: Genug trinken!

Tatsächlich gibt es aus dieser Spirale nur eine einzige Lösung und zwar muss die Zufuhr an Flüssigkeit dringend erhöht werden. Hier können wir uns sowohl selbstgemachte Saftschorlen, als auch pures Wasser und ungesüßten Tee gönnen. Diese Flüssigkeiten versorgen unseren Körper ideal. Auf Limonaden oder andere zuckerhaltigen Getränke sollte man besser verzichten, denn grundsätzlich ist hier viel zu viel Zucker oder Zuckerersatzstoff enthalten. Aber wie viel Wasser sollte es denn nun eigentlich pro Tag sein? Der Körper benötigt mindestens 1,5 Liter jeden Tag.

Das ist das Mindestmaß, was wir ihm zuführen müssen. Experten sind sich darüber einig, dass ein erwachsener Mensch 2 Liter jeden Tag trinken sollte. Wer sportlich aktiv ist, oder schwitzt, wie beispielsweise im Sommer, sollte die Menge erhöhen. Wir sollten auch nicht vergessen, dass wir über die Nacht, während wir schlafen, ebenfalls Flüssigkeit verlieren. Ein Glas Wasser am Morgen bringt sowohl den Stoffwechsel als auch den Kreislauf in Schwung und gleicht ein erstes Flüssigkeitsdefizit aus. Davon profitiert auch die Verdauung. Probieren Sie es einfach einmal aus. Sie werden schnell merken, wie viel besser sie sich fühlen können und wie auch die Blähungen sich reduzieren lassen.

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