Neue Therapieansätze bei Reizdarm

Mit der Erkrankung Reizdarm, leben sehr viele Menschen. Einige davon wissen nicht einmal, dass sie unter einem Reizdarm leiden. Symptome sind unter anderem starke Bauchschmerzen, Durchfall und Verstopfung. Häufig kommt es auch zu einer rasanten Gewichtsabnahme bei Betroffenen. Die Symptome können auch Kreislaufprobleme sowie Kopfschmerzen und Schlafstörungen verursachen. Ein ständiger Begleiter von Reizdarmbetroffenen sind auch Blähungen. Jetzt soll ein neues Medikament bei Reizdarm Hilfe versprechen.

Bei Reizdarm kann das gesamte Leben aus dem Lot geraten

Viele unterschätzen die Thematik des Reizdarmes. Viele tun das Thema auch ab. Doch für die Betroffenen ist es eine starke Belastung, welche sich auf alle Lebensbereiche ausdehnen kann. Der Einfluss von Reizdarm auf den Alltag, das gesellschaftliche Miteinander, kann sehr weitläufig werden. Häufig zeichnet sich ein langer Leidensweg durch das Leben der Erkrankten. Sie isolieren sich teilweise sehr stark. An gesellschaftlichem Beisammensein ist häufig nicht zu denken. Selbst einkaufen kann für die Betroffenen zu einem grausamen Ritt auf der Rasierklinge werden. Nie wissen sie, wann die Blähungen sich lösen, wann der Durchfall sich bemerkbar macht, oder die Bauchschmerzen so stark werden, dass sie dringend nach Hause müssen. Alles in allem ist Reizdarm ein großes und schmerzhaftes Problem für die Betroffenen.

Reizdarm: Alles andere als simpel

Die Erkrankung an sich ist so komplex wie ihre Symptome. Dem einen Patienten hilft ein klassisches Präparat, die Beschwerden zu lindern, beim Anderen hilft einfach nichts. Es gibt aktuell keine Patentlösung bei Reizdarm. Jeder Patient kann auch im Verlauf der Erkrankung andere Krankheitsbilder aufzeigen. So ist es möglich, dass sich die Beschwerden und Symptome mit der Zeit verändern können. Ein Problem für die Patienten, und eine Herausforderung für die Forschung. Vor allem Forscher sind intensiv daran tätig, neue Medikamente und Therapieansätze gegen Reizdarm zu entwickeln. Das Problem bei der Entwicklung neuer Medikamente ist der Reizdarm selbst. Die geschädigte Darmbarriere kann die Ursache für die Blähungen und den Blähbauch darstellen. Auch Durchfall, Verstopfung und Bauchschmerzen können hier begründet liegen.

Spezielle Darmbakterien können Beschwerden lindern

Wissenschaftler und Mediziner haben nun festgestellt, dass bei zahlreichen Patienten spezielle Bakterien helfen können. Diese kleinen Helfer, setzen im Darm an und können dadurch einen gewissen Prozess auslösen. Dieser wiederum kann helfen, die Beschwerden bei Reizdarm zu reduzieren. Es handelt sich hierbei um einen Bifidodobakterienstamm. Forscher haben jetzt festgestellt, dass diese Bakterien in der Lage sein sollen, sich an der Darmwand abzulagern. Der Vorteil hierbei ist, dass der Bifidodobakterienstamm sich quasi wie eine Schutzhülle an der Darmwand anheftet. So können Krankheitserreger nicht mehr durch sie eindringen. Dies kann für angegriffene Darmwände, sowie den gereizten Darm, eine hohe Entlastung darstellen.

Erste Probanden waren begeistert

Nach ersten Testläufen sind nun in der Apotheke Präparate mit Bifidodobakterienstamm erhältlich. Die Probanden waren bereits sehr angetan, denn laut ihnen sollen sich die Hauptbeschwerdebilder, wie Bauchschmerzen, Verstopfung, Blähungen und Durchfall deutlich reduziert haben. Die Produkte sind speziell für Reizdarm-Patienten gekennzeichnet. Sowohl online als auch in der Apotheke vor Ort, können die Medikamente erworben werden. Wer sich aber unsicher ist, und das ist bei allen Reizdarm-Patienten anzuraten, sollte vorab die Thematik mit seinem Arzt besprechen. Nicht jeder Patient, der an Reizdarm leidet, kann diese Präparate einfach bedenkenlos einnehmen. Dies gilt bei allen Präparaten. Der Arzt kann abschätzen, ob sich eine Behandlung durch den genannten Bifidodobakterienstamm im speziellen Fall lohnen kann.

Bifidobakterien – keine neue Entdeckung

Generell sind die Bifidobakterien schon länger bekannt. Sie werden auch gerne in Milchprodukten, wie Joghurts, dazu gegeben, um den Darm von Innen heraus zu stärken. Bei gesunden Menschen sollen sie zudem das Immunsystem unterstützen. Der Grund hierfür ist die Art, wie sich die Bakterien im Darm verhalten. Da der Darm einen großen Teil des menschlichen Immunsystems beeinflusst, kann es tatsächlich möglich sein, über die Ernährung hier viel für die eigene Gesundheit zu tun. Nun wurden die Bakterien in wissenschaftlichen Studien speziell für Patienten mit Reizdarmsyndrom getestet. Jetzt sollen weitere Tests zeigen, ob auch auf lange Zeit gesehen, eine Behandlung durch diesen Bakterienstamm eine gute Alternative für Patienten mit Reizdarm sein könnte. In Langzeitstudien soll nun dieses Thema breitflächig erforscht werden. Generell können Bakterien im Darm viel Gutes bewirken. Jedoch müssen Patienten mit Darmerkrankungen immer vorsichtig mit der Einnahme von Produkten sein. Viele müssen auch auf eine spezielle Ernährung achten, damit der Darm nicht unnötig weiter gereizt wird.

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