Mit der Pflanze des Jahres 2016 gegen Blähungen vorgehen

CarawaySeeds
Bildquelle: Wikipedia
Kümmel ist die Pflanze des Jahres 2016. Das seit vielen Jahrhunderten bekannte Gewürz hat heilende Kräfte und gilt seit je her als ein wunderbares Mittel gegen Blähungen und Reizdarm. Kümmel darf nun den schönen Titel „Arzneipflanze 2016“ tragen und bleibt nach wie vor ein gutes Mittel, um sich selbst vor Blähungen zu schützen, oder gegen diese und die damit einhergehenden Symptome zu bekämpfen. Damit Kümmel nun wieder mehr als Arzneipflanze wahrgenommen wird, und nicht nur als Gewürz in den Köpfen der Menschen bleibt, möchte dieser Artikel ein wenig drüber aufklären, was Kümmel alles kann.

Gewürz und Heilpflanze: Der Kümmel kann was, was viele nicht können

Heute ist vielen Kümmel nur als reines Gewürz bekannt. Im Sauerkraut sorgt er für ein pikantes Aroma, in Saucen kann er das gewisse Etwas beisteuern und in deftigen Salaten zählt er zu den Top Gewürzen überhaupt. Doch der Kümmel hat mehr zu bieten, als eine reine geschmackliche Ergänzung für Gerichte und Speisen. Wenn man sich einmal genauer ansieht, wo genau Kümmel traditionell zum Würzen eingesetzt wird, lässt sich schnell eine Verbindung zur Arzneipflanze herstellen. Die Körner werden besonderes häufig bei deftiger Kost und blähenden Lebensmitteln als Gewürz verwendet. Dies hat sowohl einen aromatischen als auch einen ganz anderen Hintergrund. Mit der Nahrung aufgenommen, kann der Kümmel bereits durch den Verzehr gegen Blähungen vorbeugen. Speisen wie Krautsalat wirken dann deutlich weniger blähend. Wer den Kümmel selber nicht isst, ihn aber beim Kochvorgang in die Gerichte gibt, erzielt den gleichen Effekt, da Kümmel seine ätherischen Öle während dem Kochen abgibt. Hier schließt sich der Kreis und gleichzeitig wird ganz offensichtlich, dass der Kümmel konkret gegen Blähungen wirken kann.

Alles nur Gerüchte oder wirklich belegt?

Vieles brodelt in der Küche, sofern es sich nicht um etwas leckeres zum Essen handelt, sind es meist Gerüchte. Daher tun viele auch die Aussagen über Heilpflanzen oder so genannten Arzneipflanzen als Gerüchteküche ab. Doch dabei wurde die Wirksamkeit von Kümmel bereit mehrfach wissenschaftlich erforscht und dokumentiert. Daraus resultierend gibt es viele Studien, die bestätigen, wie Kümmel wirken kann. An oberster Stelle steht hier die Wirksamkeit bei Blähungen und Reizdarmbeschwerden. Viele Patienten mit Reizdarm wissen, dass die Symptome oftmals schmerzhaft und auch unangenehm sind. Neben Blähungen können sich Durchfall und weitere Beschwerden oder Schmerzen einstellen, welche den Verdauungstrakt betreffen. Völlegefühl, Magendrücken, Stechen oder Brennen im Bauch sowie Krämpfe sind nur wenige der Begleiterscheinungen. Das Problem ist, dass starke chemische Präparate hierbei die bereits gereizte und empfindliche Darmflora sowie die Schleimhäute zusätzlich belasten und reizen können, was erneut zu Beschwerden führen kann. Kümmel hingegen hat eine anerkannte, heilende Wirkung und wird in verschiedenen Ausführungen angeboten.

Präparate und Mittel, die aus Kümmel zur Heilung hergestellt werden

Zur Heilung geeignete Produkte werden in verschiedenen Darreichungsformen angeboten. Kümmelöl beispielsweise kann sowohl zum Würzen in der Küche verwendet werden, bietet aber auch, sofern von hoher Qualität, beruhigende Wirkung auf die Verdauungsorgane. So kann das Öl Krämpfe lösen und Blähungen beseitigen. Auch Verdauungsbeschwerden können mit Kümmelöl behandelt werden. Weiterhin können Kümmel-Kapseln erstanden werden. Diese zeichnen sich durch ihre Machart aus, denn sie sind resistent gegenüber Magensäure und wirken direkt in der Verdauung. Bei Reizdarmbeschwerden bieten sich diese Kapseln an, um die Symptome zu lindern und gleichzeitig die Verdauung und die Darmflora zu unterstützen und zu stärken. Auch die Medizin ist von der Wirkung überzeugt und bestätigte dies mehrfach. Vor allem Forscher und Mediziner aus dem Bereich der Arzneipflanzenkunde sind sich über der Wirkung von Kümmel als Heilpflanze bewusst. So wird aus einem alltäglichen Lebensmittel eine Heilpflanze mit Tradition, denn schon früher wussten die Menschen, dass Kümmel als Tee aufgebrüht, oder zermahlen sowie in Speisen gegen Blähungen und Darmbeschwerden helfen kann. Apropos: Es können auch fertige Kümmeltee-Beutel gekauft werden. Doch einen Tee aus Kümmel kann jeder selbst zubereiten. Hierfür einfach 1 Esslöffel Kümmel in ein Tee-Ei geben, oder einfach so mit heißem Wasser übergießen. Anschließend das Ganze für ein paar Minuten stehen lasen und den Kümmel aus dem Tee seiern. Diesen Tee sollte man am besten ungesüßt trinken, denn Zucker belastet die Verdauung zusätzlich und kann besonders bei Blähungen und Reizdarm negative Auswirkungen auf den Verdauungstrakt haben.

Noch ein paar kurze Fakten zu Kümmel als Heilpflanze:

  • Kümmel ist die älteste, bekannte Heilpflanze in ganz Europa
  • Immer mehr Medikamentenhersteller setzen bei der Entwicklung ihrer Präparate für die Verdauung auf natürliche statt synthetische Inhaltsstoffe, hier rangiert Kümmel ganz weit oben.
  • Kümmel gibt es in verschiedenen Arten. Der so genannte „Echte“ Kümmel zeigte in Studien die höchste Wirksamkeit bei Blähungen sowie Magen-Darm-Beschwerden.

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