Den Darm mit einer Fastenkur auf Vordermann bringen

Viele schwören auf die Fastenkur, um das Magen-Darm-System wieder in Gang zu bringen und gleichzeitig den Körper zu reinigen. Was heute unter Detox die Runde macht, existiert seit vielen Jahrhunderten bereits in der sanften Heilmethodik.

Viele schwören auf die Fastenkur, um das Magen-Darm-System wieder in Gang zu bringen und gleichzeitig den Körper zu reinigen. Was heute unter Detox die Runde macht, existiert seit vielen Jahrhunderten bereits in der sanften Heilmethodik.

Wer häufig unter Verstopfungen leidet, sollte die Fastenkur für sich ausprobieren. Viele Darmprobleme können durch eine solche sanfte Darmreinigung beseitigt werden. Das Problem der Verstopfung liegt meist an der falschen Ernährung und einer daraus resultierenden Dickdarmerkrankung. Wer unter den folgenden Fakten leidet, sollte sich dringend einer Detox- oder Fastenkur unterziehen:

  • Falsche Ernährung und dadurch bedingte Verdauungsprobleme
  • Stress in der Arbeit und Hektik im Alltag
  • unregelmäßige Essgewohnheiten
  • zu wenig körperliche Bewegung
  • unzureichende Flüssigkeitszufuhr
  • zu geringe Aufnahme an Balaststoffen
  • Konsum von Medikamenten oder Abführmitteln

Durch diese Faktoren wird der Darm träge in seiner Funktion und reagiert mit Verstopfungen. Auch Durchfall kann die Folge sein. Besonders schlimm wird es, wenn sich Durchfall und Verstopfung regelmäßig abwechseln. Homöopathen raten generell zu einer Fastenkur im Jahr.

Als Ersten Schritt sollte man die Ernährung gründlich umstellen. Dies bedeutet, dass man besonderen Wert auf die Zufuhr von Ballaststoffen legt. Auch die Ernährung durch Vollwertkost und eine ausgewogene Mischkost sollten täglich auf dem Speiseplan stehen. So lassen sich auch in stressigeren Zeiten Verstopfung und Völlegefühl vermeiden.

Die Fastenkur ideal beginnen

Die erste Fastenkur ist meist mit vielen Fragen verbunden. Diese können mit einem Ernährungsberater besprochen werden. Einen umfangreichen Einkaufszettel benötigen Sie nicht, denn Sie werden in den nächsten vier Tagen nur sehr wenig zu sich  nehmen.

Stellen Sie sich einen Fastenplan auf. Generell sollte man sich vorher mit dem Hausarzt besprechen, ob eine Fastenkur wirklich ratsam ist. Es kann sein, dass Sie aufgrund von Krankheiten oder vorherigen Operationen derzeit keine Fastenkur beginnen oder durchführen dürfen. Erhalten Sie jedoch das „grüne Licht“ Ihres Arztes so können Sie beginnen.

Die Fastenkur besteht aus:

Einstimmunstag, Fastentagen und Aufbautagen.

Der Einstimmungstag ist einer der wichtigsten Tage und darf auf keinen Fall übersprungen werden. Hier wird der Körper und der Geist darauf vorbereitet, die Umstellung der Nahrungszufuhr zu akzeptieren. Man stimmt sich auf die Fastenkur ein. An diesem Tag sollte man die Nahrungsaufnahme möglichst reduziert halten und sich auf die nächsten Tage vollständig vorbereiten und gegebenenfalls noch die letzten Einkäufe erledigen. Sehr wichtig ist am Einstimmungstag auch, dass Sie auf Kaffee, Alkohol, süße oder salzige Naschzeuge und vor allem Zigaretten verzichten. Sicherlich fällt Ihnen dies schwer, jedoch dauert die Fastenkur in der Regel nur 4 Tage. Sie sollten es also schaffen! Tun Sie es für Ihren Körper, und wenn Sie es geschafft haben, werden Sie sehr stolz auf sich sein.

Der Einstimmungstag dient auch dazu, dass der Körper und vor allem der Magen auf die erhöhte Flüssigkeitszufuhr der nächsten Tage vorbereitet wird. So sollten Sie bis zu 3 Liter Mineralwasser an diesem Tag zur Vorbereitung trinken.

Mögliche Speisen am Einstimmungstag:

  • Apfel, Naturjoghurt und Nüsse.
  • Gemüse und Salat.
  • Mehr benötigen Sie nicht!
  • Fastentage:

An Fastentagen sollten Sie keine feste Nahrung zu sich nehmen. Während bei der Untervariante Detox Suppen oder Brühe erlaubt sind, sind diese beim strengen Heilfasten nicht erlaubt. Es werden nur Flüssigkeiten dem Körper zugeführt. Hierzu gehören:

  • Kräutertee, ungesüßt
  • Säfte
  • Mineralwasser

Dadurch erreichen Sie, dass der Darm effektiv gereinigt, quasi durchgespült wird. Sämtliche Giftstoffe werden ausgeschieden. Sie werden feststellen, dass Sie entschlacken und sich besser fühlen. Frauen können unter anderem feststellen, dass sich die Cellulite sichtbar verringert! Durch diese Entschlackung wird der Körper auf eine innere Versorgung umschalten und eingelagerte Fettreserven aufbrauchen.

Bei Hunger trinken Sie ausreichend Flüssigkeit und geben Sie dem Drang zu essen nicht nach.

Aufbautage:

An Aufbautagen, sollten Sie den Morgen mit leichter Gymnastik beginnen, um den Körper in Schwung zu bringen.

Auch heute sollten Sie zur Entgiftung möglichst viel Flüssigkeit zu sich nehmen. Aufbautage sind eine bedeutende Komponente der Fastenkur. Wer eine Fastenkur über 7 Tage durchführen möchte, sollte mindestens ein Drittel davon an Aufbautagen einplanen. Die Aufbautage hängen immer am Ende der Fastenkur und sollen den Körper darauf vorbereiten sich wieder an feste Nahrung zu gewöhnen. Am letzten Aufbautag ist es wichtig, dass Sie wieder leichte Brühen zu sich nehmen. Beginnen Sie langsam wieder mit fester Nahrung. Schlingen Sie jetzt eine Pizza hinunter, bekommen Sie schreckliche Magenschmerzen, da der Körper die Verwertung der Nahrung nicht gewohnt beziehungsweise hier nicht darauf vorbereitet ist. Die Magenschmerzen können dann in Übelkeit und Erbrechen enden und Sie würden die ganze Anstrengung der letzten Tage in einem Schlag zu Nichte machen.

 

Dieser Beitrag stellt in keiner Weise ein Ersatz für professionelle Beratungen oder Behandlungen durch ausgebildete und anerkannte Ärzte dar und ist lediglich als unverbindliche Information anzusehen. Für die Erstellung eigenständiger Diagnosen kann und darf dieser Beitrag nicht herangezogen werden. Für Schäden, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, wird gegen-blaehungen.de weder direkt noch indirekt zur Verantwortung gezogen. Die Betreiber dieser Seite raten allen Benutzern mit Gesundheitsproblemen dazu auf, immer einen Arzt aufzusuchen, der Sie beraten kann, welche Behandlung in Ihrem konkreten Fall sinnvoll ist. Wir raten von Behandlungen ohne ärztliche Aufsicht ab.