Naturkost für Babys schwierig – Blähungen und Bauchschmerzen vermeiden

Das Baby schreit und krümmt sich und frisch gebackene Eltern stehen daneben und sind hilflos. Woran kann es nur liegen, dass das Kind sich so quälen muss. Es erhält doch frische Kost und hochwertige Nahrung. An was kann es nur liegen? Nun die Erklärung ist ganz einfach: Wenn Babys eine Kolik erleiden oder unter starken Bauchschmerzen und Blähungen leiden ist es meist tatsächlich die gesunde Kost, die dies verursacht. Selbstverständlich soll niemand seinem Baby nun ungesunde Nahrung füttern, aber es kommt auf die Zusammensetzung der Ernährung an. Denn frisch gequollene Körner, welche besonders bei Öko-Kost-Liebhabern gerne genommen werden, können für Babys besonders schwere Verdauungsprobleme verursachen. Die gute Idee hinter natürlichem Brei, welcher aus gemahlenem Getreide besteht, kann schwere körperliche Folgen für Babys und Neugeborene haben. Eltern möchten ihrem Kind gerne etwas Gutes tun,und möglichst auf künstliche Zusatzstoffe in Fertignahrung verzichten. Doch der gute Gedanke, kann bei Babys schwere Qualen auslösen. Das Problem bei selber hergestellten Breis aus frisch gemahlenem Getreide besteht darin, dass diese Nahrung von der noch nicht vollständig entwickelten Verdauung kaum verarbeitet werden kann. Die Folge: Schwere Koliken, starke Schmerzen und Krämpfe sowie extreme Blähungen.

Babys können diese Nahrung nicht verwerten und vertragen daher keine Produkte und Breie aus rohem oder unverarbeitetem Getreide. Viel gesünder, und vor allem besser verdaubar, sind Breie aus Getreide, welches vorbehandelt wurde. Aber auch diese Variante wird nicht von allen Kindern gleich gut vertragen. Hochwertige Ernährung kann über eine Mischung erreicht werden, welche jeder zu Hause herstellen kann. Dabei können Blähungen und Koliken umgangen werden. Um eine gesunde Ernährung zu erreichen genügt es einen Brei aus Milch und Getreideflocken herzustellen. Besonders gut eignen sich hierfür Grieß und Instantgetreide. Generell sollten Eltern jedoch auf das Verhalten ihres Kindes achten. Sollte sich auch bei dieser Ernährung Probleme aufzeigen, das Kind zu starken Blähungen neigen, so sollte auf diese Variante vorerst verzichtet werden, da der Organismus und die Verdauung des Kindes noch nicht genügend ausgereift sind. Jedes Baby entwickelt sich und seine Verdauung in einem individuellen Tempo. Deswegen kann keine pauschale Aussage getroffen werden, ab wann ein Kind diese Nahrung verträgt oder nicht. Grundsätzlich sollten Eltern nicht an ihrem Kind mit Nahrung herum experimentieren. Sollte es zu offensichtlichen Verdauungsproblemen kommen, sollte ein Kinderarzt konsultiert werden. Eventuell besteht auch einfach eine Allergie oder Überempfindlichkeit gegenüber Getreideprodukten. Auch dies sollte in diesem Kontext dann abgeklärt werden.

Warum neigen Babys zu Blähungen bei frischem Getreidebrei?

Im Darm von Babys, Neugeborenen und Kleinkindern befinden sich im Darm deutlich weniger Enzyme als bei älteren Kindern oder Erwachsenen. Diese Enzyme sind aber unabdingbar notwendig, um Getreide in den Verdauungsorganen zu verwerten. Rohes Getreide kann daher nur schwer bis überhaupt nicht von der noch jungen Verdauung verarbeitet werden. Dies bedeutet, dass die unverwerteten Enzyme in den Darm gelangen und dort unverdaut weiter transportiert werden. Oftmals bleiben diese auch aus „Trägheit“ liegen. Dies verursacht starke Blähungen, da dennoch der Gärungsprozess im Darm weiter geht. Unverdaute Enzyme lösen im Darm schwere Probleme aus. Das gleiche Problem haben Personen mit einer Glutenunverträglichkeit. Folgen dieser Problematik sind unter anderem starke Schmerzen, ein brennendes Gefühl im Bauch, Krämpfe, Koliken, starke Blähungen sowie Durchfall und Verstopfungen. Eltern sollten auch auf keinen Fall Getreide mit Wasser vermengen und dieses ihrem Baby geben. Denn durch das Getreide, welches in Wasser eingeweicht wurde, können krankheitserregende Keime in den Körper des Kindes gelangen. Dies kann dann zu Durchfall und Erbrechen sowie zu starken Bauchschmerzen führen.

Eine hochwertige Alternative stellen hier Mischungen aus Milch und Getreideflocken dar. Besonders einfach gestaltet sich die Lösung durch eine Fütterung mit Instantgetreide. Dabei wird das Getreide mit Milch angerührt und nur kurz aufgekocht. Vor dem Füttern unbedingt die Temperatur kontrollieren und warten bis der Brei ausreichend abgekühlt ist, um Verbrennungen im Mund- und Rachenraum sowie an der Zunge und Gaumen zu vermeiden. Wer dennoch auf eine besonders naturverbundene Ernährung setzen möchte, sollte diese mit dem Kinderarzt abklären. Auf dem Markt werden zahlreiche Produkte aus diesem Bereich angeboten, welche sowohl natürliche Zutaten aufweisen und für Babys unproblematisch in Sachen Verdauung sind. Des weiteren sollten Eltern ihren Kindern Tees reichen wie beispielsweise Fenchel. Dieser beruhigt den gereizten und noch sehr empfindlichen Darmtrakt und kann dazu führen, dass Blähungen reduziert werden. Sollte das Kind sich verweigern Fencheltee zu trinken, so kann auch Fenchel in Pulverform dem Brei oder der Milchnahrung beigegeben werden.

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