Wie Blähungen ein Symptom von schweren Krankheiten sein können. Möglichkeiten zur Linderung

Blähungen können sowohl den Körper als auch die Psyche und den gesamten Alltag stark belasten. Wenn sie häufiger auftreten oder sogar nicht mehr abklingen, sollte der Arzt konsultiert werden. Hinter Blähungen, welche vor allem mit starken Symptomen einhergehen, können schwere Erkrankungen stecken. Auch können die Darmgase eine Begleiterscheinung sein, welche nach einer Erkrankung in Erscheinung treten. Wie hier geholfen werden kann, und welche möglichen Krankheitsbilder sich hinter Blähungen verstecken können, soll hier aufgezeigt werden.

Warum Blähungen ein Symptom sind

Blähungen gelten in medizinischen Kreisen nicht als alleinstehende Krankheit. Das hat seinen Grund, denn in der Regel treten Blähungen dann auf, wenn eine andere Erkrankung vorliegt. Dies liegt daran, dass der Körper bei der Erkrankung und dem Versuch zu genesen starke Energie aufwenden muss. Der Stoffwechsel kann hier durcheinander geraten, der Darm funktioniert nicht mehr einwandfrei und die Darmflora kann ebenfalls darunter leiden. Starke Medikamente, langes Liegen, wenig Bewegung, eingeschränkte Ernährung oder weitere Faktoren können dazu führen, dass das Symptom in Erscheinung tritt. Meist leiden Betroffene an mehreren Symptomen gleichzeitig, sodass auch die Darmgase von weiteren körperlichen Erscheinungen begleitet werden. Doch ganz gleich, ob sie stark, regelmäßig, weniger stark ausgeprägt oder mit Schmerzen auftreten: Blähungen sind und bleiben etwas unangenehmes. Ein normales Maß täglich ist tatsächlich völlig natürlich, da es sich um einen herkömmlichen Verdauungsvorgang handelt, bei dem Gase freigesetzt werden. Viele Gase atmen wir über die Lunge aus, andere suchen den Ausgang über den Darm. Doch sobald Blähungen länger anhalten, sehr stark in Erscheinung treten und mit Schmerzen und weiteren belastenden Symptomen auftreten, sollte reagiert werden. Selbst wenn sonst keinen erkennbare Krankheit vorliegt, muss ein Arzt dies gründlich durch checken, denn auch noch unerkannte und versteckte Krankheiten können von Blähungen begleitet werden.

Welche Krankheiten können von Blähungen begleitet werden

In erster Linie sind meist alle Magen-Darm-Erkrankungen, ob schwerwiegend oder eher weniger dramatisch, von Blähungen begleitet. Auch eine Grippe, Migräne oder ein Virus-Infekt können von Darmgasen als Symptom begleitet werden. Blähungen können auch ein chronisches Symptom sein. Das ist dann der Fall, wenn beispielsweise Darmentzündungen vorliegen. Des Weiteren kann es möglich sein, dass eine Person an einer Lebensmittelunverträglichkeit leidet, wie bei Laktose-Intoleranz oder einer Nüsse-Unverträglichkeit. Selbstverständlich gibt es hier ein breit gefächertes Spektrum an Allergien auf Lebensmittel. Welche hier konkret vorliegen kann, muss der Arzt durch einen Bluttest bestimmen. Oftmals lindern sich die Blähungen dann, wenn der Betroffene die Ernährung entsprechend anpasst. Leider ist es auch Fakt, und das soll nicht verheimlicht werden, dass schwere Krankheitsbilder dahinter stecken können. Darmkrebs, Magen-Schleimhaut-Probleme und auch andere schwere Erkrankungen, welche nur durch Therapien behandelt werden können, oder aktuell noch nicht heilbar sind, können Blähungen als Symptom aufweisen. Deswegen ist es sehr wichtig, regelmäßig zu Vorsorgeuntersuchungen zu gehen und bei anhaltenden Beschwerden unverzüglich einen Arzt aufzusuchen.

Deswegen müssen Blähungen nicht peinlich sein

Ein Arzt ist ein geschulter Mediziner, der sich mit einer Vielzahl an unterschiedlichen Krankheiten täglich beschäftigen muss. Eine Hemmschwelle wegen Blähungen zum Arzt zu gehen, haben viele Menschen. Doch das ist völlig unnötig, denn ein Arzt ist dazu da, um die Beschwerden zu erkennen und zu lindern. Nur wenn ein Betroffener beim Arzt vorstellig wird, kann die Ursache deklariert und eine Linderung eingeleitet werden. Dies ist sehr wichtig, denn wie oben beschrieben sind Blähungen nicht immer ein harmloses Erscheinungsbild. Wer diese Symptome verschleppt läuft Gefahr dauerhaft ein einer ernsthaften Problematik zu erkranken und seinen Körper dauerhaft zu schädigen. Auch wenn etwas völlig harmloses dahinter steckt, ist es immer gut, zu wissen was die Ursache ist und dies medizinisch abgeklärt zu haben. Hier gilt, wie immer auch: Bei der Gesundheit sollte niemand warten oder damit spaßen, denn lieber einmal zu viel zum Arzt als einmal zu wenig.

Blähungen sofort lindern

Sollten Blähungen auftreten, können diese durch bewährte Hausmittel oder mit Präparaten aus der Apotheke bekämpft werden. Wärmflasche, warmer Kamillentee (ungesüßt und in kleinen Schlucken getrunken), Fenchel und entblähende natürliche Präparate können helfen, den Verdauungstrakt wieder in Schwung und ins Lot zu bringen. Oftmals hilft es viel zu trinken und vor allem sich zu bewegen und anschließend Ruhe zu halten. Dies sorgt dafür, dass der Körper den Stoffwechsel ankurbeln kann, aber auch die Möglichkeit zur Erholung erhält. Wer viel Stress hat sollte darauf achten ausreichend Entspannungspausen einzulegen. Wer sich wenig bewegt, sollte die Bewegung steigern. Täglich 15 Minuten leichtes Spazierengehen können schon ausreichen, um den Verdauungstrakt zu unterstützen. Bei akuten Blähungen sollte schonende Nahrung aufgenommen werden, welche möglichst wenig Zucker und Fett enthält. Bleiben die Blähungen erhalten, sollte der Gang zum Arzt gewählt werden.

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