Pupsen – echt peinlich, dabei völlig normal!

Huelsenfruechte pupsen

Heute ist es grundlegend so gut wie jedem peinlich, wenn sich Blähungen bemerkbar machen und nach draußen wollen. Noch vor gar nicht allzu langer Zeit war ein Pups sogar ein Kompliment an den Gastgeber. Gerade beim Essen war es wichtig, dass man seine Körpergeräusche lautstark präsentierte. Hier galt: Wer laut rülpst und furtzt, dem geht es gut und er fühlt sich beim Gastgeber wohl, und es schmeckt ihm. Heute ist pupsen ein Tabuthema, und so ist es nicht verwunderlich, dass viele Menschen auch nicht zum Arzt gehen wollen, wenn sie unter starken Blähungen und damit verbundenen Schmerzen leiden. Sie schweigen es tot und leiden still weiter. Dabei können Blähungen sogar ein Indiz für eine schwere Krankheit sein.

Aufklärung ist wichtig, um die Peinlichkeit zu besiegen

Wer mehr weiss, dem ist es in der Regel weniger peinlich, über ein bestimmtes Thema zu sprechen. Daher sind Mediziner und Experten der Meinung, dass eine allgemein bessere Aufklärung über die Darmfunktionen angestrebt werden muss. Hier arbeiten sie Hand in Hand und versuchen das Tabuthema zu brechen. Im Grunde ist das eine hervorragende Idee, nur leider möchte derzeit kaum jemand etwas darüber erfahren. Erst wenn es zu spät ist, und die Beschwerden so schmerzhaft werden, oder die Blähungen überhaupt nicht mehr in den Griff zu bekommen sind, suchen sich viele Hilfe. Ob im Internet oder bei Bekannten, bei den Eltern oder beim Arzt. Wichtig ist vor allem kompetente Hilfe, und die kann in einem Krankheitsfall, was Blähungen ja darstellen können, nur ein Arzt bieten. Generell gilt es zu verstehen, dass Blähungen keine Krankheit sind. Sie deuten aber als Symptom auf eine Erkrankung im Körper hin. Diese muss übrigens nicht immer im Darm liegen.

Ernährung durchleuchten – wo liegen die Schwachstellen

Gerade Ballaststoffe sind dafür bekannt, dass sie starke Blähungen verursachen können. Sieht man sich aber Ernährungsempfehlungen an, so kommt man hier schnell in eine Zwickmühle. Experten raten zu einer Ballaststoffreichen Ernährung. Das Problem dabei ist aber, dass wenn zu viele Ballaststoffe aufgenommen werden, dies zu starken Verdauungsbeschwerden führen kann. Das richtige Maß ist also entscheidend. Ballaststoffe sorgen deshalb für Blähungen, weil sie im Dünndarm nur schwerfällig verstoffwechselt werden können. Im Dickdarm dann sorgen sie durch das zersetzen durch Bakterien für Gase. Das ist ein völlig natürlicher Prozess und selbstverständlich müssen diese Gase wieder aus dem Körper transportiert werden. Blähungen sind die Folge. Wer bemerkt, dass er auf Hülsenfrüchte und Kohl stark mit Darmgasen reagiert, sollte die Menge der Speisen reduzieren und durch eine abwechslungsreiche Ernährungsweise ersetzen.

Zucker macht mächtig Wind

Was viele nicht wissen ist, dass Zucker ein großer Verantwortlicher dafür ist, dass Blähungen entstehen. Das unlogische daran ist, dass es auch versteckte Zucker gibt. Gerade Austauschstoffe und Zuckerersatzstoffe sind stark blähend. Sie sind in vielen „zuckerfreien“ Produkten und Kaugummis enthalten. Wer dazu noch hastig isst und kohlensäurehaltige Getränke konsumiert, tut viel dafür, dass sein Darm sich mit Gasen aufbläht. Die Ursachen sind Xylit, Sorbit und Maltit. Neben Blähungen verursachen sie im Übrigen auch Karies. Es ist also sinnvoll beim Einkauf darauf zu achten, ob diese Stoffe in der Inhaltsangabe de Produkte erwähnt werden. In diesem Fall, lieber darauf verzichten. Im Internet finden sich gut aufgegliederte Listen mit Zusatzstoffen, welche schwere Blähungen und andere gesundheitliche Probleme auslösen können. Auch hier gilt: Wer gut informiert ist, kann seiner Gesundheit schon beim Einkauf behilflich sein.

Wenn Blähungen ein Problem werden

Sollten Schmerzen, Krämpfe, Durchfälle, Verstopfung, Übelkeit, Schlafstörungen, oder Rückenschmerzen sowie ein dauerhaft aufgeblähter Bauch vorkommen, ist der Gang zum Arzt nötig. Diese Beschwerden können einzeln, in Kombination oder mit anderen Symptomen wie Kreislaufproblemen auftreten. Je eher der Arzt die Ursache dafür abklären kann, desto besser stehen die Chancen, das Problem auch dauerhaft in den Griff zu bekommen. Jeder muss verstehen, dass Blähungen auf ernsthafte Allergien oder Krankheiten hindeuten können. Umso schneller sollten sie „behandelt“ werden. Mit diesem Wissen im Hinterkopf braucht es einem wirklich nicht peinlich zu sein, wenn man wegen den so verpönten Blähungen zum Arzt geht. Jeder hat Blähungen, das ist ein normaler Prozess, der zur Verdauung dazu gehört. Es ist eine Funktion, die unser Körper geschaffen hat, um sich von Gasen zu befreien. Sollten diese Gase aber zum Problem werden, ist es extrem wichtig sofort dagegen vorzugehen.

Dieser Beitrag stellt in keiner Weise ein Ersatz für professionelle Beratungen oder Behandlungen durch ausgebildete und anerkannte Ärzte dar und ist lediglich als unverbindliche Information anzusehen. Für die Erstellung eigenständiger Diagnosen kann und darf dieser Beitrag nicht herangezogen werden. Für Schäden, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, wird gegen-blaehungen.de weder direkt noch indirekt zur Verantwortung gezogen. Die Betreiber dieser Seite raten allen Benutzern mit Gesundheitsproblemen dazu auf, immer einen Arzt aufzusuchen, der Sie beraten kann, welche Behandlung in Ihrem konkreten Fall sinnvoll ist. Wir raten von Behandlungen ohne ärztliche Aufsicht ab.
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