Chronische Bauchschmerzen lindern

Nicht selten kann sich eine Baucherkrankung oder eine Erkrankung der Magen-Darm Region zu einer chronischen Krankheit entwickeln. Vor allem Patienten, welche über einen längeren Zeitraum an Durchfall erkrankt sind und hier an sehr dünnem Stuhl leiden, können im weiteren Verlauf ihrer Krankheitsgeschichte zu einem chronisch erkrankten Magen-Darm-Patienten werden. Das Problem an dauerhaften Erkrankungen im Bauchbereich ist, dass diese häufig mit langwierigen, mitunter lebenslangen, Therapien verbunden sind. Darüber hinaus leiden die Betroffenen auch an Schmerzen und Krämpfen und selbstverständlich auch mit dem dauerhaften Unwohlsein ständig eine Toilette in der Nähe haben zu müssen. Der große Wasserverlust sorgt zusätzlich für eine Schwächung des Immunsystems, welche mit einem großen Verlust an wichtigen Mineralien einher geht. Des weiteren können starke Muskel- und Kopfschmerzen entstehen, welche ebenfalls mit der chronischen Baucherkrankung in Verbindung stehen.

Wie entstehen chronische Bauchleiden?

Eine allumfassende Aussage kann hier nicht getroffen werden, jedoch existieren einige Voraussetzungen, weswegen chronische Bauchleiden entstehen können. Mangelnde Ernährung oder auch falsche Ernährung können zu einer Dauerreizung des Darmes und des Magens führen. Diese Dauerreizung kann langanhaltende Schmerzen, Durchfälle oder Verstopfungen hervorrufen. Werden diese nicht behandelt oder werden die Essgewohnheiten nicht korrigiert, so kann es zu einer chronischen Baucherkrankung kommen. Diese ist jedoch häufig gut zu therapieren, denn in diesem Fall muss die Ernährung radikal umgestellt werden. Begleitende Bewegungsprogramme und eine unterstützende medikamentöse Therapie können die Leiden und Schmerzen lindern und dafür sorgen, dass die chronische Erkrankung bekämpft wird. Jedoch kommt es auch häufig zu einer derart schweren chronischen Erkrankung, dass diese niemals vollständig auskuriert werden kann. Hier helfen vor allem Langzeittherapien und hochwertige Medikamente, welche die Schmerzen und Begleiterscheinungen lindern. Weiterhin ist es für alle Betroffenen sehr wichtig, den Mineralstoffhaushalt und den Haushalt der Vitamine im eigenen Körper aufrecht zu erhalten. Ergänzende Präparate sollten hier auf jeden Fall in Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden. So lassen sich weiterführende Schädigungen an inneren Organen oder Muskeln vermeiden.

Weiterhin können für eine chronische Erkrankung langanhaltende Durchfälle, Magen-Darm-Infekte oder Umwelteinflüsse wie Stress und Überarbeitung verantwortlich sein. Vor allem eine ungesunde Lebensweise sollte vermieden werden. Diese begünstigt generell Darm- und Magenerkrankungen, welche sich in ihrem weiteren Verlauf leider zu chronischen Entzüdungen oder Bauchschmerzen ausweiten können.

Der Unterschied

Der Unterschied zwischen einer chronischen Baucherkrankung und einem akuten Bauchleiden ist die Tatsache, dass die Bauchschmerzen bei einer chronischen Erkrankung dauerhaft und längerfristig auftreten. Sie können auch in regelmäßigen Abständen, oder wie Wehen, auftreten und später wieder abklingen. Wichtig ist jedoch, dass die Bauchschmerzen und Begleiterscheinungen kontinuierlich vorhanden sind. Es können natürlich schmerzfreie und beschwerdefreie Phasen auftreten, welche wie Pausen zwischen den Schmerzen agieren. Bei akuten Bauchschmerzen handelt es sich häufig um Bauchkrämpfe, welche plötzlich auftreten, Blähungen, Durchfall oder auch Erbrechen. Übelkeit, welche ebenfalls spontan auftritt und nach einer entsprechenden Krankheitsphase wieder abklingt, gehört ebenfalls zu akuten Baucherkrankungen. Auch Verstopfungen gehören zu akuten Baucherkrankungen, wenn sie nicht länger anhalte und sich mit herkömmlichen Mitteln kurieren lassen.

Welche Symptome treten bei chronischen Bauchschmerzen auf?

