Was ist ein Fischbandwurm?

Der Fischbandwurm auch Diphyllobothrium latum genannt, gehört zu den Parasiten und fällt unter der Rubrik Bandwürmer. Er tritt in der Regel nur in den nördlichen Regionen der Erde auf, kann aber durch eine Reise oder einen Aufenthalt dort, durchaus mit nach Deutschland eingeführt werden.

Der Fischbandwurm auch Diphyllobothrium latum genannt, gehört zu den Parasiten und fällt unter der Rubrik Bandwürmer. Er tritt in der Regel nur in den nördlichen Regionen der Erde auf, kann aber durch eine Reise oder einen Aufenthalt dort, durchaus mit nach Deutschland eingeführt werden.

Dieser Fischbandwurm besteht aus einem Endwirt und aus maximal zwei Zwischenwirten. Ein Endwirt ist zum Beispiel der Mensch und ein Zwischenwirt können Tiere wie Hunde oder Katzen sein aber auch andere tierische Lebewesen. Der Fischbandwurm hat seinen Lebensraum in den Süßgewässern und kann dort auch auf eine Länge von 20 m heranwachsen. Seine Lebenserwartung kann bis zu 10 Jahre betragen. Dieser Wurm hat am Kopf sogenannte Sauggruben oder auch Saugnäpfe genannt und mit diesen heftet er sich an die Darmwand seines „Opfers“. Die Infektion durch einen Fischbandwurm ist eher gering, da er nicht häufig vertreten ist, am meisten bekannt ist er in Alaska und Kanada. Wenn eine Infektion durch den Fischbandwurm stattgefunden hat, dann werden auch selten Beschwerden bemerkt. Da auch nur selten ein Vitamin B12 Mangel auftritt. Ein Vitamin B12 Mangel führt schnell zu einer Anämie und das bedeutet, man erleidet eine Blutarmut. Den Fischbandwurm kann nur mittels eines mikroskopischen Nachweis festgestellt werden.

Was sind die Ursachen für eine Fischbandwurminfektion?

Dass eine Infektion mit einem Fischbandwurmauftritt, liegt nur an bestimmten Nahrungsmitteln. Bei dem Fischbandwurm liegen die Ursachen meist in Fischgerichten. Das heißt nicht, das kein Fisch mehr verzehrt werden darf, sondern eine Infektion nur stattfinden kann, wenn der Fisch roh oder nicht richtig gekocht wurden, ist. Meist liegt es auch daran, das er nicht richtig tiefgefroren wurde. Denn wird ein Fisch nicht richtig tiefgefroren oder zubereitet, können auch die Larven vom Fischbandwurm nicht absterben. Als Erreger kommt nur der Fischbandwurm oder der Grubenkopfbandwurm infrage. Der Übertragungsweg ist immer der gleiche, denn bei einem Fischbandwurm nehmen immer kleine Wassertiere die Eier auf, aus diesen Eiern entwickeln sich dann auch die Larven. In der tierischen Nahrungskette ist es dann üblich, das diese kleinen Wassertiere von anderen Fischen verzehrt werden, somit kommen die Larven in ein anderes Umfeld und können sich weiterentwickeln. Und zum Schluss kommen dann diese mit Larven besetzten Fische in die Nahrungskette beim Endwirt. Das kann dann ein anderer Fisch sein. Selten kommt er dann direkt zum Menschen. Die Inkubationszeit beträgt beim Fischbandwurm 3-4 Wochen. Jedoch die Entwicklung von einer Larve bis zu einem Fischbandwurm dauert um die 3-6 Wochen.

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Symptome und Diagnose bei einem Fischbandwurm

Symptome bleiben bei einem Fischbandwurm eigentlich aus, in seltenen Fällen treten Magen-Darm-Beschwerden, Übelkeit, Durchfall oder auch Appetitlosigkeit auf. Auch ein Vitamin B12 Mangel kann auftreten. Sollte ein B12 Mangel auftreten, dann können auch Begleiterscheinungen wie Blässe, Herzrasen und Atembeschwerden auftreten. Wenn der Verdacht auf einen Fischbandwurm besteht, kann dieser nur mit einer Stuhlprobe nachgewiesen werden. Diese muss dann unter einem Mikroskop auf Wurmeier untersucht werden. Unter dem Mikroskop können auch vereinzelt die Glieder vom Fischbandwurm sichtbar sein.
Sollte durch einen Arzt der Fischbandwurm festgestellt werden, muss er schnellstmöglich behandelt werden. Dies erfolgt meist über Tabletten. Die Tabletten sollten den Wirkstoff Niclosamid oder Praziquantel enthalten. Die Tabletten werden dann auch als eine Wurmkur bezeichnet. Entscheidend für den Erfolg ist aber auch, dass der Patient keine Verstopfung hat, sondern der Darm gut in Takt ist. Nebenwirkungen können durch die Tabletten verursacht werden. Dazu zählen Bauchschmerzen und Übelkeit aber auch Überempfindlichkeitsreaktionen. Schwangere oder stillende Frauen sollten eine Wurmkur gründlich mit ihrem Arzt absprechen.

Wie kann man gegen den Fischbandwurm vorbeugen?

Eine Infektion durch den Fischbandwurm kann schnell und auch sicher behandelt werden. Es ist nur wichtig, die Behandlung einzuhalten, wenn die Prognose feststeht. Denn es dürfen sich keine weiteren Larven entwickeln. Ein Fischbandwurm kann sich schnell im menschlichen Körper weiterentwickeln. Aus diesem Grund sollte auch schnellstmöglich eine Wurmkur angewendet werden, denn diese kann den Fischbandwurm schnell und auch vollständig besiegen. Vorbeugung ist natürlich immer das Beste, was überhaupt getan werden kann, und das allein kann schon geschehen, dass wenn eine Fischmahlzeit ansteht, diese auch wirklich richtig zubereitet wird. Besonders drauf zu achten ist das bei Süßwasserfischen der Fall. Dieser muss bei 56° Celsius auch mindestens 5 min lang erhitzt werden. Oder der Fisch kann auch einige Tage vorher bei minus 10° Celsius eingefroren werden. Das geht auch bei 24 Stunden, nur dann sollten es minus 18° Celsius sein. Diese tiefen Temperaturen würden auch die Larven vom Fischbandwurm nicht aushalten. Die Larven vom Fischbandwurm sind nur die Temperaturen aus den Süßgewässern gewohnt und würden auch keine heißen oder zu kalten Temperaturen standhalten.

Dieser Beitrag stellt in keiner Weise ein Ersatz für professionelle Beratungen oder Behandlungen durch ausgebildete und anerkannte Ärzte dar und ist lediglich als unverbindliche Information anzusehen. Für die Erstellung eigenständiger Diagnosen kann und darf dieser Beitrag nicht herangezogen werden. Für Schäden, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, wird gegen-blaehungen.de weder direkt noch indirekt zur Verantwortung gezogen. Die Betreiber dieser Seite raten allen Benutzern mit Gesundheitsproblemen dazu auf, immer einen Arzt aufzusuchen, der Sie beraten kann, welche Behandlung in Ihrem konkreten Fall sinnvoll ist. Wir raten von Behandlungen ohne ärztliche Aufsicht ab.