Mit saisonalem Gemüse und Obst Blähungen vorbeugen

Blähungen vorzubeugen ist oftmals gar nicht so schwer, wie viele denken. Dafür ist auch kein großer finanzieller oder zeitlicher Aufwand nötig. Besonders attraktiv wird die Angelegenheit, wenn dafür regionale Produkte und saisonales Gemüse und Obst zum Einsatz kommen. Warum dies besonders wertvoll für den gesamten Körper sein kann und was sich dahinter verbirgt, zeigt dieser Artikel zusammengefasst auf.

Was ist saisonales Gemüse und Obst?

Heute können viele mit dem Begriff „Saison-Gemüse und -Obst“ nichts mehr anfangen. Dabei handelt es sich um Gemüsesorten und Obst, welches zur entsprechenden Jahreszeit in der Region reift und angeboten werden kann. Äpfel beispielsweise von August bis Oktober. Dieses Obst kann auch gut gelagert werden. Kartoffeln ebenfalls im Herbst, genauso wie Kürbis, Auberginen und Zucchini. Gurken und Tomaten haben meist im Sommer Saison. Sowie auch Himbeeren und Erdbeeren. Diese und weitere Obstsorten und Gemüsearten können recherchiert werden. So kann herausgefunden werden, welche Variante gerade saisonal angeboten werden kann.

Welchen Mehrwert hat dies für den Körper?

BlumenkohlObst und Gemüse aus der Region zur entsprechenden Saison zu kaufen hat einen hohen Nutzenfaktor. Sowohl die regionalen Händler profitieren davon als auch der Körper. Lang angereiste exotische Früchte und Gemüsesorten haben den Nachteil, dass sie meist unreif geerntet werden. Danach legen sie einen weiten Weg zurück. Während dessen stellt sich bereits ein Verfaulungsprozess ein. Der Gehalt an Nährstoffen wird stündlich reduziert, da das Obst und Gemüse diesen abbaut. Auch wenn Bananen und Co. Dann immer noch appetitlich wirken, sie haben im Grunde kaum mehr einen Nutzen für den Körper. Anders ist dies mit Saison-Gemüse und saisonalem Obst. Durch den kurzen Transportweg und den regionalen Aspekt, beinhaltet dieses Gemüse und Obst einen deutlich höheren Nährstoffgehalt und Mehrwert. Der Stoffwechsel kann durch den Genuss der verschiedenen Sorten, zur jeweiligen Saison, ideal angekurbelt werden. Auch das Immunsystem sowie die Darmflora profitieren davon. Wenn die Körperfunktionen ideal ablaufen können, so werden auch Blähungen dadurch reduziert. Wenn gerade Kohlsaison ist, dann gibt es noch einen Tipp, wie dieser besonderes Darmschonend zubereitet werden kann, sodass Blähungen auch hier keine Chance haben werden.

 

Kohl & Co. Genießen und Blähungen vorbeugen

Im Herbst kommt viel Kohlgemüse auf den Tisch. Vom Spitzkohl über Blumenkohl bis hin zu Brokkoli und Rosenkohl. All diese Gemüsesorten können zu Blähungen führen. Wer beim Kochen allerdings auf ein schonendes Garverfahren, wie Dampfgaren setzt, kann hier bereits viele Vitamine und Nährstoffe im Gemüse erhalten und gleichzeitig dafür sorgen, dass anschließende Blähungen deutlich weniger zum Vorschein treten. Darüber hinaus kann Kümmel, oder Kümmelpulver mit in das Kochwasser gegeben werden. Wer Kümmel an sich nicht mag, kann ihn in einem Tee-Ei mit in den Topf geben. So lässt er sich anschließend komplett herausnehmen und wird somit nicht mit serviert. Ein Glas Fencheltee nach dem Essen kann ebenfalls helfen, die Verdauung anzuregen und Blähungen zu vermeiden. Es gibt zahlreiche solcher Haushaltstipps im Internet. Für jedes Gemüse werden hier nahezu verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt, wie schon bei der Verarbeitung der Lebensmittel darauf geachtet werden kann, dass Darmgase keinen Chance haben. Beispielsweise sollte fettige Nahrung möglichst selten konsumiert werden. Aber beim Grillen ist dies schwer vermeidbar. Daher kann auch hier etwas Vorbeugendes unternommen werden. Wer jetzt allerdings denkt: Ein Glas Schnaps kann helfen, der ist leider auf dem Holzweg. Denn gerade Alkohol ist es, der dafür sorgt, dass die Verdauung träge wird. Nach gehaltvoller Nahrung wird der Darm also noch weiter herunter gebremst, wenn ein Gläschen Hochprozentiges nach gekippt wird. Hier lieber die Finger von einem Schnaps lassen, und lieber ein paar Schritte gehen. Auch ein Becher Tee kann hier unterstützend wirken.

Gemüse und Obst, das gegen Blähungen wirken kann

Ingwer und Kartoffeln sind beispielsweise sehr gut geeignet, um gegen Blähungen vorzugehen. Doch kommt es nicht allein auf ein einziges Lebensmittel an, sondern auf die richtige Zusammenstellung. Ein kleines Beispiel: Als Vorspeise eine Suppe, als Hauptgang eine deftige Mahlzeit mit Knödel und Sauce und als Nachspeise etwas leichtes, wie Obst. Hier haben wir schon ein großes Problem und es kommt garantiert zu Blähungen. Warum? Ganz einfach: Es gibt eine goldene Regel: Immer das z erst essen, was am schnellsten verdaut werden kann und dann steigern. Suppe ist nicht das Problem, aber das deftige in der Mitte. Das Obst am Ende bleibt im Verdauungstrakt liegen und beginnt zu gären, da die deftige Nahrung deutlich länger braucht. Intelligent wäre es, das Obst zu Beginn zu essen und dann die Suppe, danach das Fettige. So wäre die Reihenfolge für den Darm deutlich einfacher zu verarbeiten. Ein kleiner Selbstversuch kann dies sicherlich bestätigen. Einfach einmal ausprobieren und Blähungen werden kein Thema mehr sein.

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