Mit der Kraft der Artischocke gegen Blähungen vorgehen

Artischocke gegen Blaehungen

Die Natur hält viele Pflanzen für uns bereit, welche in der Lage sind, den Körper bei auftretenden Problemen auf natürliche Weise zu unterstützen. Wer seinen Darm in seiner Funktion aktiv halten möchte, oder tatsächlich unter Blähungen oder Verdauungsbeschwerden leidet, findet auch hier gute Alternativen zu chemischen Medikamenten. Voraussetzung ist allerdings, dass die Blähungen kein Symptom einer Krankheit darstellen. Dies kann häufiger der Fall sein. Sollte also die Natur mit all ihrer Kraft nicht gegen die Beschwerden und Blähungen ankommen, so sollte der Gang zum Arzt gewählt werden. Dadurch kann ausgeschlossen werden, dass die Blähungen eine andere Ursache haben.

Wie können Pflanzen gegen Blähungen helfen?

Der Grund für die Aktivierung des Darmes, oder der Beseitigung von Blähungen, Durchfall oder Verstopfungen, liegen in den Bitterstoffen. Diese sind in bestimmten Pflanzen, oder Teilen der Pflanzen enthalten. Seit vielen Jahren werden daher spezielle Pflanzen in der Naturheilkunde verwendet, um Beschwerden zu lindern. Die Artischocke ist eine dieser Pflanzen. Nicht jeder mag sie gerne auf dem Teller, um sie zu verspeisen, doch Auszüge aus dem Gewächs können gegen Darmprobleme helfen. Allgemein gilt die Artischocke als eine sehr hochwertige Arzneipflanze und wird gerade bei natürlichen Heilmethoden gerne eingesetzt. Die Blätter und Wurzeln können dabei je nach entsprechend vorliegendem Problem verwendet werden. Hauptsächlich wird die Artischocke zum Schutz der Leber eingenommen. Doch darüber hinaus kann sie auch einen zu hohen Blutfett-Wert regulieren und regt zudem die Leber und Galle an, aktiver zu werden, oder zu bleiben. Als Regulator der Verdauung kann sie in der Lage sein, auch gegen Blähungen oder andere Verdauungsstörungen vorzugehen.

Weitere pflanzliche Mittel, die gegen Blähungen helfen können

Selbstverständlich ist die Natur eine große Palette an verschiedenen Produkten, welche eine heilende Wirkung aufweisen kann. Daher bieten sich auch weitere Pflanzen, oder Pflanzenteile, sowie verarbeitete Pflanzenelemente an, um die Verdauung wieder in Schwung zu bekommen. Neben der Artischocke gibt es noch die Angelikawurzel. Sie ist heute nicht mehr allzu vielen Menschen bekannt. Sie wird auch Engelwurz genannt und soll als Allheilmittel gelten. Sie weist eine antibakterielle Wirkung auf und soll gegen Schimmelpilze helfen. Des Weiteren soll sie auch das Immunsystem stärken und so die Selbstheilungskräfte des Körpers aktivieren und die eigene Körperschutzfunktion aufbauen. Der größte Teil der Wirksamkeit soll in der Wurzel liegen. Viele genießen Engelwurz auch gerne als Gemüse. Sie wird aber auch in verschiedenen Darreichungsformen verarbeitet, in Apotheken, Drogerien und Reformhäusern angeboten. Die Angelikawurzel soll abwehrsteigernd wirken und einen positiven Einfluss auf die Blutreinigung haben. Sie soll weiterhin gegen Blähungen, Magen-Darm-Erkrankungen, Magenkrämpfen, Menstruationsbeschwerden sowie Verstopfung helfen. Darüber hinaus soll sie auch gegen Verdauungsbeschwerden vorgehen können und Stress bekämpfen. In einigen Gebieten der Erde wird sie auch bei Rheuma und nervösen Zuständen sowie Depressionen eingenommen.

Eine weitere Wurzel, welche ebenfalls gegen Durchfall, Magen-Darm-Erkrankungen mit leicht entzündlichen Anteilen und Blähungen helfen soll ist der Blutwurz. Dies ist eine Staudenpflanze, welche über gelbe, meist vierblättrige Blüten verfügt. Schneidet man den Stängel ein, so färbt sich die Stelle zügig rot. Zum Blutwurz gesellt sich auch der gelbe Enzian. Er ist eine etwa einen Meter hohe Pflanze, welche auf einem recht kahlen, sehr gerade gewachsenen Stängel thront. In der Naturheilkunde wird gegen Blähungen die Wurzel verwendet. Traditionell wird daraus ein Magen-Tonikum hergestellt, welches verhindert, dass eine Reizwirkung eintreten kann, denn diese Pflanze enthält einen sehr hohen Anteil an Bitterstoffen. Galgant ist vielen sicherlich kein Begriff. Hierbei handelt es sich streng genommen um ein Gewürz, welches überwiegend in Südostasien verwendet wird. Seinen Ursprung hat Galgant in Süd-China und hatte von Beginn an dort eine doppelte Aufgabe. Zum einen wurde Galgant zum Würzen verwendet, zum anderen fand und findet es, Anwendung in Heilmethoden. Verwendet wird der Wurzelstock, dieser wächst gerade in die Erde. Grundlegend werden ausschließlich Wurzeln geerntet und verwendet, welche das siebente Lebensjahr überschritten haben. Dies ist ganz ähnlich wie beim Ginseng. Eingesetzt wird Galgant traditionell bei Verdauungsbeschwerden und mangelnden Verdauungsfermenten. Wer unter einem Mangel an Magensaft leidet, findet vielleicht hier ein gutes Mittel, dagegen vorzugehen. Weiterhin soll Galgant krampflösend, antibakteriell und entzündungshemmend sein.

Nicht experimentieren bitte!

Eine Bitte noch zum Schluss: Sollten die Beschwerden sich verschlimmern, oder nicht nach kurzer Zeit abklingen, so sollte der Arzt aufgesucht werden. Denn nicht immer sind Verdauungsbeschwerden und Blähungen eine harmlose Angelegenheit. Pflanzliche Mittel können die Verdauung unterstützen und den Körper schonend aktivieren, dennoch sollte bei Beschwerden oder Bedenken auf jeden Fall der Arzt zu Rate gezogen werden.

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