Sanfte Mittel gegen Blähungen

Früher wurden homöopathische Mittel gerne als Kräutertinkturen ohne Wirkung abgetan. Dass dies aber nicht so ist, und dass man durchaus mit der Homöopathie sanfte Abhilfe bei Blähungen schaffen kann, ist nun weitläufig bekannt.

Blähungen entstehen auf sehr unterschiedliche Weise. Ob aufgrund einer Erkrankung, einer Operation, Bewegungsmangel, falscher Ernährung oder sonstiger körperlicher Veränderungen, Stress, Anspannung und Konsum von Genussmitteln. Das alles kann zu Blähungen führen. Natürlich gibt es noch weitaus mehrere Faktoren, die die Gasbildung im Darm begünstigen kann. Doch wer nicht sofort zur chemischen Keule greifen möchte, kann mit entsprechenden Mitteln aus dem Bereich der Homöopathie ebenfalls den Gasen entgegenwirken.

Wie hilft die Homöopathie bei Blähungen?

Es gibt verschiedene Präparate, welche gegen Blähungen helfen können. Dabei wird neben den Begleiterscheinungen auch die Gasbildung im Darm reguliert. Entsprechende Mittel sind in der Apotheke erhältlich und werden in Form von Tropfen, Globuli oder anderen Varianten verabreicht.

Auch wenn hierbei eine Selbstbehandlung durch diese Medikamente aus der Natur möglich ist, sollten auch diese Präparate nicht über längeren Zeitraum ohne ärztlichen Rat eingenommen werden.

Beraten lassen kann man sich hier auch beim Apotheker, welcher sich den homöopathischen Mitteln bestens auskennt und hier das richtige Mittel empfehlen kann. Bei der Homöopathie spricht man von einer besonders sanften Behandlungsmethode, welche ihre Kraft aus dem Herzen der Natur schöpft. So werden die Präparate mit hochwirksamen Naturstoffen versetzt und ergeben so durch eine Potenzierung ein natürliches Mittel. Präparate aus der Homöopathie werden besonders häufig bei empfindlichen Personen, Kindern und älteren Menschen angewandt. Auch Schwangere können von diesen Mitteln profitieren. Grundsätzlich sollten jedoch alle Risikogruppen bei starken Blähungen oder Blähungen mit weiteren Symptomen den Arzt konsultieren.

Wichtiger Hinweis:

Wenn weitere Begleiterscheinungen auftreten, wie Schmerzen, Gewichtsabnahme, veränderter Stuhlgang, Erbrechen, Übelkeit oder Abgeschlagenheit, sollte man immer zum Arzt gehen. In diesen Fällen, auch wenn es sich um andere Symptome, wie Kopfschmerzen handelt, kann es sich um ernste Erkrankungen handeln, welche die Blähungen lediglich als Begleiterscheinung mit sich bringen.

Halten die Blähungen über mehrere Tage an, verstärken sich oder werden besonders schmerzhaft, sollte man auch hier den Weg zum Arzt nicht scheuen. Hier könnte eine ernstzunehmende Darmerkrankung oder Verdauungsstörung vorliegen, welche dringend medizinisch abgeklärt werden sollte.

geruchsneutralisierende Unterwäsche

Welche weitere Möglichkeit gibt es, mit homöopathischen Mitteln gegen Blähungen vorzugehen?

Sofern der Arzt dieser Methode zustimmt, kann der Patient auch entsprechende pflanzliche Mittel in Kombination mit einer Ernährungsumstellung eingenommen werden. Dabei steht der Fokus auf der Ernährungsumstellung. Die Präparate sollen dem Betroffenen dabei helfen, die Umstellung besser zu „verdauen“. Oftmals kommt es bei einer Umstellung der gesamten oder auch nur teilweisen Ernährung zu Verdauungsstörungen und Blähungen. Dies ist völlig normal, da sich der Körper auf die neue Ernährung erst einstellen muss. Wenn man hier besonders vorbeugend handeln möchte, kann man auch geruchsneutralisierende Unterwäsche tragen, wie beispielsweise von Shreddies. Diese Unterwäsche ist in der Lage die Düfte der Blähungen zu filtern und somit werden die Gerüche nicht an die Umwelt abgegeben, sondern neutralisiert. Somit ist man auch im Alltag, im Beruf und in geschlossenen Räumen nicht peinlichen Situationen ausgesetzt.

Während der Umstellung der Ernährung können dann entsprechende Heilpflanzen aus der Homöopathie eingenommen werden. Auch von Heilerde wird oft berichtet, dass diese eine besonders gute Wirkung bei Blähungen zeigen soll. Dies ist im Übrigen auch ein gutes Mittel, um bei akuten Blähungen für schnelle Abhilfe zu sorgen. Wer auf Homöopathie schwört und diese pflanzlichen Präparate für sich entdeckt hat, kann seine eigene Hausapotheke dahingehend aufstocken, dass Mittel, wie Heilerde enthalten sind, um auch bei spontanen Problemen künftig schnell handeln zu können.

Der Körper nimmt diese Mittel meist sehr einfach auf und kann sie aufgrund der natürlichen Herkunft bestens verarbeiten. Aus diesem Grunde können diese Präparate meist sehr zügig wirken.

Ein weiteres bekanntes Mittel gegen Blähungen aus diesem Bereich sind Carbo vegetabilis Pentarkan Tropfen. Sie werden einfach mit Wasser eingenommen und sorgen so für zügige Hilfe. Wer vorbeugend gegen Blähungen vorgehen möchte, kann auch Biosanum Fermenttee trinken. Dieser wirkt entkrampfend und entblähend zugleich. Ist die Ernährung auf eine vernünftige und Körper gerechte Einnahme von Lebensmitteln umgestellt, sollten die Blähungen von selber verschwinden. Sollten sie anhalten, ist es ratsam den Arzt um Rat zu bitten, oder einen Ernährungsberater um Hilfe fragen. Es kann auch sein, dass eine Stoffwechselstörung vorliegt oder aber eine Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Lebensmitteln oder Inhaltsstoffen bestehst. Dies kann jedoch nur ein Mediziner abklären und anschließend entsprechende Methoden einleiten.

Dieser Beitrag stellt in keiner Weise ein Ersatz für professionelle Beratungen oder Behandlungen durch ausgebildete und anerkannte Ärzte dar und ist lediglich als unverbindliche Information anzusehen. Für die Erstellung eigenständiger Diagnosen kann und darf dieser Beitrag nicht herangezogen werden. Für Schäden, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, wird gegen-blaehungen.de weder direkt noch indirekt zur Verantwortung gezogen. Die Betreiber dieser Seite raten allen Benutzern mit Gesundheitsproblemen dazu auf, immer einen Arzt aufzusuchen, der Sie beraten kann, welche Behandlung in Ihrem konkreten Fall sinnvoll ist. Wir raten von Behandlungen ohne ärztliche Aufsicht ab.

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