Schnelle Hilfe, bei Blähungen, auf ganz diskrete Weise

Für die meisten sind Blähungen, auch Flatulenz genannt, ein absolutes Tabu-Thema. Niemand möchte öffentlich über das Thema sprechen, noch wagt es jemand zuzugeben, dass er selber an Blähungen leiden könnte. Um diese gesellschaftliche Hürde zu nehmen, bemühen sich Foren, Ärzte, Wissenschaftler und Gesundheitsorganisationen seit Jahren.

Für die meisten sind Blähungen, auch Flatulenz genannt, ein absolutes Tabu-Thema. Niemand möchte öffentlich über das Thema sprechen, noch wagt es jemand zuzugeben, dass er selber an Blähungen leiden könnte. Um diese gesellschaftliche Hürde zu nehmen, bemühen sich Foren, Ärzte, Wissenschaftler und Gesundheitsorganisationen seit Jahren. Schließlich sind Blähungen nichts, was man absichtlich verursacht, um andere zu ärgern. Blähungen können die Betroffenen schwer belasten. Stellt man sich einmal vor, man steht im Supermarkt an der Kasse an. Plötzlich treten starke schmerzhafte Krämpfe im Leib auf. Wird nun die Blähung verdrückt oder verdrängt, so schont man zwar die umstehenden Einkäufer, doch sein eigenen Körper fügt man schweren Schaden zu. Blähungen sollten nicht unterdrückt werden. Sicherlich kann man auf die Seite gehen, um andere nicht unnötig zu belästigen, jedoch ist die Geruchsbildung nicht das einzige, was viele anstößig finden. Häufig gehen die Winde auch geräuschvoll ab. Damit derart peinliche Situationen möglichst vermieden werden können, gibt es ein paar einfache Tricks und Hausmittel, die jeder selber anwenden kann.

Ein wichtiger Punkt, um während der Verdauungsphase keine Gase entstehen zu lassen ist die eigentliche Vorarbeit. Die erste Verdauungsphase beginnt bereits im Mund. Daher ist es von großer Bedeutung die aufgenommene Nahrung gut zu kauen. Das gründliche Kauen führt dazu, dass die Nahrung bereits im Mund in den Prozess des Zersetzens eingeleitet wird. Durch ein gründliches und ordentliches zermahlen der Nahrung im Mund, wird später im Darm die Zersetzung leichter von statten gehen. Die dort angesiedelten Darmbakterien, welche die Nahrung zersetzen, im Darm selber deutlich weniger Arbeit leisten müssen. Dies wiederum sorgt für einen ruhigeren Verdauungsvorgang, und erzeugt so während des Verdauens weniger Gase. Ein gründliches Kauen schon während dem Essen, beugt also späteren potentiellen Blähungen vor.

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Darüber hinaus ist es wichtig was man zu sich nimmt. Wer generell zu Blähungen neigt, sollte Gemüse wie Zwiebeln, Lauch und Sauerkraut möglichst meiden. Auch sehr fette Speisen können zu Blähungen führen. Kohl und blähende Kost, kann etwas gemildert werden, indem man während des Kochens zum Gericht Kümmel gibt. Auch Anis und Ingwer sollten beruhigend wirken.

Nach dem essen von reichhaltigen und opulenten Gerichten ist es ratsam ein Tee oder einen Becher warme Milch mit etwas Kümmel zu trinken. Der Geschmack des Kümmels wird hier weniger intensiv wahrgenommen, die Wirkung jedoch ist überraschend positiv. Durch diesen einfachen Trunk nach dem Essen, beugt man effektiv Blähungen vor. Der Grund ist, dass Kümmel grundsätzlich Blähungslindernd wirkt. Auch wer bereits unter Blähungen leidet, kann durch diese Getränke die Blähungen reduzieren.

Ernährungswissenschaftler geben gerne den Rat anstelle Gebratenem lieber Gekochtes zu essen. Warum? Weil dies Blähungen vermeidet. Gebratenes hingegen wird meist in Fett geschwenkt und darin angebraten. Die Fette ziehen in die Speisen ein und sorgen dann später für Blähungen. Beim Kochen hingegen werden die Gerichte schonend gegart und erzeugen so, meist deutlich weniger plagende Gase.

Grundsätzlich sollte man auf einen Genuss von Alkohol, Bier oder obergärigen Getränken verzichten, wenn man Blähungen vermeiden möchte. Vor allem Getränke, welche Kohlensäure enthalten, können in Kombination mit Alkohol stark blähend wirken. Wer hier anfällig ist, sollte sich auf andere, schonendere Getränke konzentrieren.

Schon Großmutter wusste, dass man zu frischen Obst kein Wasser trinken soll. Aber warum? Das frische Obst kann im Magen gären, wenn es auf Wasser trifft. Dies verursacht meist auch Bauchschmerzen, sowie Blähungen.

Bewegung ist ein grundlegender Faktor, wenn man nach einem üppigen Essen sich gut gefüllt fühlt, um dem Völlegefühl und Blähungen entgegen zu wirken. Ein paar langsame Schritte an der frischen Luft bringen den Stoffwechseln in Schwung und sorgen zugleich für einen Anschub der Verdauung und der Darmtätigkeit. Wer ruht sorgt dafür, dass der Darm träge bleibt und nur langsam in Gang kommt, dies wiederum sorgt für Blähungen. Also lieber gleich einen Verdauungsspaziergang einlegen.

Selber gemachter Verdauungsschnaps, nach einem Rezept der Großmutter, kann sehr nützlich sein. Idealerweise besorgt man sich frischen Bärlauch und schneidet diesen in sehr feine und kleine Stücke. Diese Stücke werden nun in eine Flasche gegeben und mit weißem Schnaps, Korn oder Wodka übergossen. Die Flasche sollte möglichst ganz gefüllt und gut verschlossen werden. Nun die Mischung an einem warmen Platz für drei Wochen ziehen lassen. Ideal sind hier Fensterbank oder auch ein Lagerplatz über der Heizung. Nach der Ziehphase wird die Mixtur durch ein Feines Sieb gegossen, um alle Reste des Bärlauches zu entfernen. Um das Getränk nun aufzubewahren wird es in ein dunkles Gefäß gefüllt. Im Kühlschrank aufbewahrt kann ein Schluck dieses Getränkes nach einem schweren Essen Wunder wirken.

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