Schnelle Waffen gegen Blähungen bei fettigen Speisen

Die festlichen Feiertage haben es in sich. Das spürt auch schnell die Verdauung. Oftmals stellen sich nach kurzer Zeit ein Völlegefühl, Blähungen oder auch Darmprobleme wie Verstopfung und Durchfall ein. Wer nicht dauerhaft unter diesen Symptomen leiden möchte und auf Bauchschmerzen und Co. Verzichten will, der kann auf natürliche Weise für schnelle Abhilfe schaffen.

Warum rebelliert der Darm bei fettigen Gerichten?

Fettige Speisen schmecken uns besonders gut. Dies ist ein völlig natürlicher Vorgang, der aus Urzeiten stammt. Damals mussten die Menschen Fettreserven ansammeln. Diese Gewohnheiten und das daraus resultierende Geschmacksempfinden haben wir heute noch in uns. Der Körper bekommt die Signale: Es gibt etwas fetthaltiges zu essen und schon bekommen wir Appetit darauf. Und natürlich sollte auch niemand an festlichen Tagen oder Festivitäten auf die Leckereien verzichten müssen, nur weil er Angst davor hat, danach unter Magen- Darmproblemen zu leiden. Leider kann der Körper eine große Zufuhr an Fetten nicht immer einfach so verdauen. Er wird selber träge und dadurch staut sich der Nahrungsbrei im Darm. Dies verursacht dann unter Umständen Schmerzen, Krämpfe und auch Gase. Nun ist schnelle Hilfe gefragt, denn wer erst einmal die genannten Symptome hat, wünscht sich natürlich, dass diese so schnell wie möglich wieder verschwinden mögen. Kommt noch Alkohol zu den Gerichten, so kann es zu einer Kettenreaktion im Körper kommen, die bereits vorhandene Symptome noch verstärken kann. Doch dies kann verhindert werden. Außerdem gibt es Möglichkeiten auf einfache und schnelle Weise bei bereits eingetretenen Darmproblemen für Abhilfe zu sorgen. Vor allem sind Blähungen und ein aufgeblähter Bauch für jeden sicherlich weniger angenehm. Deswegen ist es ratsam auf seinen Körper zu hören und ihn zu unterstützen.

Sieben gute Tipps für schnelle Hilfe bei Darmproblemen

Ob Erwachsener oder Kind, jeder leidet in seinem Leben einmal unter Blähungen. Eine tägliche Gasansammlung ist im Darm völlig normal, denn sie entsteht, wenn die nützlichen Bakterien im Darm ihre Arbeit erledigen und den Nahrungsbrei zersetzen. Daraus erhält der Körper wichtige Nährstoffe und Energie zugeführt. Werden die Blähungen jedoch schlimmer oder kommen Schmerzen oder andere Beschwerden hinzu, ist es wichtig zügig zu reagieren. Lassen sich die Probleme mit den genannten Tipps nicht beseitigen, so kann auch der Gang zum Arzt nötig sein.

Verzichten Sie, wenn möglich auf blähende Lebensmittel. Denn wer viel rohe Zwiebeln, Bohnen oder auch Kohlgerichte zu sich nimmt, steigert das Risiko an Blähungen und schmerzhaften Darmkrämpfen zu leiden um ein Vielfaches. Wer also bereits weiss, dass er bei blähenden Lebensmitteln mit extremen Reaktionen rechnen muss, sollte diese vermeiden. Dies gilt insbesondere bei der Ernährung von Kindern. Der noch nicht vollständig entwickelte Darm reagiert oftmals um ein Vielfaches stärker, als der Darm eines erwachsenen Menschen. Daher sollten Kinder möglichst ohne diese Lebensmittel ernährt werden. Darüber hinaus sorgt auch frisches Brot und Rohkost oftmals für Blähungen. Wer nicht verzichten möchte, sollte auf schonend gegartes Gemüse setzen. Dieses enthält viele Vitamine, Nährstoffe und Spurenelemente und sorgt aufgrund seiner Zubereitung deutlich weniger für Blähungen.

Ein weiterer Tipp ist es, langsam zu essen. Sicherlich kennen das viele von Oma und Mama: Kind, iss langsam und kaue gründlich. Doch genau in diesem Satz, den viele Kinder nicht gerne hören, steckt sehr viel Wahres. Wer gründlich isst, ordentlich kaut und sich Zeit zum Essen nimmt, kann den Nahrungsbrei besser vorbereiten. Die Verdauung beginnt im Mund und somit kann ein gut mit Speichel versetzter und klein gekauter Nahrungsbrei deutlich einfacher vom Magen und Darm weiterverarbeitet werden. Außerdem schluckt man sehr viel Luft, wenn man hastig isst. Bei langsamem Essen hingegen kommt dies deutlich weniger vor und Blähungen haben somit keine Chance.

Fakt ist: Wer sich bewegt, regt die Verdauung an. Der berühmte Verdauungsspaziergang nach dem Essen kann wahre Wunder wirken. So kommen Stoffwechsel und Darm ideal in Bewegung und Gase können sich nicht im Darm ansammeln. Sie werden direkt abtransportiert oder über die Lunge wieder ausgeatmet.

Zum Essen sollte man etwas trinken. Bevorzugt sollte hier auf stilles Mineralwasser, ungesüßte Tees und Fruchtschorlen zurück gegriffen werden. Doch generell ist es wichtig, den Körper mit ausreichend Flüssigkeit zu versorgen. Und das den ganzen Tag über. Am besten sollte der Mensch täglich bis zu 2 Liter trinken. Dies regt ebenfalls die Verdauung an und gibt dem Körper den benötigten Schmierstoff, damit der Nahrungsbrei im Darm nicht zu fest werden kann. Als vorbeugende Maßnahme kann beim Genuss von besonders fettigen Speisen auch auf Tees zurück gegriffen werden, welche Blähungen verhindern und reduzieren können. Dazu zählen vor allem Fenchel, Anis und Kümmel. Weiterhin sollte auf Koffein, Cola und schwarzen Tee verzichtet werden, wenn man tendenziell zu Blähungen neigt.

Bei akuten Beschwerden können zwei wertvolle Tipps schnell helfen. Zum Einen bringt Wärme Entspannung und beruhigt. Dazu einfach bequem flach hinlegen und eine Wärmflasche oder ein Kirschkernkissen auflegen und Ruhe halten. Zum Anderen kann, bei Kindern insbesondere, eine Bauchmassage Schmerzen lindern und gleichzeitig dafür sorgen, dass die Blähungen abtransportiert werden können. Hierfür einfach die Hand anwärmen, flach auf den Bauch auflegen und mit leichtem Druck im Uhrzeigersinn langsam kreisen.

Dieser Beitrag stellt in keiner Weise ein Ersatz für professionelle Beratungen oder Behandlungen durch ausgebildete und anerkannte Ärzte dar und ist lediglich als unverbindliche Information anzusehen. Für die Erstellung eigenständiger Diagnosen kann und darf dieser Beitrag nicht herangezogen werden. Für Schäden, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, wird gegen-blaehungen.de weder direkt noch indirekt zur Verantwortung gezogen. Die Betreiber dieser Seite raten allen Benutzern mit Gesundheitsproblemen dazu auf, immer einen Arzt aufzusuchen, der Sie beraten kann, welche Behandlung in Ihrem konkreten Fall sinnvoll ist. Wir raten von Behandlungen ohne ärztliche Aufsicht ab.
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