Anregung der Darmmotorik durch Bewegung und Sport

Eines der Grundprobleme der heutigen Gesellschaft ist, dass der überwiegende Teil der Bevölkerung sich nicht ausreichend bewegt. Dies liegt an vollen Terminkalendern, überwiegend sitzenden oder stehenden Tätigkeiten oder auch Arbeitslosigkeit.

Dieser enorme Mangel an Bewegung ist immer wieder das Top Thema auf Konferenzen zur Ernährung und Gesundheit. Dieses Problem bewegt Mediziner, Wissenschaftler und auch Krankenkassen seit vielen Jahren. Aufgrund von mangelnder Bewegung kommt es oft zu körperlichen Defiziten. Fettleibigkeit, aber auch fehlende Muskelmasse, sowie Unbeweglichkeit sind deutliche Anzeichen für mangelnde Bewegung. Es können aber auch innere Organe betroffen sein. Das Grundproblem von nicht ausreichender Bewegung des Menschen ist, dass sich so auch der Stoffwechseln verlangsamt. Mit diesem hängen jedoch wichtige Funktionen des Körpers zusammen. So werden die angesammelten Gift- und Abfallstoffe des Körpers nur langsam ausgeschieden. Auch findet eine verlangsamte Zellregeneration statt. Nicht zu Letzt wirkt sich unzureichende Bewegung auch auf die Verdauung aus. Denn der Darm, und auch der Magen, benötigen für ihre Funktion einen guten Stoffwechsel, ausreichend Sauerstoff sowie Aktivität des Körpers.

Herbstspaziergang

Der Darm kann nur dann seiner Tätigkeit in vollem Umfang nachkommen, wenn alle Faktoren dafür gegeben sind. Zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung gehört auch ausreichend Bewegung. Denn wer sich träge verhält, kann die Verdauung nicht ausreichend aktivieren und unterstützen. Somit würde der Nahrungsbrei, welcher schon bei mäßiger, aber regelmäßiger Bewegung fließend weiter transportiert und verarbeitet würde, deutlich langsamer verwertet. Das bedeutet auch, dass der Nahrungsbrei sich deutlich länger im Darm aufhält. Somit können Gärstoffe entstehen, welche dann zu Blähungen führen.

Wissenschaftler haben bereits zahlreich nachgewiesen, dass Bewegung und Sport die Darmmotorik anregen. Viele werden es an sich selber bereits beobachtet haben, denn wer lange sitzt oder liegt, leidet meist einen Tag später an lästigen Blähungen. Zum einen liegt dies an der Trägheit des Darmes, welche sich automatisch einstellt, wenn der Körper nicht aktiv gefordert wird. Der Darm verlangsamt seine Tätigkeit und passt sich dem Körper und dessen Aktivität an. Zum anderen hängt es auch damit zusammen, dass der Darm einfach etwas weniger Freiraum hat. Wenn der Mensch sitzt, und die meisten Deutschen Arbeitnehmer gehen einer sitzenden Tätigkeit nach, wird der Darm eingeengt. Dies geschieht durch die Sitzposition, aber auch durch zu enge Kleidung, welche dem Bauchraum nicht mehr genügend Freiheit verschafft.

Es kann schon genügen, wenn man anstelle des Autos, mit dem Rad zur Arbeitsstelle oder in den Supermarkt fährt. Oder man geht die Treppen, anstatt den Aufzug zu nehmen. Auch ein guter Ratschlag ist es, eine Haltestelle vor der eigenen Zielhaltestelle die Straßenbahn oder den Bus zu verlassen und den Rest des Weges, wie einen Sparziergang zu absolvieren. Auch dies ist Bewegung und diese kann ganz simpel in jeden Alltag eingebaut werden.

Wer sich aktiver betätigen möchte, kann die Regel: “30 am Tag”, für sich anwenden. Täglich 30 Minuten Bewegung reichen aus, um den Darm zu aktivieren, den Körper fit zu halten, für einen guten Stoffwechsel zu sorgen und somit im Umkehrschluss auch die unangenehmen Blähungen zu minimieren oder abzuschaffen.

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