Verstecken Sie sich nicht bei Blähungen – handeln Sie!

Wenn Sie dauerhaft unter schmerzhaften Blähungen leiden, welche sich auch mit üblichen Hausmitteln oder bewährten freien Präparaten aus der Apotheke nicht kuriren oder beseitigen lassen, sollten Sie unbedingt zum Arzt gehen. Es könnte sein, dass Sie unter chronischen Blähungen leiden oder eine schwerwiegendere Erkrankung dahinter stecken kann. Für viele Mitmenschen sind Blähungen peinlich und eine Belästigung, doch für Mediziner gelten Blähungen als eindeutig definierbares Krankheitsbild mit Symptomen, welche medizinisch behandelt werden müssen.

Wenn Sie dauerhaft unter schmerzhaften Blähungen leiden, welche sich auch mit üblichen Hausmitteln oder bewährten freien Präparaten aus der Apotheke nicht kuriren oder beseitigen lassen, sollten Sie unbedingt zum Arzt gehen. Es könnte sein, dass Sie unter chronischen Blähungen leiden oder eine schwerwiegendere Erkrankung dahinter stecken kann. Für viele Mitmenschen sind Blähungen peinlich und eine Belästigung, doch für Mediziner gelten Blähungen als eindeutig definierbares Krankheitsbild mit Symptomen, welche medizinisch behandelt werden müssen.

Manchmal können hinter schweren, dauerhaften und starken Blähungen auch intensive Krankheiten verbergen. Eine davon kann Pankreas Krebs sein. Um diese auszuschließen und zu erkennen, warum sich die Blähungen nicht mehr beseitigen lassen ist ein Arztbesuch unabdingbar. Ebenfalls kann der Arzt aufklären und ein entsprechendes Medikament verschreiben, so dass die Blähungen abklingen können. Manchmal liegt die Ursache für Blähungen jedoch nicht in einem schwerem Krankheitsbild, sondern in einer falschen Ernährung.

Damit sich Betroffene bald wieder besser fühlen können, gibt es ein paar bewährte Hausmittel und einfache Rezepte. Wenn diese richtig angewandt werden, kann die Bildung Blähungen nach einem schweren Essen oder generell vermieden oder reduziert werden.

So sollte man auf frischen Salat oder Rohkost, welche als schwer verdaulich gilt, nach 19 Uhr nicht mehr genießen. Der Grund hierfür ist, dass die Verdauung ab diesem Zeitpunkt in die Ruhephase über geht um später in der Nacht auf ein Minimum herunterzufahren. Hier bleiben dann die nicht verdauten Lebensmittel im Darm liegen und können Gase bilden. Es ist also ratsam möglichst am späteren Abend keine schweren fetten Speisen oder frische Salate zu essen. Das schont Magen und Darm gleichermaßen.

Sollten Sie häufiger an Blähungen leiden hilft Ihnen eine Kur aus Dillsamen. Hierfür sollten zwei Teelöffel mit Dillsamen mit zwei Tassen heißem Wasser übergossen werden. Diesen Sud für 10 Minuten ziehen lassen und aufbewahren. Am Morgen und am Abend sollte hiervon möglichst eine Tasse getrunken werden. Trinken Sie stets langsam und schlucken Sie nicht hastig. Dadurch vermeiden Sie, dass durch das Trinken Luft in den Bauch gepumpt wird. Diese wiederum könnte dort für Schmerzen oder für Blähungen sorgen. Die Kur mit Dillsamen sollte über einen längeren Zeitraum, mindestens über zwei Wochen durchgeführt werden. Idealerweise gewöhnt sich der Betroffene daran, diese Kur über Monate durchzuführen.

Um Blähungen nach dem Essen vorzubeugen kann ein selber gemischtes Getränk behilflich sein. Apfelessig hat die Option, dass blähende Stoffe in der Nahrung neutralisiert werden. Um diese Vorteile nutzen zu können sollte ein Glas lauwarmes Wasser bereit gestellt werden. Hierzu gibt man zwei Teelöffel naturtrüben Apfelessig. Für einen angenehmeren Geschmack kann ein Teelöffel Honig hinzugefügt werden. Das Gemisch muss nun noch gründlich umgerührt werden. Seine volle Wirkung entfaltet der Apfelessig, wenn das Getränk frisch zubereitet, und noch warm getrunken wird. Genießen sollte man den Trunk nach dem Essen.

Ein weiteres hilfreiches Getränk gegen Blähungen ist ein Sud. Hierfür werden jeweils ein Teelöffel Fenchel, Anis und Kümmel mit heißem Wasser übergossen. Hier sollte die Ziehzeit nicht zu lange dauern, maximal 5 Minuten genießen. Diesen selbstgebrauten Tee, genussvoll und langsam trinken. Für einen süßeren Geschmack kann ein Teelöffel Honig hinzugegeben werden. Vermeiden Sie die Zugabe von Zucker, denn dieser kann ebenfalls Blähungen verursachen.

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Mittel gegen Blähungen bei Kindern

Besonders im Kleinkindalter können Kinder unter Blähungen und damit verbundenen Bauchschmerzen leiden. Natürliche Hilfe bietet hier ein Tee. Ob Anistee, Fencheltee oder auch Kümmeltee, in der Apotheke und im Reformhaus sind unterschiedliche, speziell für Kinder hergestellte, Tees erhältlich. Wer diesen bei akuten Blähungen nicht zur Hand hat, kann auch einen Pfefferminz- und milden Kräutertee mit zwei Teelöffel Kümmel vermengen. Diese Mischung aufgießen, ziehen lassen und lauwarm servieren.

Für Eltern von kleinen Kindern kann empfohlen werden, immer eine Majoransalbe zur Hand zu haben. Reibt man das Kind, welches unter Blähungen leidet, zweimal am Tag auf Brust, Rücken und Bauch ein, so lindern sich die Beschwerden. Eine Majoransalbe kann jeder selber herstellen. Hierfür nötig sind:

  • getrocknete Majoranblätter
  • Ein Einkochglas, oder Marmeladenglas
  • Schweineschmalz oder Butter
  • Weingeist (95 %, dieser ist in der Apotheke erhältlich)

Nun die Majoranblätter zerstoßen bis ein Esslöffel davon gehäuft verwendet werden kann. Diese Menge gibt man in das Glas und übergießt es mit Weingeist. Diese Mischung muss mindestenes zwei Stunden ziehen. Nun stellt man ein Wasserbad zurecht und gibt zur Mischung einen Esslöffel Butter oder Schweineschmalz. Die Mischung mit dem Fett wird nun in das Wasserbad gegeben. So lange erhitzen, bis sich eine Salbe gebildet hat. Dies dauert in der Regel fünf Minuten. Stetiges rühren sorgt für eine gleichmäßige Verteilung der Inhaltsstoffe.

Dieser Beitrag stellt in keiner Weise ein Ersatz für professionelle Beratungen oder Behandlungen durch ausgebildete und anerkannte Ärzte dar und ist lediglich als unverbindliche Information anzusehen. Für die Erstellung eigenständiger Diagnosen kann und darf dieser Beitrag nicht herangezogen werden. Für Schäden, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, wird gegen-blaehungen.de weder direkt noch indirekt zur Verantwortung gezogen. Die Betreiber dieser Seite raten allen Benutzern mit Gesundheitsproblemen dazu auf, immer einen Arzt aufzusuchen, der Sie beraten kann, welche Behandlung in Ihrem konkreten Fall sinnvoll ist. Wir raten von Behandlungen ohne ärztliche Aufsicht ab.