Zusammenleben mit Hund und Katze, warum der Mensch auch beim Tier auf die Darmgesundheit achten sollte

Das Leben mit Tieren bereitet vielen Menschen große Freude. Sie beim Spielen und Toben zu beobachten, oder einfach zu sehen, wie die Tiere sich wohlfühlen und entwickeln ist etwas wunderbares, das vielen Menschen das Herz öffnet und die Seele berührt. Sicherlich möchte jeder Tierhalter nur das Beste für sein Tier. Besonders Besitzer von Hunden, Katzen und freilaufenden Hasen, sollten jedoch einen wichtigen Punkt sehr ernst nehmen: Die Darmgesundheit des Haustieres. Würmer, Parasiten und Co, können leider auch auf den Menschen übertragen werden. Dies geschieht durch einfachen Kontakt mit den Tieren, den schließlich jeder Tierhalter täglich hat. Wie eine Übertragung wirkungsvoll vermieden werden kann, und wie sich Tierbesitzer selbst schützen können, und wie gehandelt werden kann, wenn ein Befall festgestellt wurde, das wird in diesem Artikel ausführlich erklärt.

Regelmäßige Wurmkuren – hilft das wirklich?

Der Tierarzt rät jedem Hundehalter und Besitzer von freilaufenden Katzen, alle drei Monate eine Wurmkur durchzuführen. Die Kosten liegen dabei, je nach Größe und Gewicht des Tieres zwischen wenigen Euro bis hin zu 25 Euro oder mehr. Diese Kosten sind in der Regel kein Beinbruch, doch was nutzt so eine Kur überhaupt? Sollte diese wirklich so häufig stattfinden? Ja, und im Grunde genommen sogar noch öfter, aber das würde den Darm des Tieres schädigen. Denn Würmer können schon beim schnuppern im Freien aufgenommen werden. Die Inkubationszeit ist von Parasit und Wurm unterschiedlich. Doch nach spätestens 3 Wochen ist ein Befall feststellbar. Oftmals merken Tierhalter dies nicht sofort. Doch die folgenden Symptome können Anzeichen für einen Wurm- oder Parasitenbefall sein:

  • Das Tier kratzt sich häufig am Gesäß oder leckt sich dort mehr als sonst üblich.
  • Das Tier isst weniger, oder sehr viel.
  • Das Tier trinkt eine deutlich größere Menge Wasser.
  • Das Tier wirkt geschwächt, oder hat deutliche Anzeichen dafü,r dass Schmerzen bestehen.
  • Im Stuhl sind Würmer oder Wurmeier sichtbar.
  • Es werden Wurmstücke gefunden. Diese können auf einen Bandwurm hindeuten.

Katzen

Was ist zu tun, wenn ein Befall festgestellt wurde?

In diesem Fall sollte sofort gehandelt werden. Das Tier muss unverzüglich durch einen Tierarzt begutachtet und anschließend entwurmt werden. Doch nicht nur das Tier muss behandelt werden. Alle Menschen, die in Berührung mit dem infizierten Tier gekommen sind, müssen sofort behandelt werden. Denn Würmer und Parasiten können auch beim Menschen große Schäden im Darm und dem gesamten Körper anrichten. Die Begleiterscheinungen reichen von einem stechen und jucken im Analbereich, über Blähungen, bis hin zu Erbrechen, Kopfschmerzen und Kreislaufproblemen. Damit die Darmflora wieder ins Gleichgewicht kommen kann, und die Schädlinge sofort bekämpft werden können, gibt es zwei Möglichkeiten. Sie können, sofern Sie wissen, um welche Art Wurm oder Parasit es sich handelt, in der Apotheke ein entsprechendes Präparat erstehen. Sprechen Sie mit dem Tierarzt darüber, welcher Befall vorliegt, damit auch Sie sich und Ihre Familie, sowie alle Personen, welche engen Kontakt mit dem Haustier hatten, behandeln können. Es gibt freiverkäufliche Produkte, welche spezielle für den Menschen entwickelt wurden, um Spulwürmer oder ähnliche Darmparasiten konsquent zu vernichten. Dies ist wichtig, denn sollten die Parasiten und Würmer über einen längeren Zeit im Darm bleiben kann dies schwere gesundheitliche Schäden hervorrufen. Je eher die Würmer und Parasiten entdeckt und behandelt werden, desto schneller sind Sie diese auch wieder los. Das Problem ist nämlich, dass die Würmer und Parasiten sich rasch vermehren und noch im Darm verbleibende Eier oder Ablagerungen dazu führen können, dass nach kurzer Zeit ein erneuter Befall feststellbar ist. Daher ist es wichtig, das Präparat passend zum Befall zu wählen und diesen konsequent zu bekämpfen. Halten Sie sich dabei an die Vorschriften der Packungsbeilage und konsultieren Sie im Zweifelsfall Ihren Hausarzt.

Als zweite Möglichkeit können Sie auch zum Facharzt gehen. Dies ist dann ratsam, wenn Kinder betroffen sind. Hier erhalten Sie dann eine umfangreiche Beratung sowie eine Aufklärung darüber, wie Sie sich verhalten sollten. Denn auch Kleidungsstücke, Tücher oder Bettdecken sollten desinfiziert und durch den Kochwaschgang der Waschmaschine gereinigt werden.

Wer muss behandelt werden?

Klar ist, dass das Haustier sowie auch die Tierhalter behandelt werden müssen, da ein Übergreifen des Befalls vom Tier auf den Besitzer jederzeit möglich ist. Behandelt werden müssen alle Menschen die mit dem Tier in Kontakt kommen. Kinder sollten vorrangig behandelt werden, denn ihre empfindliche Darmflora kann bereits nach wenigen Tagen angegriffen sein. Achten Sie stets darauf, dass Sie sich gründlich die Hände waschen und alles womit Tierhalter und Tier in Berührung kommen desinfiziert und, wenn möglich, abgekocht wird. Dies muss solange durchgeführt werden, bis Arzt und Tierarzt bestätigen, dass kein Befall mehr vorliegt. Würmer und Parasiten können zu Schmerzen, aber auch zu Blähungen, Durchfall oder Übelkeit führen. Um diese Symptome zu beseitigen, hilft nur eine vollständige Beseitigung des Befalles.

Dieser Beitrag stellt in keiner Weise ein Ersatz für professionelle Beratungen oder Behandlungen durch ausgebildete und anerkannte Ärzte dar und ist lediglich als unverbindliche Information anzusehen. Für die Erstellung eigenständiger Diagnosen kann und darf dieser Beitrag nicht herangezogen werden. Für Schäden, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, wird gegen-blaehungen.de weder direkt noch indirekt zur Verantwortung gezogen. Die Betreiber dieser Seite raten allen Benutzern mit Gesundheitsproblemen dazu auf, immer einen Arzt aufzusuchen, der Sie beraten kann, welche Behandlung in Ihrem konkreten Fall sinnvoll ist. Wir raten von Behandlungen ohne ärztliche Aufsicht ab.

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