Tipps und Tricks bei Blähungen

Das war lecker! Besonders jetzt in der herbstlichen Zeit, wenn die Temperaturen draußen sinken, schmecken deftige Gerichte richtig gut. Kohlrouladen, Bohnen- oder Linseneintopf, Zwiebelkuchen und Speck mit Sauerkraut. Das alles sind Gerichte, die nicht nur sehr schmackhaft sind, sondern auch zu Blähungen führen. Diese können mitunter nicht nur peinlich und unangenehm sein, sondern auch regelrechte Schmerzen verursachen.

Frischer Geruch

Für Abhilfe der Blähungen sorgen

Das wichtigste ist, dass man auf jeden Fall dafür sorgt, dass die Luft aus dem Darm entweichen kann. Selbstverständlich sollte dies so diskret wie möglich und am besten auf einem Stillen Örtchen geschehen. Doch auch bevor die Blähungen zu einem Darmwind gewachsen sind, können diese schmerzhaft im Magen-Darm Bereich rumoren.

Vor Blähungen schützen, kann sich niemand, denn es ist ein rein natürlicher Prozess. Die Gase entstehen durch den Verdauungsprozess. Dass diese entweichen müssen, und dies in Form von Blähungen, ist ebenfalls nur natürlich.

Vorbeugende Maßnahmen gegen Blähungen

Die einfachste Methode ist das Verzichten auf blähende Speisen. Blähstoffe sind unter anderem in Lebensmitteln enthalten wie:

  • Kohl
  • Zwiebeln aller Art
  • Lauch
  • frischem Brot
  • Kraut
  • und Rohkost

Weg mit dem Fett!

Wer zu fetthaltige Speisen in zu großer Menge konsumiert riskiert ebenfalls Blähungen. Darüber hinaus können auch Zuckerhaltige Speisen, welche zusätzlich stark gesüßt sind Blähungen verursachen. Personen, die also zu Darmwinden neigen, sollten einmal versuchen den Zucker und Fett Gehalt in den Gerichten zu reduzieren.

Ein schönes Glas Wein oder ein gutes Feierabendbier, was soll daran schon schlecht sein? Nun, generell ist dagegen nichts einzuwenden, wer jedoch nach dem Genuss von Alkohol, Nikotin oder Kaffee zu Blähungen neigt, der sollte auch hier versuchen sich einzuschränken, denn auch diese Genussmittel können bei empfindlichen Personen Blähungen verursachen.

Mittel gegen Blähungen

Genieße das Essen und erspare dir Blähungen

So oder so ähnlich könnte man einen einfachen Leitsatz formulieren. Denn in der Tat werden Blähungen unter anderem auch durch zu schnell gegessene Speisen hervor gerufen. Lieber langsam essen, gut kauen und ausreichend Wasser zum Essen trinken. Der Grund, warum Menschen, die mit Bedacht essen und gründlich kauen weniger an Blähungen leiden ist ein ganz einfacher. Der Verdauungsvorgang beginnt bereits im Mund. Während die Nahrung mit Speichel durchsetzt wird, kann sie im Magen leichter verarbeitet werden. So hat der Darm es deutlich leichter. Wer also sein Essen, vielleicht aus Zeitnot, herunter schlingt, tut sich wahrlich nichts gutes und sollte sich nicht wundern, wenn er als Quittung schmerzhafte Blähungen bekommt.

Raus an die Luft

Sicherlich fällt es vielen nicht leicht, aber etwas Bewegung kann durchaus vorbeugend gegen Blähungen wirken. Durch einen Spaziergang nach dem Essen regt man den Kreislauf an und bringt die Verdauung in Schwung. Durch diesen inneren Motor können Blähungen von vorne herein reduziert werden, noch bevor sie entstehen.

Linderung gegen Schmerzen bei Blähungen

Blähungen können äußerst schmerzhaft sein. Wenn man sie beispielsweise längere Zeit verkneifen musste, können sich die Gase zu einem quälenden Ballon ansammeln. Als erste Hilfemaßnahme eignet sich eine Wärmflasche. Diese sollte man einfach mit warmem, nicht heißem, Wasser füllen und nicht zu voll machen. Der Druck auf den Bauch sollte nicht zu groß sein, lediglich die Wärme bringt die Linderung. Dies hilft übrigens auch bei Babys, die unter Blähungen leiden.

Wenn es zwickt hilft ein Trick

Wenn die Blähungen beginnen im Darm zu zwicken, dann kann man schnell aber effektiv mit einer kleinen Turnübung für Abhilfe sorgen.
Einfach in die Hocke gehen, die Arme um die Beine schlingen und hin und her wippen. Diese Bewegung lockert den Darmtrackt und die Gase können leichter abfließen.
Eine weitere Übung ist die „Schildkröte“. Dazu legt man sich auf den Rücken, winkelt die Beine an und umschließt sie mit den Armen. In dieser Position ebenfalls leicht schaukeln. Dies wirkt wahre Wunder, bei leichten Blähungen.

Gewürze gegen Blähungen

Sollte man spüren, dass Blähungen im Anmarsch sind, so hilft ein Blick in den Gewürzschrank. Anis, Fenchel, Kümmel und Pfefferminze haben helfende Wirkung gegen Blähungen. Als Tee sind diese besonders bekömmlich und beruhigen den Mangen. Zu Sauerkraut kann man auch geriebenen Kümmel geben. Dieser beugt bereits während dem essen den Blähungen vor.

Aus dem Kräutergarten

Bittermittel, wie Tausendgüldenkraut, Angelikawurzel oder auch Enzianwurzel helfen ebenfalls gegen Blähungen. Diese sind entweder auf dem städtischen Markt, in Kräuterläden oder als Präparate in der Apotheke erhältlich.

Mittel gegen Blähungen aus der Apotheke

Gegen Blähungen sind auch verschiedene Mittel in der Apotheke erhältlich. Gegen dauerhaft anhaltende Blähungen sollte man allerdings nicht auf frei erhältliche Medikamente setzten, sondern einen Arzt konsultieren. Doch für schnelle Hilfe gibt es in den Apotheken unter anderem Tropfen, Tabletten und auch Zäpfchen, die Linderung versprechen.

Dieser Beitrag stellt in keiner Weise ein Ersatz für professionelle Beratungen oder Behandlungen durch ausgebildete und anerkannte Ärzte dar und ist lediglich als unverbindliche Information anzusehen. Für die Erstellung eigenständiger Diagnosen kann und darf dieser Beitrag nicht herangezogen werden. Für Schäden, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, wird gegen-blaehungen.de weder direkt noch indirekt zur Verantwortung gezogen. Die Betreiber dieser Seite raten allen Benutzern mit Gesundheitsproblemen dazu auf, immer einen Arzt aufzusuchen, der Sie beraten kann, welche Behandlung in Ihrem konkreten Fall sinnvoll ist. Wir raten von Behandlungen ohne ärztliche Aufsicht ab.