Angst vor Magengeschwüren?

Eine große Angst haben viele Menschen vor einer möglichen Diagnose: Magengeschwür. Dabei sollte an hier viel Arbeit in Sachen Aufklärung leisten. Nicht immer ist die Angst berechtigt. Viele plagen sich mit Ängsten und den Fragen woher kommt ein Magengeschwür und wie kann ich es verhindern?

Eine große Angst haben viele Menschen vor einer möglichen Diagnose: Magengeschwür. Dabei sollte an hier viel Arbeit in Sachen Aufklärung leisten. Nicht immer ist die Angst berechtigt. Viele plagen sich mit Ängsten und den Fragen woher kommt ein Magengeschwür und wie kann ich es verhindern?

Die Entstehung eines Magengeschwürs

Als Magengeschwür bezeichnet der Mediziner und Wissenschaftler einen Defekt in der Magenschleimhaut. Meist liegt hier ein grundsätzliches Problem im Gleichgewicht zwischen der Magensäure und der Magenschleimhaut zu Grunde. Ein solches Missverhältnis kann entstehen, wenn ein Bakterium in den Körper gelangt, welches ebenfalls Gastritis verursachen kann. Auch Medikamente können zu einem Magengeschwür führen.

Gründe für die Entstehung des Magengeschwürs sind also:

  • Missverhältnis zwischen Magensäure und Schutz des Magens
  • Gastritis
  • Bakterium
  • Schädigende Faktoren im Magen
  • Dauerhafte Einnahme von starken Medikamenten

Man muss deutlich sagen, dass immer einen Schädigung der Magenschleimhaut zu Grunde liegen muss, damit ein Magengeschwür überhaupt entstehen kann. Der Grund hierfür ist, dass es zu einem dauerhaften Missverhältnis zwischen Magenschutz und Säure kommen muss. Wenn die Säure überwiegt und die geschwächten Schutzmechanismen des Magens weiterhin schädigt, kommt es zu einem Magengeschwür.

Übrigens: Es gibt keinen zahlenmäßigen Unterschied zwischen der Erkrankung von Männern oder Frauen an Magengeschwüren. Der Prozentsatz der Patienten ist nahezu ausgeglichen. So leiden beide Geschlechter gleichermaßen an der Magenerkrankung.

Wie entdeckt man ein Magengeschwür?

Normalerweise geht ein Magengeschwür mit starken Schmerzen oder Blut im Stuhl voran. Auch wer Blut speit muss sofort einen Arzt aufsuchen. Dieser wird dann sicherlich eine Magenspiegelung vornehmen und die Magenschleimhaut gezielt untersuchen. Diese Untersuchung empfinden die meisten Menschen als sehr unangenehm wobei sie keine Schmerzen verursacht. Doch sie ist notwendig, um wirklich exakt zu sagen, in welchem Umfang die Erkrankung vorliegt und ob es sich tatsächlich um ein Magengeschwür handelt. Optisch sieht der Arzt einen kreisrunden Defekt im Magenrand. Wenn das Magengeschwür abheilt, bildet es ein rosa-rotas Heilgewebe. Danach färbt sich das Gewebe weiß. Schließlich bleibt diese Narbe bestehen. So kann der Arzt auch erkennen, ob bereits früher schon einmal ein Magengeschwür bestanden hatte. Ist die Funktion der Drüsen geschädigt, kann es bis zu mehrere Jahre andauern, bis diese ihre volle Funktion wieder aufnehmen. Bei schweren Schädigungen kann es vorkommen, dass die Drüsen nicht mehr komplett arbeiten werden. Meist müssen ein Leben lang wichtige Zusatzpräparate eingenommen werden, die den Magen stärken.

Symptome eines Magengeschwürs

Die Symptomatik eines Magengeschwürs ist recht eindeutig, und dennoch für viele Patienten verwirrend. Anzeichen können sein:

  • Starke und stechende Bauchschmerzen
  • sehr heftiges Sodbrennen
  • anhaltende Schmerzen
  • Schmerzen nach dem Essen
  • Erbrechen und Übelkeit
  • Blut in Stuhl und Erbrochenem

Therapie des Magengeschwürs

Über die Methode der Therapie entscheidet der Arzt. Er wird nach der Magenspiegelung feststellen können in welchem Maß und Umfang eine Erkrankung vorliegt. Anhand dieser Resultate wird die Therapieentscheidung getroffen. Es gibt verschiedene Methoden, um das Magengeschwür zu kurieren. Unter anderem existiert eine klassische medikamentöse Therapie. Hier wird üblicherweise eine Woche lang eine Kombination aus Antibiotika verabreicht. Sollte diese Behandlung nicht anschlagen, kann der Arzt auf eine andere Therapiemethode umstellen. Es gibt Patienten, die Resistent gegen die Antibiotikakombination sind. Hier wird eine spezielle Batkerium Anzüchtung empfohlen. In der Regel wird diese Methode Erfolg zeigen.

Sollte diese Therapie nicht in Frage kommen, oder ein besonders fortgeschrittenes Stadium des Magengeschwürs vorliegen wird der Arzt zu einer Operation greifen. Diese Form der Behandlung wird nur bei absoluter Resistenz gegen die angewandten Medikamente verwendet, oder bei einer nicht stillbaren Blutung der Magenwand. Sollte also die Magenwand oder sogar die Bauchhöhle durchbrochen sein, wird der Arzt eine Umstechung des Geschwürs vornehmen, um die Wände zu schließen und die Blutungen zu stoppen.

Vorbeugende Maßnahmen

Grundsätzlich sollte man sich möglichst gesund ernähren und für ausreichend Bewegung sorgen. Wer viel unter Stress leidet und dadurch viel raucht oder Kaffee konsumiert sollte diesen Stressfaktor ausschalten und generell den Konsum von Genussmitteln reduzieren. Auch Alkohol begünstigt die Bildung von Magengeschwüren. Wer bereits einmal an einem Geschwür litt wird von seinem Arzt entsprechende Vorbeugemaßnahmen erhalten, damit eine erneute Erkrankung nicht statt finden kann. Niemand ist gefeit vor einem Geschwür, dennoch sollte man wissen, dass man gute Heilungsaussichten hat, solange man sofort bei Beschwerden einen Arzt aufsucht und dieser das Geschwür frühzeitig lokalisiert und behandelt. So sollte man sich nicht zu viele Gedanken über eine mögliche Erkrankung machen, sondern den Fachmann das Urteil sprechen lassen.

Dieser Beitrag stellt in keiner Weise ein Ersatz für professionelle Beratungen oder Behandlungen durch ausgebildete und anerkannte Ärzte dar und ist lediglich als unverbindliche Information anzusehen. Für die Erstellung eigenständiger Diagnosen kann und darf dieser Beitrag nicht herangezogen werden. Für Schäden, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, wird gegen-blaehungen.de weder direkt noch indirekt zur Verantwortung gezogen. Die Betreiber dieser Seite raten allen Benutzern mit Gesundheitsproblemen dazu auf, immer einen Arzt aufzusuchen, der Sie beraten kann, welche Behandlung in Ihrem konkreten Fall sinnvoll ist. Wir raten von Behandlungen ohne ärztliche Aufsicht ab.

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