Fructose Intoleranz – so kann sie sich durch Blähungen bemerkbar machen

Eine Fructose Intoleranz kann für die Betroffenen mit vielen Symptomen einher gehen. Besonders unangenehm sind dabei die Magen- und Darmstörungen. Diese sind ein klares Zeichen dafür, dass die aufgenommenen Lebensmittel nur schwer vom Körper verdaut und verwertet werden können. Fructose ist aber in zahlreichen Lebensmitteln enthalten. Wird diese Erkrankung diagnostiziert so müssen die Betroffenen ein Leben lang ihre Ernährung konsequent im Blick behalten. Dabei sind einige Lebensmittel ab dem Tag der Diagnose verboten und dürfen nicht mehr konsumiert werden. Heute jedoch leiden zahlreiche Patienten unter einer Fructoseintoleranz. Auch wenn diese heute noch nicht geheilt werden kann, so ist es dennoch möglich zu einem normalen Alltag zurück zu kehren und überwiegend beschwerdefrei zu leben.

Was ist eine Fructoseintoleranz?

Wer viel gesunde Lebensmittel zu sich nimmt verzichtet dabei meist nicht auf frisches Obst und Gemüse. Doch genau hier lauert die Gefahr für alle die an einer Intoleranz gegenüber Fructose leiden. Nach dem Genuss von Früchten treten oftmals Bauchschmerzen, Durchfall und Blähungen auf. Dies können Anzeichen für die bestehende Intoleranz sein. Bemerkbar machen sich die Symptome auch nach dem Genuss von Süßem und Honig. Je früher die Unterverträglichkeit gegenüber Fruchtzucker erkannt wird, desto besser stehen die Chancen, dass sich der Darm und die Darmflora durch spezielle Diäten wieder erholen. Je länger es jedoch dauert, bis die Unverträglichkeit diagnostiziert wird, desto länger wird es auch dauern, bis sich Magen und Darm regeneriert haben. Fructose selber befindet sich als so genannter Einfachzucker in zahlreichen Lebensmitteln. Fast alle Lebensmittel, welche Früchte enthalten wie Marmelade oder Säfte enthalten Fructose. In Diät- und Light-Produkten ist Fructose oftmals besonders reichhaltig enthalten, da dies als Süssungsmittel eingesetzt wird.

So kann sich die Fructoseintoleranz bemerkbar machen

Direkt nach dem Verzehr von Lebensmitteln, die Fructose enthalten, treten oftmals bei den Betroffenen folgende Beschwerden auf:
Magenschmerzen
Sodbrennen
Völlegefühl
Blähbauch
Blähungen
Durchfall
Bauchschmerzen und -Krämpfe

Weiterhin können folgende Symptome dazu kommen:
Kopfschmerzen
Kreislaufprobleme
Herzrasen
Blutdruckschwankungen
erhöhte Infektionsanfälligkeit
Depressive Verstimmungen und ein Nährstoffmangel

Es gibt zwei unterschiedliche Formen der Fructose-Intoleranz. Die eine Intoleranz ist von Geburt an vorhanden und bekannt, die andere Unverträglichkeit tritt meist im Erwachsenenalter oder bei Jugendlichen auf.

Tipps zur Ernährung bei einer Intoleranz gegenüber Fructose

Patienten mit einer Fructose-Intoleranz sollten alle fructose- und zuckerreichen Speisen und Lebensmittel meiden. Auf diese Weise kann sich der Darm langsam erholen und normalisieren. Weiterhin dürfen bestimmte Früchte und Produkte, die verarbeitete Früchte enthalten nicht konsumiert werden. Darunter fallen auch Fruchtsäfte, Shakes, Joghurts mit Früchten und Marmeladen sowie Aufstriche mit Früchten. Auch Trockenfrüchte sollten vermieden werden. Süße Leckereien wie Schokolade oder Bonbons dürfen ebenfalls nur in bestimmten Mengen genossen werden. Des weiteren sollten Betroffene auch auf süße Brotaufstriche verzichten. Diabetikerprodukte dienen hierbei nicht als Alternative, da diese oftmals anstelle Zucker mit Fructose in Verbindung mit Glucose gesüßt werden. Verzichten sollten Patienten ebenfalls auf Lebensmittel, die Xylit, Maltit und Sorbit oder andere ähnliche Zuckeraustauschstoffe enthalten. Bei der Zusammenstellung der Lebensmittel sollte darauf geachtet werden, dass täglich nicht mehr als 2 Gramm Fructose aufgenommen werden. Durch die Verwendung einer Nahrungsmitteltabelle kann abgelesen werden, welche Lebensmittel wie viel Gramm Fructose enthalten.

Lebensmittel, die wenig Fructose enthalten sind unter anderem Pilze, Avocados, Zucchini, Sellerie und grünes Blattgemüse. Auch Nüsse und Kartoffeln sind bei einer Fructose-Intoleranz erlaubt. Fisch, Fleisch und Eier können ebenso genossen werden wie natürliche Milchprodukte, die ohne Zusatz von Süßungsmitteln und Früchten zubereitet wurden. Generell sollte der Diätplan mit einem Ernährungsberater in Absprache mit dem behandelnden Arzt ausgearbeitet werden. Dieser kann einschätzen welche Ausprägung die Unverträglichkeit aufweist.

Betroffene sollten grundsätzlich keine Früchte oder Lebensmittel, die Früchte enthalten auf komplett nüchternen Magen verzehren. Es ist wichtig, dass der Magen zuvor angeregt wurde, um sprichwörtlich bereits in Gang zu sein. Nur so ist er bereit auch die zugeführte Fructosemenge zu verarbeiten. Es ist also empfehlenswert Früchte als Nachspeise zu genießen. Auch als kleine Zwischenmahlzeit sollte frisches Obst nicht zu umfangreich und nur sehr selten konsumiert werden. Wer besonders unter Blähungen leidet, sollte auch auf den Ballaststoffgehalt seiner Speisen achten. Denn besonders Ballaststoffe können in zu großer Menge bei Menschen mit einer Fructose Unverträglichkeit dazu führen, dass Blähungen stärker auftreten und mitunter mit Schmerzen einher gehen. Auf Kleie sollten Fructose-Intolerante auf jeden Fall verzichten, da diese sehr viele Ballaststoffe enthalten und zu einer schmerzhaften Folgeerkrankung der Darmflora führen könnten.

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