Blähungen – nicht nur in der Schwangerschaft ein Problem

Blähungen, beziehungsweise Darmwinde hat jeder, täglich. Doch an manchen Tagen oder in bestimmten Situationen können diese Blähungen ansteigen und sogar mit schmerzhaften Krämpfen einhergehen. So kann es sein, dass eine Frau, die üblicherweise nicht unter verstärkten Blähungen leidet, in der Schwangerschaft plötzlich sehr starke Blähungen bekommt.

Blähungen, beziehungsweise Darmwinde hat jeder, täglich. Doch an manchen Tagen oder in bestimmten Situationen können diese Blähungen ansteigen und sogar mit schmerzhaften Krämpfen einhergehen. So kann es sein, dass eine Frau, die üblicherweise nicht unter verstärkten Blähungen leidet, in der Schwangerschaft plötzlich sehr starke Blähungen bekommt. Im Durchschnitt, so Statistiken, muss jeder Mensch am Tag etwa 15 mal Blähungen ablassen. Sogar eine Zahl von 40 Blähungen pro Tag sind absolut noch normal. Erst wenn die Blähungen als schmerzhafte Krämpfe auftreten, nicht abgelassen werden oder nicht mehr zurückgehalten werden können, wird es nötig, einen Arzt zu konsultieren. Bei Schwangeren ist es möglich, dass sich die Werte grundlegend ändern. So kann es sein, dass eine Frau während der Schwangerschaft deutlich mehr als die beschriebenen 40 Male am Tag Blähungen verspürt. Im Übrigen werden hierzu nicht ausschließlich nur Darmwinde gezählt. Den größten Teil an Blähungen scheidet der Körper über die Lunge aus. Dies funktioniert wie folgt:

Die im Darm befindlichen Bakterien zerlegen den Nahrungsbrei, welcher im Verdauungstrakt ankommt in viele kleine Elemente. Die dabei entstehenden Gase werden durch die Darmwand in die Blutbahn abgegeben und von dort aus in die Lunge transportiert. Hier können sie einfach abgeatment werden. Diese Vorgang spürt man in der Regel nicht.

Und dennoch kann es bei Störungen oder Stoffwechselveränderungen dazu kommen, dass man häufig aufstoßen muss oder gar eine weitere Hose benötigt, obwohl man vielleicht nicht Schwanger ist, oder sich noch nicht in einem fortgeschrittenen Stadium befindet. Auch ein Völlegefühl oder ein stetiger Druck im Bauchbereich können entstehen, wenn sich die Blähungen steigern oder gar nicht mehr abgelassen werden können.

Woher kommen die Blähungen?

Auf unterschiedliche Art und Weise können Gase im Darm entstehen oder sich dort ansammeln. Häufig handelt es sich um verschluckte Luft. Diese kann über die Aufnahme von Kohlensäurehaltigen Getränken in den Magen gelangen und wird dann in den Darm transportiert. Oder es handelt sich um Luft, welche beim Essen verschluckt wurde. Eine weitere Möglichkeit von gesteigerter Blähung kann auch eine Unterfunktion im Darm sein, eine Empfindlichkeit gegenüber bestimmten Lebensmitteln oder Inhaltsstoffen in Nahrungsmitteln. Des weiteren kommen auch Krankheiten, die Einnahme von Medikamenten und deren Auswirkungen auf den Verdauungstrakt in Frage. Weiterhin können auch ein Bewegungsmangel, fettige Ernährung oder zu wenig Flüssigkeitszufuhr Blähungen auslösen. Manchmal aber liegt die Ursache vor allem an einer eingeschränkten Darmtätigkeit. Hat der Darm zu wenig Platz, um zu arbeiten, wird er automatisch träge. Er ist eingeengt und muss aus diesem Grunde seine Tätigkeit herunterfahren. Häufig verursacht man unabsichtlich diese Verlangsamung. Das viele Sitzen, welches jeden Tag häufig von vielen Berufstätigen automatisch erfolgt, ist mit ein Grund, warum sich der Darm in seiner Tätigkeit einschränkt. Dazu kommt zu enge und nicht passende Kleidung. Wer den ganzen Tag eine Hose trägt, welche den Bauchbereich beim Sitzen oder gar Stehen und gehen einengt, der sorgt kontinuierlich dafür, dass sein Darm ein großes Problem bekommt. Er kann die angelieferten Darmbreie nicht mehr ausreichend gut und schnell zersetzen, da ihm schlicht der Platz fehlt. Nun drückt von außen immer weiter die enge Kleidung gegen den Verdauungstrakt. Die Folge sind schmerzhafte Krämpfe, da sich die Nahrung im Darm staut. Aus diesem Stau entstehen Gase und ein Schaumgemisch, welches zu unangenehmen Blähungen führen. Nicht immer können diese Blähungen, welche mit intensiv riechenden Gerüchen versetzt sein können, abgelassen werden. Häufig stauen sich auch diese Gase weiter und blähen den Bauch nun von innen auf. Ein Kreislauf beginnt. Der Bauch wird immer weiter aufgebläht und gleichzeitig wird er von außen immer weiter eingedrückt. Bauchschmerzen oder auch starke Krämpfe können jetzt die Folge sein. Hier sollte sofort reagiert werden.

Wie schafft man Abhilfe?

Die erste Lösung: Mehr Bewegung. Wer sich regelmäßig ein paar Meter bewegt oder einmal am Tag einen größeren Spaziergang zu Fuß erledigt, kann sich über eine bald besser funktionierende Verdauung freuen. Auch die Blähungen werden so reduziert, da der Darm in seiner Tätigkeit angeregt wird. Eine ausgewogene Ernährung trägt einen wertvollen Beitrag dazu bei, dass sich Blähungen erst gar nicht in verstärktem Ausmaße bilden können. Wichtig ist allerdings auch, wie im vorhin genannten Beispiel, dass die Kleidung gut sitzen sollte und nicht einengen oder einschnüren darf. Hierfür gibt es beim Kleidungskauf einen kleinen Trick: Einfach anziehen und in die Hocke gehen. Wenn jetzt nichts kneift oder am Bauch stark drückt, ist die Kleidung auch für längere Sitzeinheiten gut geeignet. Wichtig im Übrigen ist auch die passende Unterwäsche! Sie sollte auf keinen Fall zu knapp oder zu klein sein. Außerdem gibt es mittlerweile sogar Unterwäsche auf dem Markt, die mitdenkt. Wer an Blähungen leidet, kann mit diesen bestimmten Unterhosen (shreddies) Gerüche minimieren und sich dadurch auch in der Öffentlichkeit wieder freier und unbeschwerter bewegen.

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