Darmparasiten was ist das?

Darmparasiten hat jeder Mensch. Niemand ist jemals wirklich frei von Pilzen oder Bakterien sowie kleinen Parasiten in Mikroskopischer Größe, welche sich im Darm wohlfühlen. Dennoch gibt es Parasiten, die durchaus äußerst gefährlich werden können.

Darmparasiten hat jeder Mensch. Niemand ist jemals wirklich frei von Pilzen oder Bakterien sowie kleinen Parasiten in Mikroskopischer Größe, welche sich im Darm wohlfühlen. Dennoch gibt es Parasiten, die durchaus äußerst gefährlich werden können.

Der Fuchsbandwurm, beispielsweise, ist einer der Parasiten, die schon immer in der Menschheit gefürchtet werden. Sich damit anzustecken ist nicht schwer, und wenn er erst einmal sich eingenistet hat, ist er kaum mehr aufzuhalten.

Tierfreunde tragen ein größeres Risiko

Die Ansteckungsgefahr ist unter Hunde- und Katzenhaltern sowie Pferdeliebhabern besonders groß. Der Grund hierfür ist ein ganz einfacher, denn Hunde schnüffeln überall herum und können so den Bandwurmerreger schnell aufnehmen. Auch Katzen treiben sich in allerhand Ecken herum und können sich schnell infizieren. Pferde die auf der Weide stehen und sich von Gras ernähren, werden ebenfalls nicht verschont. Menschen, die dann die Tiere pflegen und natürlich auch knuddeln, können sich so problemlos und meist unbemerkt anstecken.

Leider kann man sich auch als absoluter Tiermuffel schnell mit dem ungeliebten Parasiten anstecken.

Was ist ein Bandwurm?

Ein Bandwurm gehört zu den Plattwürmern und wird auch als Endoparasit bezeichnet. Er kann eine Größe von wenigen Millimetern bis hin zu mehreren Metern aufweisen, je nachdem wer sein Wirt ist. Menschen sind als Wirt sehr beliebt bei Bandwürmern, denn hier bekommen sie vielfältige und abwechslungsreiche Nahrung.

Auch kann es vorkommen, dass ein Bandwurm nur für einen kurzen Zeitraum im Menschen lebt, denn er kann aus verschiedenen Gründen einen Wirtwechsel vornehmen. Meistens muss er dies tun, wenn er eine neue Entwicklungsphase erreicht hat. Menschen die, beispielsweise mit Bandwurmeiern in Berührung kommen, weil sie diese mit der Nahrung aufnehmen, können dann als Zwischenwirt fungieren. Der Bandwurm kann sich dabei in Fäkalien oder verschmutztem Wasser aufhalten. Auch verunreinigte Lebensmittel können als Träger des Bandwurmes in Frage kommen. Kommt der Mensch damit in Kontakt und nimmt die Eier des Bandwurmes auf, so werden diese hier eingelagert. Die Larven schlüpfen und können dann Muskulatur oder das Gehirn wie weitere innere Organe angreifen und sich dort einnisten.

Das gefährliche daran ist, dass die Würmer dann Zysten bilden, welche Lebensgefährlich werden können.

Nur Hygiene und ein offenes Auge bei der Zubereitung von Lebensmitteln, kann hier vorbeugend helfen.

Generell ist der Mensch in den Augen des Bandwurmes ein mobiles und komfortables Heim. Dennoch unterscheidet man zwei Versionen. Der Mensch kann so entweder als Endwirt fungieren und nimmt dabei den Bandwurm als festes Nest auf, oder er fungiert lediglich als Zwischenwirt, wie bei den Larven.

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Der Mensch als Endwirt

Ist der Mensch der Endwirt des Bandwurmes so kann sich der Bandwurm hier voll ausleben. Der Bandwurm hat seinen Namen übrigens aus einem bestimmten Grund. Er ist nämlich in der Lage sich aus vielen kleineren Bandwürmern zu einem großen zusammenzuketten. Außerdem sind die Tiere auch in der Lage sich mittels der Saugnäpfe, ihrem Hackenkranz oder den Sauggruben an der Darmwand ihres Wirts festzuhalten.

Woran bemerke ich, ob ich einen Bandwurm habe?

Die Symptome sind meist immer die Gleichen. Treten weissliche Proglottiden, also kleine Teile, welche Wurmähnlich aussehen, im Stuhl auf, so sollte man schnellstens zum Arzt und etwas gegen Würmer unternehmen.

haben Betroffene häufig Bauchschmerzen oder leiden unter Heißhungerattacken. Auch langanhaltende Appetitlosigkeit sowie Übelkeit können Anzeichen sein. Wer viel essen kann ohne dabei an Gewicht zuzulegen, oder sogar an Gewicht verliert, der sollte ohnehin dringend einen Arzt aufsuchen. Auch dies kann ein Symptom für einen Bandwurm sein.

Wie werde ich den Bandwurm wieder los?

Sollten Sie bei sich die genannten Symptome, oder auch bei Ihrem Kind, feststellen, so zögern Sie nicht und gehen Sie sofort zum Arzt. Nur eine Stuhlprobe bringt sofortige Gewissheit. Ein Bandwurm ist behandelbar, denn es gibt Medikamente, die den Bandwurm lähmen. So ist er nicht mehr in der Lage sich festzuhalten und wird einfach ausgeschieden!

Auch Scham sollten Sie in diesem Fall ablegen, denn Sie könnten andere Personen weiter anstecken. So würde der Bandwurm sich weiter und weiter verbreiten. Unternehmen Sie schnellstmöglich etwas gegen diesen Parasiten.

Vorbeugende Maßnahmen

Besonderes, wenn Kinder anwesend sind, sollte man auf extreme Hygiene bestehen. Waschen Sie sich regelmäßig mehrmals am Tag gründlich die Hände. Im Idealfall verwenden Sie dazu eine desinfizierende Seife. Waschen Sie Gemüse und Obst gründlich vor dem Verzehr und erhitzen Sie Fisch und Fleisch gut durch, bevor sie dieses Verzehren. Durch große Hitze und durch Einfrieren, lassen sich Krankheitserreger des Bandwurmes abtöten und unschädlich machen. Gehen Sie regelmäßig, alle 3-4 Monate zum Tierarzt und lassen Sie dort eine Bandwurmkur bei Ihrem Haustier durchführen. Nur so können Sie beruhigt sein.

Dieser Beitrag stellt in keiner Weise ein Ersatz für professionelle Beratungen oder Behandlungen durch ausgebildete und anerkannte Ärzte dar und ist lediglich als unverbindliche Information anzusehen. Für die Erstellung eigenständiger Diagnosen kann und darf dieser Beitrag nicht herangezogen werden. Für Schäden, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, wird gegen-blaehungen.de weder direkt noch indirekt zur Verantwortung gezogen. Die Betreiber dieser Seite raten allen Benutzern mit Gesundheitsproblemen dazu auf, immer einen Arzt aufzusuchen, der Sie beraten kann, welche Behandlung in Ihrem konkreten Fall sinnvoll ist. Wir raten von Behandlungen ohne ärztliche Aufsicht ab.