Die richtige Reiseapotheke – auch an den Darm denken

Jetzt ist sie wieder da. Die Reisezeit. Endlich können Familien wieder in den wohlverdienten Urlaub fahren und jeder Berufstätige freut sich auf seinen Jahresurlaub. Damit aus der Vorfreude kein Problem wird, sollte man beim packen der Reisetaschen auch an eine ausgewogene Reiseapotheke denken. Hier gehören neben Pflaster und Verbandszeug auch Medikamente für die Soforthilfe hinein. Viele vergessen jedoch, dass man im Urlaub auch Darmerkrankungen erleiden kann. Auch hierfür sollte vorgesorgt werden.

Jetzt ist sie wieder da. Die Reisezeit. Endlich können Familien wieder in den wohlverdienten Urlaub fahren und jeder Berufstätige freut sich auf seinen Jahresurlaub. Damit aus der Vorfreude kein Problem wird, sollte man beim packen der Reisetaschen auch an eine ausgewogene Reiseapotheke denken. Hier gehören neben Pflaster und Verbandszeug auch Medikamente für die Soforthilfe hinein. Viele vergessen jedoch, dass man im Urlaub auch Darmerkrankungen erleiden kann. Auch hierfür sollte vorgesorgt werden.

Was muss in die Reiseapotheke?

Wir essen gerne fremde und ungewohnte Speisen im Urlaub. Die kulturelle und kulinarische Entdeckungsreise sollte jedoch mit positiven Erinnerungen verknüpft werden und nicht mit einem Desaster enden. Generell ist es anzuraten, seinen Impfschutz vor Reiseantritt zu überprüfen. Besteht Nachholbedarf, kann noch rechtzeitig reagiert werden. Wer in die Mittelmeerregion reisen möchte, sollte zusätzlich einen Schutz vor Hepatitis A in Form einer Impfung aufbauen. Diese Impfung ist in der Tat sehr wichtig, denn sie kann leicht über verunreinigte Lebensmittel oder unsauberes Wasser weiter gegeben werden.

Wer in heiße Regionen verreist muss dabei bedenken, dass die heißen Temperaturen ein Tummelbecken für Bakterien und Viren sind. Warme Temperaturen begünstigen das Überleben von Erregern, welche Durchfälle auslösen können. Auch Magenerkrankungen können durch verschiedenste Erreger ausgelöst werden, welche sich bei Wärme gut halten und vermehren können.

Sightseeing mit Unterbrechungen

Man sieht sich gerne die Region an, in der man urlaubt. Schließlich ist es meist unbekanntes Terrain und die Umgebung hat viel Neues zu bieten und möchte entdeckt werden. Schade, wenn auf einer Sightseeing Tour der ständige Gang zur Toilette für unfreiwillige Pausen sorgt. Dies belastet alle Reisenden, vor allem aber denjenigen, der an Reisedurchfall leidet. Hier können vorbeugende Mittel genommen werden oder Präparate eingenommen werden, welche für sofortige Linderung sorgen. Der Durchfall kann dann meist sofort gestoppt werden. Sollte er aber über 2 Tage anhalten und nicht schwächer werden, ist es ratsam einen Arzt aufzusuchen.

Damit es aber nicht zu ernsthaften Darmerkrankungen im Urlaub kommt, sollte man sich ein paar goldene Regeln merken und diese nach Möglichkeit strengstens einhalten.

Eine Regel ist einfach zu merken: Entweder gut gekocht, geschält oder nicht essen!

Nur beim Kochen können Bakterien, Viren und Erreger abgetötet werden. Bei Rohkost sollte man im Urlaub immer vorsichtig sein. Auch sollte man Gemüse und Obst immer waschen, schälen und erneut waschen. Alles übrige sollte man einfach liegen lassen und nicht essen.

Bei Durchfall im Urlaub sofort reagieren!

Viele möchten direkt versuchen den Durchfall zu stoppen und zwar mit allen möglichen Mitteln. Dies ist natürlich verständlich, bringt aber meist keinen Erfolg. Sinnvoll ist es, den Verlust der Mineralstoffe durch Flüssigkeiten wieder auszugleichen und ein Präparat gegen Durchfall einzunehmen. Daher ist es so wichtig, dass auch diese Mittel, sowie gegen Magenprobleme und Übelkeit in der Reiseapotheke enthalten sind. Übrigens, können gut zusammengestellte Pakete im Internet in Online Apotheken gekauft werden. Dort ist alles enthalten, was einen Urlaub sicher und gesund werden lässt.

In diesen Paketen sind häufig auch Zucker- und Salzlösungen enthalten, welche bei Durchfall eingenommen werden sollten. Diese gleichen den Elektrolythaushalt aus, sorgen dafür, dass das aufgenommene Mineralwasser verwertet werden kann und sie führen dem Körper wichtige Vital-, Nähr- und Mineralstoffe zu. Diese Präparate sorgen nicht dafür, dass der Durchfall gestoppt wird. Sie beugen aber schwere Folgen von starkem Durchfall vor und vermeiden unter anderem  Muskelschwäche oder Funktionsstörungen.

Sicherlich ist ein Durchfall im Urlaub sehr unangenehm, aber wer gut vorbereitet die Reise antritt kann im Falle des „Durch-“Falles direkt reagieren. Auch ist es wichtig, dass man bedenkt, dass nicht alle Medikemente, welche mit auf Reisen gehen für jeden geeignet sind. So sollten Familien immer ein Paket für Kinder und eines für die Erwachsenen und Jugendlichen mitführen. Nur so können Verwechslungen oder falsche Dosierungen vermieden werden. Idealerweise trennt man beide Pakete voneinander, um sicher zu gehen, dass kein Kind Medikamente für Erwachsene bekommt. In der Eile sind Verwechslungen nicht ausgeschlossen, egal wie gründlich man sich um das Kind kümmert und auf der Verpackung nachliest.

Weiterhin wichtig für die Reiseapotheke

Kontrollieren und zwar den Zustand und das Ablaufdatum der Medikamente. Sind alle Mittel und Präparate gut verschlossen, dringt keine Feuchtigkeit ein, haben sich die Medikamente nicht verändert in Farbe, Form oder Konsistenz? Ist das Verfallsdatum noch ausreichend weit entfernt? Eventuell müssen Medikamente hin und wieder ausgetauscht werden, da sie sich über die Zeit verändert haben oder abgelaufen sind. Auch hieran sollte man denken!

Dieser Beitrag stellt in keiner Weise ein Ersatz für professionelle Beratungen oder Behandlungen durch ausgebildete und anerkannte Ärzte dar und ist lediglich als unverbindliche Information anzusehen. Für die Erstellung eigenständiger Diagnosen kann und darf dieser Beitrag nicht herangezogen werden. Für Schäden, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, wird gegen-blaehungen.de weder direkt noch indirekt zur Verantwortung gezogen. Die Betreiber dieser Seite raten allen Benutzern mit Gesundheitsproblemen dazu auf, immer einen Arzt aufzusuchen, der Sie beraten kann, welche Behandlung in Ihrem konkreten Fall sinnvoll ist. Wir raten von Behandlungen ohne ärztliche Aufsicht ab.