Immer wieder Bauchschmerzen und Blähungen bei Kindern

Babys und Säuglinge leiden häufig unter Blähungen oder Bauchschmerzen, da ihr Darm noch nicht vollständig ausgebildet ist. Doch was, wenn das Kind bereits im Alter zwischen 8 Jahren und 14 Jahren ist? Eltern reagieren dann häufig ratlos, wenn das Kind immer wieder unter starken Schmerzen leidet und es auch zu weiteren Begleitsymptomen kommen kann.

Selbstverständlich sollte nicht gezögert werden, den Arzt zu konsultieren, denn bei Kindern gilt vor allem: Lieber einmal zu viel zum Arzt, als einmal zu wenig, oder zu spät. Woran allerdings die Bauchschmerzen und Blähungen bei Kindern im Alter von 10 bis 14 Jahren liegen können, das erfahren Sie hier.

Veränderungen im Alltag und im Körper sorgen bei Kindern zu Darmstörungen

Üblicherweise klagen Mädchen und Jungen ab 10 Jahren häufiger über Bauchschmerzen und Übelkeit. Damit verbunden können auch Verdauungsstörungen wie Durchfall oder Verstopfung sein. Des Weiteren treten die Beschwerden oft auch in Kombination mit weiteren Symptomen auf, welche unter anderem diese sein können:

  • Bauchschmerzen um den Bauchnabel
  • Blähungen und Krämpfe
  • Appetitlosigkeit und Abgeschlagenheit
  • Schlafstörungen oder Probleme beim Einschlafen
  • Übelkeit, welche bis zum Erbrechen führen kann

Eltern gehen vor allem zu Beginn davon aus, dass es sich um einen Magen-Darm-Infekt handelt. Häufig steckt dieser auch dahinter, doch in vielen Fällen wiederholen sich die Symptome, was bei einem Infekt in der Regel nicht in der kürze der Zeit der Fall sein sollte. Den Kindern geht es zwei bis drei Tage nicht gut. Sie leiden unter Erbrechen in der Nacht, klagen über Bauchschmerzen und Übelkeit. Meist essen und trinken sie dann auch schlecht und ihr Nervenkostüm ist angegriffen.

Sie reagieren sensibler auf ihre Mitmenschen als sonst. Danach geht es ihnen meist zwei bis drei Tage gut und dann tritt aber wieder der gleiche Effekt mit Übelkeit, Erbrechen, teilweise auch Verstopfung und Blähungen auf. Sofern der Arzt keine gesundheitlichen Defizite feststellen kann, spielen hier Faktoren aus dem Umfeld eine Rolle. Ebenso spielt eine beginnende hormonelle Veränderung mit ein, welche vor allem zu Beginn zu den oben beschriebenen Beschwerden führen kann.

Neue Schule, neues Glück?

Zu den Veränderungen im hormonellen Bereich kommt dann auch häufig noch der Übertritt zur weiterführenden Schule hinzu. Neue Lehrer, neues Gebäude, neuer Stundenplan und andere Mitschüler können Jungs und Mädchen unter sehr starken Stress setzen. Dies äußerst sich ebenfalls durch die obig genannten Symptome. In dieser Situation müssen die Eltern beruhigend auf ihr Kind einwirken, es auffangen und ihm die Angst vor dem neuen Schritt nehmen.

Gespräche, Verständnis und viel Entgegenbringen können helfen, das Kind auf die Veränderungen vorzubereiten und ihm zu zeigen, dass all das ihm keine Angst machen muss. Im Gegenteil, denn alles Neue hat immer auch seine positiven Seiten, welche dann im Gespräch hervorgehoben werden sollten. Ein geregelter Alltag sorgt zusätzlich dafür, dass die Kinder in die neue Routine einfinden können. Ebenso kann auch bei einem Umzug oder Klassenwechsel gehandelt werden, denn auch wenn es sich um heranwachsende Kinder oder Jugendliche handelt, sind sie noch keine Erwachsene und benötigen gerade in dieser Zeit, bevor die Pubertät beginnt, all die Hilfe von ihren Eltern, um sich wieder erden zu können.

Ständige Übelkeit und Bauchschmerzen – das kann helfen!

Sofern keine Erkrankung vorliegt oder das Kind unter einer Allergie oder Lebensmittel-Intoleranz leidet, können folgende Optionen eine Hilfestellung bieten. Sorgen, Ängste und Nöte des Kindes sollten immer angehört werden. Im Anschluss sollte nach einer Lösung gesucht werden, damit das Kind sich wirklich auch aufgehoben und gehört fühlt. Zudem gibt es auch Übungen aus dem Yoga, die speziell für Kinder sind, welche ebenfalls helfen können, dass Entspannung in den anstrengten und gestressten Körper des Kindes gelangen kann.

Des Weiteren kann ein Autogenes Training für Kinder helfen, Stress und Anspannung sowie Ängste abzubauen. Ablenkungen, Unternehmungen und vor allem Entspannung im Alltag, sowie Abwechslung sorgen dafür, dass die Gedanken des Mädchen oder Jungens nicht ständig um das Sorgenproblem kreisen. So kann auch hier nach und nach die Anspannung und der Stress reduziert werden.

In der Regel lösen sich dann auch die Bauchschmerzen und Blähungen auf. Bei Mädchen beginnt bereits im Alter von 9 bis 10 Jahren die Umstellung im Bereich der Gebärmutter und Eierstöcke. Hier kann es ebenfalls zu oben genannten Symptomen kommen. Um die Schmerzen zu lindern, können auch spezielle Schmerzmittel für Kinder in entsprechender Dosierung verabreicht werden. Besprechen Sie dieses Vorgehen aber immer mit Ihrem Kinder- oder Hausarzt.

Dieser Beitrag stellt in keiner Weise ein Ersatz für professionelle Beratungen oder Behandlungen durch ausgebildete und anerkannte Ärzte dar und ist lediglich als unverbindliche Information anzusehen. Für die Erstellung eigenständiger Diagnosen kann und darf dieser Beitrag nicht herangezogen werden. Für Schäden, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, wird gegen-blaehungen.de weder direkt noch indirekt zur Verantwortung gezogen. Die Betreiber dieser Seite raten allen Benutzern mit Gesundheitsproblemen dazu auf, immer einen Arzt aufzusuchen, der Sie beraten kann, welche Behandlung in Ihrem konkreten Fall sinnvoll ist. Wir raten von Behandlungen ohne ärztliche Aufsicht ab.

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