Im Gegensatz zu akuten Bauchschmerzen treten bei chronischen Bauchschmerzen die Beschwerden über einen längeren Zeitraum, oder in regelmäßigen Abständen auf. Unter anderem können folgende Ursachen für chronische Bauchschmerzen zu Grunde liegen:

  • Stress, Arbeitsdruck und die Last des Alltages können für Bauchschmerzen sorgen
  • Nervliche Anspannung und psychische Belastungen können Bauschmerzen auslösen
  • Allergien auf bestimmte Nahrungsmittel
  • Seelische Anspannung ist eine häufige Ursache für die so genannte Nabelkolik.
  • Unentdeckte Einnistung von Darmwürmern. Hier sind auch Begleitsymptome wie Juckreiz, Appetitlosigkeit und Schatten unter den Augen möglich.
  • Gastritis
  • Verstopfungen
  • Zwölffingerdarmgeschwür

Therapien und vorbeugende Maßnahmen

Besonders bei Kindern sollte man  zügig einen Arzt aufsuchen, wenn der Verdacht auf Bauchschmerzen besteht. Hinter einfachen Magenverstimmungen können auch schwere Erkrankungen wie eine Blinddarmentzündung dahinter stecken. Gerade wenn Kleinkinder über starke Schmerzen klagen, weinen oder gar die Beine anziehen, ist es höchste Zeit, einen Arzt zu konsultieren. Sollte der Haus- oder Kinderarzt keine Sprechstunde haben, sollten Eltern oder Aufsichtspersonen sofort in die Notaufnahme fahren.

Das gleiche gilt auch bei Erwachsenen, Schwangeren oder älteren Menschen. Grundsätzlich sollte man bei Bauchschmerzen, sofern man nicht weiß woher sie stammen, ohne ärztlichen Rat an sich selber mit Medikamenten experimentieren. Es gibt Baucherkrankungen, welche sich durch die Gabe oder Einnahme falscher Medikamente deutlich verschlimmern können. Kommen zu starken Bauchschmerzen auch Durchfälle oder Erbrechen hinzu, ist es unabdingbar einen Arzt aufzusuchen. Kann man nicht von alleine oder per Taxi zum Arzt, gibt es die Möglichkeit den Arzt zum Hausbesuch nach Hause zu bestellen.

Schnelle Hilfe bei Bauchschmerzen bieten unter anderem spezielle Teemischungen oder Kamillentee mit einem Teelöffel Kümmel. Dies wirkt schmerzlindernd und sorgt dafür, dass mögliche Blähungen abgelassen werden können. Wer an starken Durchfällen leidet muss für eine ausgeglichenen Elektrolytehaushalt sorgen. Im Idealfall besorgt man sich hierfür passende Nahrungsergänzungsmittel oder trinkt Elektrolytetee. Wer unter stressbedingten Magen– oder Bauchschmerzen leidet muss zwingend dafür sorgen, dass er einen Ausgleich und entsprechend viel Ruhe erhält. Der Körper ist in diesem Fall strikt überlastet und überfordert. Der dauerhaft gehaltene Stresspegel muss gesenkt werden. Dies gelingt über autogenes Training oder Yoga. Auch einfache Entspannungsübungen können für einen nervlichen Ausgleich sorgen. Wer unter seelischen Anspannungen leidet, hat auch die Möglichkeit, bei einem Spezialisten Hilfe zu bekommen. Psychologen sind hier der richtige Ansprechpartner. Bei ungeklärten Ursachen für Bauchschmerzen ist es nötig diese vom Arzt abklären zu lassen.

Dieser Beitrag stellt in keiner Weise ein Ersatz für professionelle Beratungen oder Behandlungen durch ausgebildete und anerkannte Ärzte dar und ist lediglich als unverbindliche Information anzusehen. Für die Erstellung eigenständiger Diagnosen kann und darf dieser Beitrag nicht herangezogen werden. Für Schäden, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, wird gegen-blaehungen.de weder direkt noch indirekt zur Verantwortung gezogen. Die Betreiber dieser Seite raten allen Benutzern mit Gesundheitsproblemen dazu auf, immer einen Arzt aufzusuchen, der Sie beraten kann, welche Behandlung in Ihrem konkreten Fall sinnvoll ist. Wir raten von Behandlungen ohne ärztliche Aufsicht ab.

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