Obstipation

Unter Obstipation versteht man im Volksmund eine Verstopfung. Dabei hat der Betroffene das Problem, dass er keinen Stuhlgang erledigen kann. Man spricht von einer Obstipation, wenn der Stuhlgang sehr selten und sehr hart ist. Häufig gehen diese Symptome auch mit starken Schmerzen, plötzlich auftretenden Krämpfen und schmerzhafte Blähungen einher.

Unter Obstipation versteht man im Volksmund eine Verstopfung. Dabei hat der Betroffene das Problem, dass er keinen Stuhlgang erledigen kann. Man spricht von einer Obstipation, wenn der Stuhlgang sehr selten und sehr hart ist. Häufig gehen diese Symptome auch mit starken Schmerzen, plötzlich auftretenden Krämpfen und schmerzhafte Blähungen einher.

Heute ist die Verstopfung, beziehungsweise die Obstipation, eine echte Volkskrankheit, denn sie gehört zu den am häufigsten diagnostizierten Magen-Darm-Erkrankungen überhaupt. Patienten, die unter länger anhaltendem Völlegefühl und aufgeblähtem Leib leiden, erleiden meist in der Folge eine Obstipation. Das gefährliche an dieser Erkrankung ist, dass sie die Gefahr in sich birgt, dass der Darm komplett blockiert, das heisst er wird nicht nur weiter träge, sondern der blockierte Enddarm sorgt dafür, dass keine Abgabe des Stuhlgangs mehr möglich ist.

Wie und warum tritt eine Obstipation auf?

Experten für Ernährung und Gesundheit wissen, dass eine Obstipation häufig mit falscher Ernährung und mangelnder Bewegung einhergeht. Nicht selten können aber auch dauerhaft eingenommene Medikamente eine Verstopfung begünstigen. Weiterhin können aber auch gestiegenes Stresspensum, wechselnde Lebensumstände oder hormonelle Umstellungen können durchaus Faktoren für eine Obstipation sein. Fest steht, dass Personen, welche täglich hohem Stress ausgesetzt sind oder ein unausgeglichenes Familienleben haben, deutlich häufiger an Verstopfung leiden, wie übrige Personengruppen. In einigen Fällen kann eine Obstipation sogar ein deutlicher Hinweis auf eine ernsthafte andere Erkrankung sein. Deshalb ist es extrem wichtig, dass Personen, welche an Verstopfung längerfristig leiden, unbedingt einen Arzt konsultieren.

Eine weitere Variante der Obstipation ist die funktionelle Verstopfung. Hierbei sprechen Mediziner von einer Verstopfung, welche ohne geklärte Ursache auftritt. Diese Art der Obstipation ist aufgrund einer funktionellen Störung des Darmes verursacht worden.

Wie definiert sich Obstipation?

Generell ist eine Obstipation medizinisch ausgedrückt das Gleiche wie eine Verstopfung. Diese Definition beschreibt einen aktuellen, akuten oder dauerhaften Zustand des Darmes, in Verbindung mit der Unmöglichkeit den Darm zu entleeren. Grundsätzlich gilt als Obstipation nicht nur das komplette Unvermögen der Entleerung des Darmes, sondern man spricht von einer Verstopfung auch, wenn der Darm nur teilweise und sehr schwer entleert werden kann. Einen direkten Überblick oder einen Sammelbegriff kann man nicht geben. Denn die Obstipation ist auch abhängig von den Ursachen, welche sie hervorgerufen haben, und die Symptome, welche mit ihr einher gehen.

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Leiden Sie an Verstopfung?

Wer konkret wissen möchte, ob er an Obstipation leidet, sollte einfach folgende Liste durchgehen. Wenn in den letzten 3 Monaten die unten stehenden Faktoren aufgetreten sind und stetig wiederkehren, kann von einer Obstipation ausgegangen werden, welche unverzüglich untersucht und behandelt werden sollte.

* Sie müssen lange und mühevoll Pressen, um den Darm zu entleeren

* Ihr Stuhlgang ist sehr hart, teilweise bröckelig

* Der Darm kann nur teilweise entleert werden

* Der Enddarm ist blockiert

* Die können weniger als dreimal den Darm entleeren, beziehungsweise teilweise Stuhl abgeben.

Obstipation ist keine seltene Erkrankung, denn etwa 20 Prozent der Deutschen leiden darunter. Erstaunlich für viele ist die Tatsache, dass es häufiger Frauen trifft. Auch ältere Menschen leiden deutlich häufiger unter Obstipation als jüngere Menschen. Das Problem liegt hier in der allgemein abnehmenden Agilität, der sinkenden Darmtätigkeit und der häufig nötigen Einnahme von Medikamenten.

Unterschiede und Ursachen der Obstipation

Welche Funktionsstörungen können eine Obstipation verursachen, fragen sich sicherlich viele. Denn gerne möchte man als Betroffener schnell die Ursache ausfindig machen, um sich möglichst schnell zu therapieren. Es gibt zwei verschiedene, klassische Ursachen für eine Verstopfung.

Der erste Grund für die Obstipation kann eine verlangsamte Bewegung des Dickdarms sein. Das Problem ist, dass die nachrückende Nahrung nicht mehr richtig verdaut und verarbeitet werden kann. Es kommt zu einem Stau, welcher zeitgleich der im Darm befindlichen Masse Feuchtigkeit entzieht. Dadurch kommt der harte Stuhl zu Stande.

Die zweite Variante für eine Obstipation ist, dass der Darm zwar normal arbeitet, aber der Enddarm komplett blockiert ist. In diesem Fall spricht der Mediziner von einer Entleerungsstörung.

Therapien

Bei einer Obstipation kann, eine leichte Erkrankung vorausgesetzt, ein Medikament aus der Apotheke helfen. Ein Abführmittel sorgt für Erleichterung. Tritt diese jedoch nicht ein und bleibt die Obstipation bestehen, ist ein Arztbesuch dringend angeraten. Vorbeugend sollte man sich ausreichend bewegen, nicht einseitig ernähren und reichlich Flüssigkeit, im besten Fall Mineralwasser, zu sich nehmen. Darüber hinaus kann eine ärztliche Beratung helfen, weitere Verstopfungen vorzubeugen und gar ganz zu vermeiden.

Dieser Beitrag stellt in keiner Weise ein Ersatz für professionelle Beratungen oder Behandlungen durch ausgebildete und anerkannte Ärzte dar und ist lediglich als unverbindliche Information anzusehen. Für die Erstellung eigenständiger Diagnosen kann und darf dieser Beitrag nicht herangezogen werden. Für Schäden, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, wird gegen-blaehungen.de weder direkt noch indirekt zur Verantwortung gezogen. Die Betreiber dieser Seite raten allen Benutzern mit Gesundheitsproblemen dazu auf, immer einen Arzt aufzusuchen, der Sie beraten kann, welche Behandlung in Ihrem konkreten Fall sinnvoll ist. Wir raten von Behandlungen ohne ärztliche Aufsicht ab.