Woran erkenne ich einen Reizdarm und was kann ich dagegen tun?

Der Reizdarm ist eine der bekannten Volkskrankheiten. Viele Menschen sind der Meinung unter einem Reizdarm zu leiden. Doch die wirklich Betroffenen leiden zum Teil schon Jahre unter den Schmerzen und den weiteren unangenehmen Begleiterscheinungen, welche ein Reizdarm mit sich bringt.

Der Reizdarm ist eine der bekannten Volkskrankheiten. Viele Menschen sind der Meinung unter einem Reizdarm zu leiden. Doch die wirklich Betroffenen leiden zum Teil schon Jahre unter den Schmerzen und den weiteren unangenehmen Begleiterscheinungen, welche ein Reizdarm mit sich bringt.

Symptome des Reizdarms

Wer dauerhaft an schmerzhaften Krämpfen im Darmbereich leidet und häufig Durchfall bekommt, der sollte  sich auf einen Reizdarm untersuchen lassen. Die Symptome an sich sind nicht immer greifbar. Wer jedoch dauerhaft Darmprobleme hat, sollte den Gang zum Arzt nicht scheuen.

Grundsätzlich spricht man bei der Symptomatik des Reizdarms von einem Unwohlsein im Bereich des Bauches. Der Darm ist überempfindlich und reagiert eben gereizt. Auch die Schmerzempfindlichkeit steigt während der Erkrankung an einem Reizdarmsyndrom stets an. Man unterteilt das Reizdarmsyndrom in verschiedene Kategorien:

  • Durchfall
  • Verstopfung
  • wechselnde Stuhlgewohnheiten

All diese Faktoren, sowie chronische Schmerzen und eine geistige sowie körperliche Erschöpfung können auf einen Reizdarm hindeuten.

Wodurch entsteht ein Reizdarm?

Der Reizdarm kann durch verschiedene Ursachen ausgelöst werden. Unter anderem ist der gereizte Darm eine Art Volkskrankheit unter Managern und Menschen, die viel unter Stress stehen. Ein Dauerstress kann also durchaus dazu führen, dass man an einem Reizdarm erkrankt. Mit dazu kommen häufig auch die Faktoren, dass man viel Kaffee und Nikotin konsumiert. Menschen die viel unter Stress stehen haben selten die Möglichkeit sich sportlich zu betätigen oder sich ausgewogen zu ernähren. Dieser hektische Lebensstil wirkt sich  nachhaltig auf das größte Organ des Menschen aus. Den Darm. Die stetige Übersäuerung sorgt so für den langsamen aber stetigen Fortschritt des Reizdarmsyndroms. Der Stress legt sich auch auf den Magenbereich nieder. So können häufiges Sodbrennen oder Magendrücken ebenfalls erste Symptome für einen Reizdarm durch Stress sein.

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Wie heilt man einen Reizdarm?

Generell gibt es immer verschiedene Behandlungsansätze. Wie bei jeder anderen Erkrankung ist die Wahl der Therapie meist vom Patienten und dem Stadium der Krankheit abhängig. Meist wird jedoch eine längere Phase der Ruhe nötig, um einen dauerhaft gereizten Darm wieder in Einklang zu bringen. Nur wer eine Kur macht oder längerfristig kürzer Tritt und sich einen geregelten Tagesablauf zulegt, wird auch später nicht mehr am Reizdarmsyndrom erkranken. Wichtig ist auch im späteren Lebensstil aktiv Pausen einzubauen und Abends abzuschalten. Bewusst herunter zu kommen und durch Ruhe Energie tanken. Yoga kann hier große Erfolge erzielen.

Nicht immer handelt es sich um einen Reizdarm. Auch eine Infektion, eine Reaktion auf starke Medikamente oder Darmpilze können ähnliche Symptome hervorrufen. Die genaue Diagnostik obligt dem behandelnden Arzt. Wer grundsätzlich ständig Durchfall bekommt, ganz gleich welche Lebensmittel konsumiert werden, der wird vermutlich an einem Reizdarm in Verbindung mit einer Lebensmittel Überempfindlichkeit leiden. Diese lässt sich gut therapieren. Als ersten Schritt muss jedoch festgestellt werden, welche Nahrungsmittel die allergischen Reaktionen auslösen. Sobald diese bekannt sind, muss ein alternativer Speiseplan aufgestellt werden. Das simple Weglassen von den entsprechenden Nahrungsmittel reicht in den meisten Fällen nicht aus. Besonders dann nicht, wenn es sich um eine umfassende Lebensmittelallergie handelt. Dann muss zwingend nach Alternativen zur Ernährung gesucht werden. Denn das Weglassen von zahlreichen Nahrungsmitteln bedeutet auch, dass man viele Nährstoffe dem Körper vorenthält. Dies sorgt in der Folge dann für eine tiefer gehende Mangelernährung. Daraus resultieren später dann starke Mangelerscheinungen, welche sich nicht nur negativ auf den Magen und Darm auswirken, sondern zum Teil lebensgefährlich werden können.

Therapieansätze bei Reizdarmsyndrom

Damit der behandelnde Arzt sich einen möglichst umfassenden Einblick verschaffen kann, und eine möglichst genaue Diagnose stellen kann, ist es notwendig verschiedene Behandlungsmethoden durchzugehen. Die Darmspiegelung ist eine davon. Hier soll herausgefunden werden, ob der Reizdarm eventuell andere Ursachen hat, oder es sich um eine chronische Darmentzündung handelt.

Die Magenspiegelung bringt Klarheit über den Zustand des Magens und dessen Schleimhäute. Auch Magengeschwüre, können zu Symptome des Reizdarms führen. So kann der Arzt ausschließen, ob es sich um einen Reizdarm handelt oder nicht. Weniger unangenehm ist die Untersuchung per Ultraschall. Diese Untersuchung soll darüber Aufschluss bringen, ob eventuell kein Reizdarm, sondern eine Erkrankung der Bauchspeicheldrüse oder der Innereien vorliegt. Wenn die Leber erkrankt ist oder extraenterale Neubildungen vorliegen, kann der Arzt dies mittels der Ultraschalluntersuchung feststellen. Desweiteren wird der Arzt ein Blutbild machen, um die Entzündungsfaktoren zu lokalisieren.

Eine weitere Methode zur Erkennung des Reizdarmsyndroms ist die so genannte tiefe Dünndarmbiopsie. Durch diese Ergebnisse kann man eine Zöliakie ausschließen. Auch ein Laktosetest wird sich mit Sicherheit nicht vermeiden lassen. In vielen Fällen legen Ärzte auch Wert auf einen Überprüfung einer Sorbitüberempfindlichkeit.

 

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