Magen-Darm-Infekt erkennen und reagieren

Die Definition des Magen-Darm-Infekts:

Der Mediziner spricht bei einem Magen-Darm-Infekt  von einer Erkrankung, welche sowohl mehrere Symptome, wie auch unterschiedliche Krankheitsverläufe enthält. Der Patient fühlt sich meist geschwächt und wird sich übergeben müssen oder leidet unter Durchfall. Auch wenn ein  Magen-Darm-Infekt sehr unangenehm ist und den Patienten für 2-3 Tage schwächt, so sind diese Erkrankungen in ihrem Verlauf relativ harmlos. Vor allen Dingen sollte der Flüssigkeitshaushalt ausgeglichen werden und es sollten dem Körper möglichst schnell Vital- und Mineralstoffe zugefügt werden, da diese durch den Durchfall und das Erbrechen aus dem Körper geschwemmt werden.

Schwerwiegendere Fälle des Magen-Darm-Infekts sind unter anderem eine Infektion durch Salmonellen, Viren und Bakterien. Vor allem Erkrankungen, welche einen  Magen-Darm-Infekt auslösen, und aus tropischen Gebieten mitgebracht wurden, stellen ein Problem dar, denn die Therapie dieser Infekte ist meist schwierig und schlecht planbar. Während man zu den häufiger auftretenden, so zu sagen den klassischen Fällen des  Magen-Darm-Infekts, ausgereifte Therapieformen zur Verfügung hat. So können diese Infekte schon nach kurzer Zeit in den Griff bekommen werden, während sich tropische Infekte häufig in die Länge ziehen.

Wie wird ein  Magen-Darm-Infekt ausgelöst?

Die häufigsten Auslöser für einen  Magen-Darm-Infekt sind Viren oder Bakterien. Auch kann eine Kombination aus Viren und Bakterien einen  Magen-Darm-Infekt hervorrufen. Seltener können auch Parasiten, welche sich im Magen und Darm ansiedeln der Auslöser für einen  Magen-Darm-Infekt sein. Bakterien und Viren, aber auch Keime können auf unterschiedliche Weise in den Magen-Darm Trakt gelangen. Häufig nehmen Betroffene die Bakterien, Viren oder Keime über die Nahrung auf. Aber auch eine Übertragung von Mensch zu Mensch kann erfolgen und anschließend beim neuen Wirt einen  Magen-Darm-Infekt auslösen. Des weiteren kann ein derartiger Infekt durch Bakteriengifte ausgelöst werden. Diese werden ebenfalls mit der Nahrung aufgenommen. Grundsätzlich gilt, dass Obst, Gemüse und Salat vor dem Verzehr immer gründlich gewaschen werden sollten. Häufig befinden sich auf deren Oberfläche Keime, welche für den Darm nicht besonders förderlich sind. Zwar werden viele der Keime im Magen von der scharfen Magensäure vernichtet, aber dennoch können viele der Keime durchdringen und im Darm ihren Schaden anrichten. Auch dies kann dann am Ende einen  Magen-Darm-Infekt ergeben.

Weiterhin können Personen, welche über lange Zeit und in hohen Dosen Medikamente einnehmen müssen von  Magen-Darm-Infekt nur so gebeutelt werden. Der Grund ist hier, dass die Medikamente nicht direkt den Infekt auslösen. Sie sorgen aber dafür, dass die Magensäure Produktion im Magen gehemmt wird. Manche Medikamente verursachen auch eine Neutralisation  der Magensäure.

Beide Faktoren senken die natürliche Schutzbarriere im Magen, welche sonst dafür zuständig ist, Keime und Bakterien abzuwenden. Doch diese können durch die geschwächte Hemmschwelle ungehindert in den Magen und Darm eindringen und lösen dann dort den  Magen-Darm-Infekt aus.

Symptome für einen  Magen-Darm-Infekt

Erste Symptome für einen  Magen-Darm-Infekt sind meist Unwohlsein, Magenschmerzen, Krämpfe, Durchfall, Übelkeit und Erbrechen. Hier sollte man sofort reagieren und vor allem den rasanten Flüssigkeitsverlust ausgleichen. Dies gelingt über Magen schonende Tees wie Kamille und Pfefferminze, ungesüßt natürlich, stilles Wasser oder andere nicht kohlensäurehaltigen Getränke. Manche schwören auch darauf den Magen mit ausgerührter Cola zu besänftigen. Bei einem  Magen-Darm-Infekt sollte jedoch der Betroffene beim Arzt vorstellig werden. Denn hier kann direkt reagiert werden und eine entsprechende medikamentöse Behandlung eingeleitet werden.

Patienten können auch an Fieber leiden und fühlen sich in der Regel bis zu 3 Tage geschwächt und nehmen mitunter schnell ab. Dies ist zwar nicht angenehm, aber über den kurzen Zeitraum nicht bedenklich. Bei Kindern und Babys hingegen sollte Durchfall und Erbrechen nicht länger als 24 Stunden anhalten. Danach sollte ein Arzt gerufen werden, denn Kinder können sehr schnell dehydrieren.

Durch den Mineralstoffmangel, welcher durch das kontinuierliche Ausscheiden in Durchfall und Erbrochenem hervorgerufen wird, kann auch Kopfschmerz und auch Gelenkschmerz auftreten.

Weiterhin können diverse weitere Symptome auftreten, denn jeder Magen-Darm-Infekt ist in seinem Verlauf und der Symptomatik stark vom eigentlichen Erreger abhängig. Die meisten Betroffenen haben schlichtweg keinen Appetit und klagen über Bauchschmerzen. Hier kann eine Wärmflasche für Linderung sorgen.

Des weiteren können auch Symptome wie Schwindelgefühl, Kreislaufprobleme und Schmerzen bei jeder Bewegung auftreten. Sollten die genannten oder weitere Beschwerden auftreten, sich verstärken und über einen längeren Zeitraum anhalten oder besonders heftig vorkommen, sollte nicht gezögert werden. Rufen Sie einen Arzt, im Notfall auch den Notarzt. Ein Kreislaufkollaps aufgrund eines  Magen-Darm-Infektes ist keine Seltenheit und sollte möglichst vermieden werden.

Dieser Beitrag stellt in keiner Weise ein Ersatz für professionelle Beratungen oder Behandlungen durch ausgebildete und anerkannte Ärzte dar und ist lediglich als unverbindliche Information anzusehen. Für die Erstellung eigenständiger Diagnosen kann und darf dieser Beitrag nicht herangezogen werden. Für Schäden, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, wird gegen-blaehungen.de weder direkt noch indirekt zur Verantwortung gezogen. Die Betreiber dieser Seite raten allen Benutzern mit Gesundheitsproblemen dazu auf, immer einen Arzt aufzusuchen, der Sie beraten kann, welche Behandlung in Ihrem konkreten Fall sinnvoll ist. Wir raten von Behandlungen ohne ärztliche Aufsicht ab.

Shreddies Unterwäsche