Entzündungen im Darm – immer mehr junge Menschen sind betroffen

Viele Menschen haben im Darm unbemerkte Ausstülpungen der dort vorhandenen Schleimhaut. An sich ist dies kein größeres Problem, solange sie keine Probleme machen. Der Körper ist in der Lage diese Ausstülpungen einfach zu umgehen. Daher gelten diese auch nicht als eigentliches Krankheitsbild unter Medizinern. Sollten diese Schleimhaut-Ausstülpungen jedoch entzünden, so kommt es zu einem schmerzhaften Verlauf. Spätestens dann, handelt es sich um ein medizinisch wichtiges Problem. Das Interessante daran ist, dass diese Problematik früher eigentlich nur bei älteren Menschen aufgetreten ist. Doch seit jüngster Vergangenheit betrifft dieses Problem auch die jüngeren Generationen. Warum dies so ist, und was dagegen unternommen werden kann, wenn man selbst betroffen ist, wird hienen Schleimhaut. An sich ist dies kein größeres Problem, solange sie keine Probleme machener erörtert.

Wo treten diese Ausstülpungen auf?

Besonders häufig treten diese Ausstülpungen an der Stelle auf, wo der Dickdarm endet und in eine S-Formkurve übergeht. Die Ausstülpungen liegen dann von der Darmwand nach Außen. Sie befinden sich damit nach außen gestülpt im Bauchraum. Diese Erscheinungen werden auch Divertikel genannt. Divertikel bestehen aus einer dünnen Schicht des Bindegewebes sowie der inneren Darmschleimhaut. Der Darm ist mit Muskeln ummantelt. Hier jedoch gibt es auch Lücken, sodass sich die Ausstülpungen hier durchschieben können. Sie sind recht weich und geschmeidig, und können daher mühelos hindurch schlupfen. Divertikel können eine Größe zwischen wenigen Millimetern und einigen Zentimetern erreichen.

Warum erkranken viele junge Menschen?

Im Grunde handelt es sich beim Vorkommen von Divertikel eher um kein typisches Krankheitsbild. Erst wenn diese entzündet sind kommt es zur Bezeichnung Krankheit. Im Grunde leiden Menschen im Alter von über 70 Jahren an diesen Erkrankungen. Doch seit einiger Zeit werden immer mehr deutlich jüngere Patienten behandelt. Hier wird eine Altersspanne von unter 45 Jahren beschrieben. Dies lässt Ernährungsexperten und Mediziner aufhorchen. Dabei werden viele Patienten mit entzündeten Divertikeln behandelt. Wenn diese unbehandelt bleiben können Darmblutungen entstehen, da die Divertikel verletzt werden können. Sammeln sich Kotreste in den Ausstülpungen kann dies zu schmerzhaften Entzündungen führen. Die Schmerzen sind bei den meisten Patienten auf der linken Bauchseite festzustellen, da hier der größte Teil der betroffenen Darmregionen liegt. Im weiteren Verlauf kann es zu Durchfall, Verstopfung, Übelkeit sowie Fieber kommen. Patienten klagen oftmals darüber, dass sie sich unerklärlich krank fühlen. Wichtig ist ein frühes erkennen und behandeln, denn sollten entzündete Divertikel über einen bestimmten Zeitraum im Körper unbehandelt bleiben, so können diese abfallen, aufbrechen oder auch die Darmwand entzünden. So kann dies zu einer Bauchfellentzündung oder zu einem Abszess führen.

Was kann dagegen unternommen werden?

Die Therapiemöglichkeiten liegen in einem breiten Spektrum. Die eigentliche Maßnahme kann nur ein behandelnder Facharzt ausarbeiten, da individuelle körperliche Voraussetzungen hier einbezogen werden müssen. Allerdings wurde beobachtet, dass besonders fettleibige Personen zu Divertikel neigen. Außerdem ist der Verzehr von rohem Fleisch sowie ein starker Konsum von Alkohol und Tabak förderlich für die Bildung der Ausstülpungen. Eine gesunde Ernährung sowie der maßvolle Umgang mit Genussmitteln kann also helfen Divertikel vorzubeugen. Früher wurden Divertikel oftmals nur mit Antibiotika behandelt. Waren sie entzündet oder mussten entfernt werden, kam es zu einem chirurgischen Eingriff. Heute gibt es mehrere Maßnahmen und Therapiemöglichkeiten für Betroffene, welche jedoch individuell mit dem Patienten vom Facharzt ausgearbeitet werden müssen. Die positive Nachricht ist, dass Entzündungen oftmals schnell abheilen und daher keine zu aufwändigen Therapien in Anspruch genommen werden müssen. Ist dies dennoch erforderlich, so kann auch eine Ernährungsumstellung helfen, den Darm zu entlasten und bei seiner Genesung zu unterstützen. Welche Maßnahmen ergriffen werden, und ob gegebenenfalls eine längere Therapie nötig ist, das muss mit dem Arzt besprochen werden. Nur durch eine persönliche und individuelle Behandlung ist es möglich, die Divertikel auch auf lange Sicht endgültig loszuwerden.

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