Wenn aus harmlosen Blähungen mehr wird

Nicht immer sind Blähungen besonders harmlos. Während sie üblicherweise von alleine wieder verschwinden, können dauerhafte Blähungen auch ein Anzeichen für eine ernsthafte Erkrankung sein. Sollte der Betroffen unter einem Blähbauch leiden oder zusätzlich Schmerzen haben und Probleme beim Stuhlgang, so kann dies auch auf eine Infektion mit Darmpilzen hinweisen.

Jeder Mensch hat Darmpilze, Bakterien und sogar Parasiten in seinem Darm. Dies ist völlig normal. Jedoch bewegt sich dies nur in einem gesunden Grad, wenn sich die Symptome nicht verstärken oder extrem werden. Auch kann es sein, dass ein harmloser Darmpilz zu einem großen Problem werden kann. Darüber hinaus bestehen ebenfalls Zusammenhänge zwischen Darmproblemen und Allergien. Diese Allergien können beispielsweise sogar Schuppenflechte auslösen.

Erste Anzeichen erkennen

Der Blähbauch kann ein erstes Anzeichen für einen Darmpilzbefall sein. Dieser Darmpilz zählt zur Familie der Hefepilze. Diesen Namen trägt diese Gruppierung der Darmpilze nicht umsonst, denn wie bei der Hefe, welche in der Küche verwendet wird, sorgt diese dafür, dass der Bauch aufgeht, also sich aufbläht. Wer zusätzlich diesem Hefepilz Nahrung in Form von Kohlenhydraten und Zucker zuführt, wird diesen regelrecht anzüchten. Daher ist es wichtig, bei einer diagnostizierten Darmpilz Erkrankung darauf Wert zu legen, eine entsprechende Diät einzuhalten.

Wer länger als ein paar Tage an starken Blähungen leidet, Bauchschmerzen, Völlegefühl oder auch Verdauungskomplikationen an sich bemerkt, sollte einen Gang zum Arzt in Erwägung ziehen. Kommt ein aufgeblähter Bauch hinzu, sollte man besser zu früh, als zu spät handeln. Vielen Menschen ist es peinlich mit dem Arzt über Blähungen zu sprechen. Dies ist aber ein Problem der Gesellschaft. Der Arzt hingegen übt seinen Beruf aus und möchte dem Patienten helfen. Es ist also nicht nötig, sich zu quälen oder schwere Folgeerkrankungen und Begleiterscheinungen zu riskieren, nur weil man sich schämt oder die Blähungen einem peinlich sind. Aus diesem Grund nicht zum Arzt zu gehen, kann Folgen haben wie Herzprobleme oder Atemnot.

Wenn schwere Symptome hinzu kommen

Unter Umständen kann ein Darmpilzbefall auch schwere Nebenwirkungen auslösen. Dazu zählen neben den genannten Schuppenflechten auch Kurzatmigkeit, Herzbeschwerden, Atemnot oder sogar Asthma.

Neben den Schmerzen und dem drückenden Bauchgefühl, können Blähungen in Verbindung mit einem Blähbauch tatsächlich eine schwere Belastung für die Betroffenen darstellen. Die Luft in Magen und Darm drückt dann dauerhaft auch auf Lunge und andere Organe. So ist es eine logische Konsequenz, dass der Patient unter Lungen- und Herzproblemen leiden kann, wenn sich der Blähbauch weiter ausweitet. Der Platz, den der Blähbauch einnimmt, engt Lunge und Herz ein. Daraus resultieren entsprechende Nebenerkrankungen. Wer Herz- oder Lungenbeschwerden an sich feststellt, sollte generell direkt zum Arzt gehen.

Wieso entsteht ein Blähbauch oder woher stammt ein Darmpilz?

Häufigste Ursache für einen Blähbauch ist eine falsche Ernährung oder eine Allergie auf Lebensmittel. Bei einer dauerhaften und stetigen Fehlernährung werden dem Körper sowohl wichtige Stoffe vorenthalten, wie auch die falschen Nahrungsmittel, wie beispielsweise zuviel Zucker oder Kohlehydrate zugeführt. Diese unter Umständen sehr einseitige Ernährung kann dann zu einem Blähbauch führen. Auch eine Erkrankung an einem Darmpilz kann auf eine falsche Ernährung zurück geführt werden. Ein Darmpilz kann jedoch auch dann entstehen, wenn der Betroffene an einer Lebensmittelallergie oder Intoleranz leidet und ihm dies jedoch nicht bekannt ist. Wissenschaftliche Erkenntnisse gibt es bisher sehr wenige dazu. Dennoch wird vermutet, dass Reaktionen wie Asthma oder Schuppenflechte auch in einem Zusammenhang zu Darmpilzen und entsprechenden Lebensmittelallergien stehen können.

Weiterhin können auch psychologische Ursache dafür verantwortlich sein, dass jemand an Blähungen oder einem folgenden Blähbauch leidet. Da die Psyche des Menschen eng mit dem Organismus zusammenhängt und sich hier ein umfassendes Zusammenspiel ergibt, ist es immer auch eine mögliche Konsequenz, dass bei Stress, inneren Anspannungen, nervösen Zuständen, Schock oder Traumata sowie weiteren psychologischen Problemen die Verdauung gestört wird.

Behandlungsmethoden

Die Therapien zur Behandlung von Darmpilzen und Allergien sind sehr unterschiedlich und müssen auf den jeweiligen Patienten abgestimmt werden. Denn wenn eine Allergie besteht, könnten verschiedene Medikamente ausgeschlossen werden. Bei einer entsprechenden Therapie und Behandlung ist es also zwingend erforderlich sich an die Anweisungen des Arztes zu halten. Zusätzlich ist es ratsam sich auf eine Darmschonende Kost einzustellen und dabei möglichst in Maßen Zucker und Kohlenhydrate zu genießen. Zwar benötigt der Körper beides zur Produktion von wichtigen Stoffen für den Stoffwechsel, jedoch sollte während der Behandlung der Konsum etwas gemäßigter ausfallen um einem Darmpilz nicht erneut genügend „Futter“ zu geben.

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