Winterzeit: Klassische Magen-Darm-Problemzeit – das hilft gegen Blähungen und Darmprobleme

Gerade im Winter treten sie wieder auf. Magen-Darm-Erkrankungen, Blähungen und Verstopfung. Doch warum ist es genau in dieser Zeit so präsent und was kann dagegen unternommen werden. Gibt es Mittel, die sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern helfen können? All diese Fragen sind nicht immer einfach zu beantworten. Hier finden Sie praktische Tipps, hilfreiche Ratschläge und effektive Sofort-Lösungen bei Blähungen und Darmproblemen im Winter.

Warum entstehen im Winter vermehrt Darmkrankheiten oder Blähungen?

In den winterlichen Monaten ist es meist der Fall, dass Blähungen und Magen-Darm-Erkrankungen die Runde machen. Dies liegt vor allem daran, dass beim überwiegenden Teil der Bevölkerung das Immunsystem brach liegt. Kälte, Nässe und wenig Bewegung führen dazu, dass Viren und Blähungen leichtes Spiel haben. Vor allem Blähungen entstehen, wenn Viren oder Bakterien sich im Körper eingenistet haben und eine Krankheit entsteht. Durch die mangelnde Bewegung kommt es ebenfalls zu Darmwinden. Dies liegt daran, dass der Körper in eine Art Ruhemodus verfällt. Damit fährt auch der Stoffwechsel, die Darmtätigkeit sowie der Organismus herunter. Durch diese langsame Verarbeitung der Nahrung im Verdauungstrakt, kommt es zu einem Gärprozess, welcher Blähungen ansteigen lassen kann. Weiterhin ist die Winterzeit auch eine Zeit der fettigen Speisen und Kohlgerichte. Diese haben in den kalten Monaten Hochkonjunktur. Aber auch diese Gerichte und Speisen sind es, welche Blähungen aufgrund der Nahrungsmittel provozieren. Fett und Kohl sind prädestiniert dafür, Gase im Darm entstehen zu lassen. Zwar wird ein großer Teil über die Lunge einfach ausgeatmet, aber der restliche Teil sucht sich seinen natürlichen Weg nach draußen über den Darmausgang.

Blähungen im Winter reduzieren

Viel trinken, auf blähende und fettige Kost verzichten und ausreichend Bewegen. Die Flüssigkeitszufuhr sollte pro Tag zwischen 1 – 2 Liter gesunder Flüssigkeit liegen. Wer auf blähende und deftige Speisen nicht gänzlich verzichten möchte, sollte diese mit Kümmel würzen, denn dieser reduziert die Blähungen bereits bei der Aufnahme der Gerichte. Eine Pause zwischen den Gerichten, welche Darmgase hervorbringen, bietet die Möglichkeit, dass der Körper sich entledigen und erholen kann. Denn auch Blähungen sind belastend für den Organismus, die Verdauung und den Kreislauf. Im Winter möchte fast niemand gerne an die frische Luft. Wenn dies überhaupt nicht möglich ist, so genügen 15 Minuten Bewegung in Form von Gymnastik im Innenraum. Um möglichst wenig Luft aufzunehmen, während dem Essen, sollte darauf geachtet werden mit Bedacht zu essen. Wer sein Gericht genießt schluckt automatisch weniger Luft und wird deutlich weniger an Blähungen leiden als jemand, der sein Essen schlingt.

Schnelle Mittel bei starken Blähungen

Wer bereits unter Blähungen leidet, möchte diese sicherlich auch schnell wieder loswerden. Zu Hause finden sich viele Hausmittel, welche eine schnelle Lösung darstellen können, um gegen Blähungen vorzugehen. Kümmel bietet eine gute Möglichkeit schon bei der Zubereitung der Speisen dafür zu sorgen, dass diese später weniger blähend wirken. Auch Tees aus Kümmel wirken bei bereits vorhandenen Darmproblemen lindernd und beseitigen Blähungen. Des Weiteren kann Gelbwurz eine gute und natürliche Alternative gegen Darmwinde sein. Als Tee getrunken bietet er eine ähnliche Wirkungsweise wie Kümmel. Weiterhin eine gute Möglichkeit sind Anis und Fenchel ebenfalls in Form von Tees. Fenchel kann bedenkenlos auch Babys, Kleinkindern und Kindern verabreicht werden. Neben diesen Mitteln zum Einnehmen kann auch von Außen einiges getan werden, damit Blähungen weichen und die Verkrampfungen gelöst werden.

Wärme und Massagen gegen Blähungen einsetzen

Wärme löst Krämpfe und Verspannungen. Darüber hinaus kann Wärme auch wohltuende Entspannung bei Blähungen bieten. Eine Wärmflasche oder warme Wickel sorgen dafür, dass ich der Darm entspannen kann und die Blähungen gelöst werden. Bei Schmerzen oder Krämpfen einfach die Wärmflasche in angenehmer Temperatur auf den Bauch legen und die Wärme wirken lassen. Die Bauchmassage bietet eine weitere Möglichkeit, um Blähungen bei Groß und Klein zu lindern. Für die Bauchmassage einfach die Hände anwärmen und eine Hand sanft auf den Bauch legen. Dann mit leichtem Druck, nicht stark!, im Uhrzeigersinn auf dem Bauch die Hand kreisen lassen. Dabei nicht zu schnell agieren, um die Haut nicht zu reizen. Für intensive Wärme kann ein Wärme spendendes Massageöl verwendet werden. Die Massage über ca. 5 Minuten durchführen und dabei die Geschwindigkeit langsam und gleichmäßig halten. So wird der Darm angeregt und die Blähungen können entweichen. Dies sorgt für Entlastung und mindert die Beschwerden.

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