Tabus brechen!

Vielen Menschen ist es unangenehm über ihre Darmprobleme zu sprechen. Selbst wenn die Beschwerden in starke Schmerzen steigen und kaum mehr auszuhalten sind, öffnen sie sich nicht, sondern tun die Beschwerden ab. So eine Handhabe, mit einem Problem, das wirklich jeden treffen kann, verschwiegen umzugehen, kann im schlimmsten Fall tödlich enden. Denn hinter Darmproblemen können ernsthafte Erkrankungen stecken, die über eine harmlose Magenverstimmung deutlich hinaus gehen.

Tabuthema Darm

In unserer heutigen Gesellschaft gilt es immer noch weithin als verpönt über Darmprobleme offen zu diskutieren oder gar diese öffentlich anzusprechen. Wir werden so erzogen, dass man über diese Art von Problemen schlicht nicht redet. Dabei gibt es überhaupt keinen Grund dazu, seine Verdauungsprobleme für sich zu behalten. Sicherlich sollte man sie nicht öffentlich in jedem Social Network thematisieren, ein Gespräch mit dem Hausarzt jedoch, sollte möglich sein. Dieser kennt sich mit Verdauung und dem Magen-Darm-Trakt bestens aus. Wieso sollte er Sie auslachen, Sie krumm ansehen? Er hat nur das Interesse daran, Ihre Gesundheit zu erhalten.

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Das Internet als Quelle nutzen?

Sicherlich bietet das Internet tolle Anregungen zur Ernährung und gibt auch Auskunft über zahlreiche Krankheiten und deren Verlauf. Wer jedoch nicht Medizin studiert hat, wird hier häufig nicht das finden, wonach er sucht, denn das Internet kann keine Diagnose stellen, wie es ein Arzt kann. Ein Internet zeigt nur Fakten auf, die jemand eingegeben hat. Dass diese Fakten auch realistisch auf Sie zutreffen, ist nicht sonderlich wahrscheinlich, denn jeder Körper ist anders und so ist auch jedes Krankheitsbild stets unterschiedlich. Stellen Sie ernsthafte Darmprobleme fest, oder leiden Sie unter ihrer unregelmäßigen Verdauung, konsultieren Sie Ihren Arzt. Dieser kennt Sie, Ihren Körper und wird Ihnen gerne helfen!

Unangenehmes ansprechen lernen

Blähungen sind sicherlich ein Thema über das man nicht gerne spricht. Als Kind lacht man noch über Darmgeräusche, die Blähungen verursachen können, doch mit zunehmendem Alter und dem steigenden Stellenwert in der Gesellschaft ist diese Form der Gasentweichung schlicht peinlich. Viele, die Jahre an Blähungen, Durchfall oder Verstopfungen leiden, gelingt es erst mit Gesprächstherapien diese aufgebauten Blockaden zu lösen. Manchen Menschen ist es so peinlich über Blähungen zu sprechen, dass sie stets verleugnen, selber überhaupt ein Verdauungsystem derart zu besitzen!

Sicherlich sind dies psychische Probleme, die auch unsere Gesellschaft und ihre Etikette  mit sich bringt. Dennoch schränken diese Probleme nicht nur die Lebensqualität ein, sondern können auch zu schlimmen Schmerzen führen. Daher sollte man diese Blockaden überwinden und darüber sprechen. Ganz gleich, wie schwer es einem fällt, aber die Verdauung ist eines der wichtigsten Organe unseres Körpers, wenn sie nicht richtig funktioniert, muss gehandelt werden.

Warum reden Menschen nicht gerne über dieses Thema?

Generell sollte es eigentlich kein Thema sein. Die Verdauung und die damit verbundenen Begleiterscheinungen sind dennoch heute noch ein absolutes Tabuthema. Früher durfte man auch nicht übers Älterwerden sprechen, dies hat sich nun geändert. Auch hier darf man jetzt offener über Blasenschwäche sprechen. Die Wahrscheinlichkeit, dass man auch künftig offener über Verdauungsprobleme sprechen wird ist groß. Sogar die Lebensmittelindustrie thematisiert langsam aber sicher die Wirkung von Verdauungsfördernden Biokulturen in Joghurt in der Werbung. Dies sind erste Schritte. Die Gesellschaft hat sich selber dazu erzogen, dass Darmprobleme noch nicht angesprochen werden. Trotzdem ist eine Trendwende zu erkennen und viele Menschen trauen sich und „springen über den eigenen Schatten“. Meist ist dann jedoch schon die Problematik deutlich weiter vorangeschritten, als es nötig wäre. Wer rechtzeitig, und besonders frühzeitig, zum Arzt geht und sich durchchecken lässt, kann schlimmere Verdauungsstörungen oder Erkrankungen des Organs vermeiden.

Vorbeugende Maßnahmen

Viele Menschen trinken viel zu wenig am Tag. So sollte man, zur Gesunderhaltung des Darmes und dessen Tätigkeit täglich mindestens 1,5 bis 2 Liter Wasser trinken. Idealerweise sollte es sich dabei um stilles Mineralwasser handeln. Wer auf Leitungswasser setzt, der läuft Gefahr Verunreinigungen aus dem Wasserhahn mit aufzunehmen. Auch Tafelwasser, was im Grunde genommen nichts anders als Leitungswasser ist, sollte man vermeiden.

Dazu sollte man sich täglich etwas bewegen. Am Besten läuft man eine Stunde Spazieren. Wem dies nicht möglich ist, sollte einmal die Woche joggen gehen oder sich anderweitig sportlich betätigen. Die Bewegung an der frischen Luft ist besonders förderlich für eine gesunde Verdauung, denn durch die Bewegung wird die Verdauung angeregt. Die frische Luft sorgt für eine erhöhte Aufnahme an Sauerstoff, welcher sehr wichtig für den Stoffwechsel ist.

Dieser Beitrag stellt in keiner Weise ein Ersatz für professionelle Beratungen oder Behandlungen durch ausgebildete und anerkannte Ärzte dar und ist lediglich als unverbindliche Information anzusehen. Für die Erstellung eigenständiger Diagnosen kann und darf dieser Beitrag nicht herangezogen werden. Für Schäden, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, wird gegen-blaehungen.de weder direkt noch indirekt zur Verantwortung gezogen. Die Betreiber dieser Seite raten allen Benutzern mit Gesundheitsproblemen dazu auf, immer einen Arzt aufzusuchen, der Sie beraten kann, welche Behandlung in Ihrem konkreten Fall sinnvoll ist. Wir raten von Behandlungen ohne ärztliche Aufsicht ab.