Wenn das Wetter den Darm belastet

Wetter

Viele Menschen leiden unter den Verhältnissen des Wetters. Vor allem Schwankungen machen vielen zu schaffen. Betroffen sind heute vor allem Erwachsene sowie Schwangere, Kranke und ältere Menschen. Doch woran liegt es, dass das Wetter so einen starken Einfluss auf das eigene Wohlbefinden haben kann? Und warum äußert sich dies auch im Darmtrakt? Viele Betroffene leiden unter starken Blähungen, Durchfall, Magenschmerzen oder Verstopfung während der Wetterperioden. Wir klären heute über die Ursachen dafür auf.

Fast jeder zweite Deutsche leidet unter dem Wetter

Wetterfühligkeit. So wird im allgemeinen Sprachgebrauch das Unwohlsein bei Wettereinflüssen bezeichnet. Ca. 20% der Deutschen erklären, dass sie unter starken Symptomen leiden. Das Verhältnis steht bei Wetterfühligen bei 2:1 bei Frauen. Etwa 70% der älteren Bevölkerung leidet ebenfalls unter sich veränderndem Wetter. Hohe Feuchtigkeit und starke Hitze sind die Hauptauslöser für Kreislaufprobleme, Schlafstörungen und vor allem Darmproblemen. Viele Betroffene berichten, dass sie in den besonders intensiven Phasen unter starken Blähungen leiden würden. Diese treten auch mit Verdauungsbeschwerden und weiteren Symptomen in Verbindung auf. Schuld daran sind verschiedene Druckverhältnisse in der Atmosphäre sowie starke Temperaturschwankungen.

Tiefdruckgebiete, vegetative Probleme – alles hat Auswirkungen auf den Organismus

Zieht ein Tief vom Westen heran, so wirkt sich dies bei sensiblen Personen mit Beschwerden aus. Diese sind unter anderem Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen oder Kreislaufprobleme sowie Verdauungsstörungen. Das Problem ist, dass bei diesen Wetterbedingungen es meist feucht und warm wird. Anschließend verändert sich das Wetter mit einer Tendenz zu nass-kalt. .Dies wiederum kann Gelenkschmerzen und Blutdruckprobleme auslösen. Ein ewiges hin und her also, das sich nachhaltig auf den gesamten Organismus auswirkt.

Warum der Darm bei wechselndem Wetter leiden kann

Dass bei starker Hitze viele unter Durchfall leiden, ist bekannt. Dies liegt daran, dass weniger Nahrung aufgenommen und es wird mehr Flüssigkeit getrunken. Der Darm hat im Grunde weniger Masse zu verarbeiten und reagiert dementsprechend. Generell ist es aber so, dass viele Personen in Deutschland mit starken Verdauungsproblemen zu kämpfen haben, wenn sich das Wetter verändert.

Der Körper hat nur eine bestimmte Reaktionszeit. Diese braucht er, um sich an die neuen äußeren Einflüsse zu gewöhnen. Manchmal wechselt aber das Wetter so schnell, dass der Körper nicht mehr mit seiner Anpassung hinterher kommt. Wer ohnehin bereits sensibel auf Wetteränderungen reagiert, kann dann unter entsprechend starken Symptomen leiden. Im Übrigen passt sich der Körper schneller und einfacher an sinkende Temperaturen an. Steigen die Temperaturen also rasant nach oben, kann dies auch bei unempfindlichen Personen zu körperlichen Symptomen führen.

Der Druck der Atmosphäre – er hat starken Einfluss auf uns

Auch wenn wir ihn nicht spüren, aber die Atmosphäre der Erde setzt unseren Körper sprichwörtlich massiv unter Druck. Der Mensch hat im Erwachsenenalter eine Hautoberfläche von etwa 2 Quadratmetern. Dies sind 20.000 Quadratzentimeter. Jeder dieser Quadratzentimeter muss einen Druck von 1 kp aushalten. Der Körper wird also mit ca. 20 Tonnen Druck belastet und das ständig! Nun kann es zu Druckschwankungen kommen. Nimmt der Druck zu oder ab, kann sich dies auch auf die Verdauung niederschlagen. Denn diese reagiert entweder beschleunigt, oder träge. Das Resultat sind Blähungen, Verstopfungen oder Durchfall.

Warum sind Menschen Wetterfühlig?

Ausgezeichnete Frage! Mit dieser beschäftigt sich die Wissenschaft schon seit vielen Jahrzehnten und die Antwort lautet: Wir wissen es noch immer nicht exakt! Es ist mit Sicherheit eine Summe der verschiedenen Faktoren, wie Temperatur, Druckschwankungen, UV-Strahlen, Infrarotstrahlen, Umwelteinflüsse, Lebensweise und Feuchtigkeit. Natürlich ist auch jeder Mensch individuell empfindlich. So kann keine pauschale Aussage getroffen werden.

Es gibt Menschen, die fühlen ein Gewitter schon, obwohl es noch ewig weit weg ist. Das nennt man Sferics. Doch was kann man nun tun? Die ideale Lösung derzeit lautet: Vorbeugen und analysieren. Wann treten die Beschwerden auf und welche sind es, wie lange dauern sie an, und was tut mir und meinem Körper in diesen Phasen besonderes gut? Dies alles kann helfen, sich auf den nächsten Wetterumschwung gefasst zu machen. Dazu empfehlen Ärzte sich auf die Jahreszeiten vorzubereiten. Gerne wird dies auch Abhärten genannt. Kommt der Winter, so kann es ratsam sein, sich nach und nach an die Kälte zu gewöhnen. Das Gleiche gilt auch für die Hitzeperiode. Wer sich an die Hitze gewöhnt, wird unter weniger starken Symptomen leiden, so Experten. Tipps zum Gewöhnen und Abhärten gibt es zahlreich mittlerweile im Internet.

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