Den Darm täglich sanft unterstützen – so lassen sich Blähungen langfristig vermeiden

Grundsätzlich sind Blähungen für jeden unangenehm. Besonders, wenn sie von uns Menschen wahrgenommen werden. In der Regel gehen täglich Gase unbemerkt ab. Ob über die Atmung oder den Darmausgang, sie werden kaum wahrgenommen. Sollte aber der Fall eintreten, dass die Gase so verstärkt auftreten, dass diese in das menschliche Bewusstsein gelangen, so ist ein Limit erreicht, das über das tägliche „Normal“ hinaus geht. In diesen Fällen gibt es mehrere Ursachen für die verstärkte Gasbildung im Darm.

Möglichkeiten für eine vermehrte Gasbildung im Darm können sein:

  • Falsche Ernährung

  • zu wenig Bewegung

  • zu wenig Flüssigkeitszufuhr

  • Einnahme von Medikamenten

  • Allergische Reaktion

  • Erkrankung, dessen Symptom Blähungen und Verdauungsstörungen sind.

Auch wenn es zahlreiche Ursachen gibt, meist liegt der Grund für spontane Blähungen in der Ernährung. Sollten die Gasansammlungen jedoch länger anhalten, so sollte aus Sicherheitsgründen ein Arzt konsultiert werden. So lässt sich abklären, ob eine Erkrankung, Allergie oder eine andere Ursache den Blähungen zu Grunde liegt. Wer also an spontanen Blähungen leidet, sollte als Erstes seine aktuelle Ernährung überdenken. Wurden in der letzten Zeit stark blähende Nahrungsmittel zu sich genommen? Wurden Alkohol, Kaffee und Zigaretten in verstärkter Form konsumiert? Wurden sehr fetthaltige Speisen genossen? In all diesen Fällen kann es helfen, die Ernährung unverzüglich umzustellen. Genießen Sie schonend gegarte Speisen und verzichten Sie möglichst auf Alkohol, Nikotin und Kaffee. Vermeiden Sie ebenfalls viel Zucker und Fett in den Gerichten oder auch Getränken. Auf diese Weise kann sich die Verdauung, die offenbar etwas überfordert ist, erholen. Durch viel fette, zuckerhaltige und übermäßig große Portionen der Speisen kann es dazu kommen, dass der Darm träge wird. Er funktioniert nicht mehr zügig genug. So kann es hier zu einer Gasansammlung kommen, welche sich dann in verstärkten Blähungen bemerkbar macht. Die blähenden Lebensmittel sollten dann ebenfalls weggelassen werden und erst dann wieder in Maßen zu sich genommen werden, wenn die Blähungen verschwunden sind und sich auf ein normales Maß reduziert haben.

Ein sehr wichtiger Punkt ist auch die Bewegung. Wer spontan aufgrund einer Krankheit, oder einer Phase in der es nicht möglich ist sich viel zu bewegen, das übliche Maß an Bewegungen reduziert, wird generell träger. Das hat auch Auswirkungen auf den Darm. Dieser passt sich hier an. Da auch automatisch der Stoffwechsel verlangsamt wird, beeinflusst dies zum Zweiten die Darmtätigkeit negativ. Insgesamt wird die Verdauung so auf ein sehr niedriges Funktionsniveau herunter gefahren. Dies kann zu vermehrten Blähungen führen. Hier kann nur helfen, das normale Maß an Bewegung wieder herzustellen und sofern dies nicht möglich sein sollte, in der Zwischenzeit den Darm zu entlasten. Dies kann durch eine bewusste und schonende Ernährung geschehen.

Neben Bewegung und einer guten Ernährungsweise ist auch die Flüssigkeitszufuhr nicht zu verachten. Der Körper braucht Flüssigkeit um perfekt zu funktionieren. Trinkt der Mensch zu wenig, so trocknet der Körper aus und wichtige Funktionen können gestört werden. Darunter auch der Darm, der Flüssigkeit auch als Schmierstoff benötigt. Es wird empfohlen täglich zwischen 1,5 und 2 Liter zu sich zu nehmen. Dies sollten vornehmlich Mineralwasser, ungesüßte Tees oder auch Fruchtschorlen sein. Wer unter Blähungen leidet, sollte vor allem auf Kohlensäure in den Getränken verzichten.

Extra Tipp: Auf die Würze kommt es an

Speisen schmecken natürlich dann am besten, wenn sie gut gewürzt sind. Hier kann bereits in der Zubereitung dafür gesorgt werden, dass Blähungen nicht entstehen können. Beispielsweise ist es ratsam Gemüse schonend im Dampf zu garen. So enthalten sie danach wertvolle Vitamine und gleichzeitig wirken sie sich deutlich weniger blähend auf den Körper aus, als Gemüse, das in Salzwasser gekocht wurde. Bei der Zubereitung von Fleisch sollte möglichst sparsam mit Fett umgegangen werden. Darüber hinaus sollten scharfe Gewürze nur bedingt genutzt werden. Wer Sauerkraut, Kohl oder andere blähende Lebensmittel gerne isst, der kann bei der Zubereitung ein Säckchen mit Kümmel zum Essen geben. Dieses kann anschließend entfernt werden. Der Kümmel sorgt dafür, dass Blähstoffe neutralisiert werden. Des weiteren können auch Heilkräuter wahre Wunder bewirken. Diese können sowohl zur Speisenzubereitung als auch als Tee verwendet werden. So lassen sich in den Alltag kleine Hilfsmittel einbauen, die wenig Mühe und Geld kosten, aber stark gegen Blähungen vorgehen können. Sollten die Darmgase allerdings anhalten und sich mit weiteren Symptomen bemerkbar machen, sollte ein Arzt aufgesucht werden, um abklären zu lassen, ob die Blähungen eine andere Ursache haben.

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