Blähungen sind ein sensibles Thema

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Wir alle wissen, dass jeder von uns, jeden Tag pupst. Dieser Vorgang ist rein natürlich und sowohl bei Menschen als auch bei Tieren gehört er zu den Funktionen der Verdauung. Doch noch immer ist es ein Thema, das mit besonderer Sensibilität behandelt wird. In der Öffentlichkeit möchte darüber sicherlich niemand sprechen. Selbst beim Arzt kommen nur verschämte Worte heraus. Dabei ist die Blähung an sich sogar ein wichtiges Signal des Körpers. Sie können sowohl positiv als auch negativ sein. Denn generell gelten selbst starke Blähungen nie als Krankheit oder Erkrankung, sondern stehen als Symptom. Jeder sollte die wichtigen Details über Flatulenzen kennen, wenn er sich über seine Gesundheit Gedanken macht.

Feingefühl ist im Beratungsgespräch wichtig

Nicht immer sind Blähungen total harmlos und nur das Resultat dessen was wir gegessen haben. Sie können auch zu einem ernsthaften Problem werden. Vor allem dann, wenn sie übergangen werden und keine Beachtung finden. Irgendwann jedoch können sie nicht mehr einfach ignoriert werden. Denn dann leiden die Betroffenen unter starken Schmerzen und dazu kommenden Symptome, wie beispielsweise Schlafstörungen, Kreislaufprobleme und Lust- und Appetitlosigkeit.

Kopfschmerzen können ebenfalls auftreten und so kommt es irgendwann, wenn es eigentlich schon viel zu spät ist, zum Besuch in der Apotheke oder dem Arzt. An dieser Stelle möchten wir sagen, dass es wichtig ist, dass Sie frühzeitig zum Arzt gehen. Sicherlich ist ein Apotheker ebenfalls medizinisch geschult, jedoch sollten Sie einen Arzt als erstes konsultieren, denn es muss die Ursache für die Blähungen, und für die weiteren Symptome, gefunden werden. Nur so kann auch eine passende Medikation und Behandlung erfolgen. Über Blähungen redet aber nicht jeder gerne.

Der größte Teil der Menschen leidet sogar lieber still unter schmerzhafter Flatulenz anstelle ein Gespräch mit dem Arzt zu suchen. Es gilt als unfein, unschick und vor allem ist es etwas, das totgeschwiegen wird. Dabei kann es sehr wichtig sein, rechtzeitig ärztlichen Rat einzuholen, denn chronische Erkrankungen und auch Krebs in verschiedenen Arten, äußern sich durch vermehrte Gasbildungen.

Ganz wichtig ist aber zu wissen, dass einem medizinischen Fachpersonal nichts peinlich ist, was in einer Behandlung oder einem Gespräch gezeigt oder besprochen wird. Denn sie haben sich diesen Beruf ausgewählt, weil sie Menschen helfen wollen. Tag täglich werden sie mit diesen und anderen Dingen, die für uns peinlich oder ekelig sein können, konfrontiert und haben dazu noch das nötige Hintergrundwissen, um helfen zu können. Um also wieder beschwerdefreier leben zu können, ist es wichtig, sich eben solchem Fachpersonal anzuvertrauen und die innere Hürde abzubauen.

Wenn Blähungen unerträglich werden

Je nachdem wie sensibel man im eigenen Schmerzempfinden ist, können Blähungen oder Gasansammlungen in Darm sehr schnell unangenehm werden. Bei Reizdarmpatienten ist die Schwelle noch viel niedriger und sie leiden sehr viel schneller unter den Schmerzen. Das liegt daran, das ihr Darm deutlich empfindlicher ist. Schließlich trägt die Erkrankung nicht umsonst den Namen Reizdarm. Ähnlich verhält es sich auch bei Menschen mit Lebensmittelintoleranzen. In beiden Fällen verläuft die Verdauung anders, als bei gesunden Menschen.

Wer stark unter Stress steht kann ebenfalls bei sich beobachten, dass er vermehrt zu Blähungen leidet, und diese stärker in Erscheinung treten können, als es sonst der Fall ist. Damit verbundene Schmerzen, können ebenfalls deutlich stärker wahrgenommen werden. Je nach Ursache, welche zwingend vom Arzt eruiert werden muss, gibt es diverse Behandlungsmöglichkeiten. Bei einer Lebensmittelintoleranz müssen die entsprechenden Lebensmittel, welche die Symptome auslösen, gemieden werden. Hin und wieder können auch pflanzliche Mittel helfen, die Beschwerden zu reduzieren.

In einigen Fällen genügt dies leider nicht mehr. Dann muss eine Therapie angestrebt werden und diese eingehalten werden, damit die Symptome nachlassen und sich das allgemeine Wohlbefinden verbessert. Wer generell nicht unter einer Erkrankung leidet, und dies vom Arzt hat abklären lassen, könnte auch einfach unter einer etwas empfindlicheren Verdauung liegen. Dann sollte sich vor allem darum gekümmert werden, dass die Ernährung optimal angepasst wird. Wenig blähende Speisen und Lebensmittel sowie schonend gegarte Nahrungsmittel sollten dann auf dem Speiseplan stehen. Ebenso ist eine ausgewogene und regelmäßige Ernährung wichtig. Darüber hinaus sollte sich aus ausreichend bewegt werden, damit der Stoffwechsel und die Verdauung aktiv bleiben können. Denn auch dies kann gegen wiederkehrende Blähungen hilfreich sein. Sollte es sich wirklich nicht um eine Erkrankung handeln, sondern um stärkere, herkömmliche Blähungen, so kann es hilfreich sein, auf Hausmittel und bewährte Methoden zu setzen. Sie können schnelle Erleichterung bieten und so auch zügige Linderung ermöglichen.

Wärme und Entspannung sowie ein lauwarmer Tee können dabei ideal sein. Sollte das „Problem“ allerdings immer wieder kommen, sich verstärken oder vielleicht auch Übelkeit und Krämpfe dazu kommen, sollten Sie dennoch einmal den Arzt befragen. Nehmen Sie die Signale Ihres Körpers ernst und wahr.

Dieser Beitrag stellt in keiner Weise ein Ersatz für professionelle Beratungen oder Behandlungen durch ausgebildete und anerkannte Ärzte dar und ist lediglich als unverbindliche Information anzusehen. Für die Erstellung eigenständiger Diagnosen kann und darf dieser Beitrag nicht herangezogen werden. Für Schäden, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, wird gegen-blaehungen.de weder direkt noch indirekt zur Verantwortung gezogen. Die Betreiber dieser Seite raten allen Benutzern mit Gesundheitsproblemen dazu auf, immer einen Arzt aufzusuchen, der Sie beraten kann, welche Behandlung in Ihrem konkreten Fall sinnvoll ist. Wir raten von Behandlungen ohne ärztliche Aufsicht ab.

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