Mit Aloe gegen Blähungen voranschreiten

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Homöopathie ist heute weit verbreitet und sie gilt als eine sanfte Variante, der medizinischen Behandlung. Wer bei Blähungen, oder Verdauungsproblemen nicht direkt zur Chemiekeule greifen möchte, der findet in der Aloe eine gute Möglichkeit, eine Selbstmedikation durchzuführen. Voraussetzung ist allerdings, dass der Körper insgesamt gesund ist, denn auch homöopathische Mittel können Nebenwirkungen haben. Da es sich aber um ein homöopathisches Produkt handelt, sind viele dieser Mittel zur Anwendung auch an Säuglingen und Kindern freigegeben. Was wiederum einen großen Vorteil für viele Eltern darstellen kann. Wie Sie mit Aloe gegen Blähungen vorgehen können, darüber informiert dieser Beitrag.

Homöopathie für den Magen und den Darm

Die Aloe gilt als eine Heilpflanze, welche über eine lange Tradition verfügt. Diese Sukkulentenart ist eine sehr saftreiche Pflanze. Sie stammt aus Afrika, Indien und ist auch in Lateinamerika eine Heimatpflanze. Die Aloe hat ca. 500 Unterarten. Davon eignen sich aber nur wenige zur Herstellung von Mitteln, welche eingenommen werden können. Für die Homöopathie werden spezielle Aloepflanzen genutzt, denn nur deren Saft verfügt über ausreichend Wirkstoffe. Bekannt ist bereits seit vielen Jahrhunderten, dass diese Pflanze sich positiv auf den Magen und den Darm auswirken kann. Hergestellt werden aus ihr hochwertige Mittel, welche im Bereich der Homöopathie Anwendung finden und auch als Arzneimittel deklariert sein können. Durch Aloe können folgende Erkrankungen behandelt werden:

  • Durchfallerkrankungen mit ungewolltem Stuhlabgang
  • starke Blähungen mit Geräuschen im Bauchraum
  • Verstopfungen, welche mit Blähungen aufteten
  • Druckgefühl im Bauchbereich
  • Entzündungen der Darmschleimhaut
  • Wunden, brennen oder bläuliche, traubenartige Hämorriden am After

Auch bei auftretendem Durchfall oder vorkommenden Blähungen bei Reisen kann die Aloe schnelle Hilfe bieten. In südlichen Ländern greifen die Menschen auf Aloe zurück, wenn es zu Magen-Darm-Beschwerden oder -Verstimmungen kommt, um die Beschwerden zu reduzieren.

So wird Homöopathie bei Blähungen angewandt

Die Einnahme erfolgt durch verschiedene Präparate. Es gibt unter anderem Globuli, Tropfen und auch Säfte sowie Tabletten zur Auswahl. Je nachdem wie generell Medikamente bevorzugt eingenommen werden, kann sich hier für das passende Produkt entschieden werden. Selbst Kleinkinder und Säuglinge können damit behandelt werden.

Hier sind meist Tropfen oder Globuli empfehlenswert. Generell sollten aber auch homöopathische Mittel nicht ohne Absprache des behandelnden Kinderarztes erfolgen. Bei Symptomen wie stark riechende Darmwinde, Blähungen, Bauchschmerzen oder Verdauungsstörungen, werden Aloepräparate gerne angewandt. Sie gelten als sanft zum Organismus und lindern die Beschwerden zeitnah. Weitere Alternativen zu Aloe sind unter anderem Präparate mit Fußblatt und Oleander.

Auch Sepia wird, ähnlich wie Aloe eingesetzt. Wer mit Homöopathie gegen Beschwerden vorgehen möchte, der sollte vorher seinen Arzt um entsprechende Empfehlungen bitten. Auch Apotheker können direkt vor Ort anhand der Schilderung der Symptome das eine oder andere Präparat empfehlen. Das Spektrum in diesem Bereich ist mittlerweile sehr weit gefächert, sodass es eine große Auswahl gibt. Weitere Maßnahmen können zusätzlich helfen, die Beschwerden abzuschwächen.

Direkte Hilfe bei Blähungen und Bauchschmerzen

Bei akuten Beschwerden hilft generell immer Ruhe und Wärme. Auch eine Bauchmassage kann helfen, die Blähungen loszuwerden. Experten empfehlen hierzu eine Kombination aus einem homöopathischen Präparat, Wärme und Entspannung. Für die Bauchmassage einfach die Hände anwärmen und mit leichtem Druck im Uhrzeigersinn den Bauch massieren. Dies kann auch schon bei Säuglingen durchgeführt werden. Eine Wärmflasche kann ebenfalls Linderung verschaffen. Sollten die Beschwerden und Blähungen anhalten, so ist ein Arzt zu konsultieren. Hinter diesen Symptomen können ernsthafte Erkrankungen des gesamten Körpers stecken, denn der Darmtrakt gibt auch dann Signale ab, wenn der Körper an einer anderen Stelle erkrankt ist. Wer vermehrt auf seinen Körper hört, der wird diese Alarmsignale deuten können. Bei Kindern und Säuglingen sollte generell zeitnah reagiert werden, denn Koliken oder Verstopfung sowie andere Verdauungsprobleme können sich gesundheitlich schwer auswirken.

Gerade Kinder und Babys müssen schnell behandelt werden, da ihr Verdauungssystem noch im Aufbau ist und noch nicht vollständig entwickelt ist. Grundlegend ist hier immer ratsam die Regel zu befolgen: Lieber einmal zu viel zum Arzt, als einmal zu wenig oder zu spät. Eltern sollten immer mit Feingefühl und Aufmerksamkeit ihre Kinder beobachten. Bei Säuglingen kann auch die betreuende Hebamme in den ersten Wochen zur Seite stehen, um mit passenden Ratschlägen den Eltern eine Unterstützung zu bieten. Auch Erwachsene sollten dann zum Arzt, wenn die Beschwerden nicht weichen, oder sich verschlimmern. Kommen weitere Symptome, wie Kopfschmerzen, Kreislaufprobleme, Übelkeit und Erbrechen oder Fieber dazu, ist sofortiges Handeln erforderlich.

Dieser Beitrag stellt in keiner Weise ein Ersatz für professionelle Beratungen oder Behandlungen durch ausgebildete und anerkannte Ärzte dar und ist lediglich als unverbindliche Information anzusehen. Für die Erstellung eigenständiger Diagnosen kann und darf dieser Beitrag nicht herangezogen werden. Für Schäden, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, wird gegen-blaehungen.de weder direkt noch indirekt zur Verantwortung gezogen. Die Betreiber dieser Seite raten allen Benutzern mit Gesundheitsproblemen dazu auf, immer einen Arzt aufzusuchen, der Sie beraten kann, welche Behandlung in Ihrem konkreten Fall sinnvoll ist. Wir raten von Behandlungen ohne ärztliche Aufsicht ab.

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